Für Sie in der Welt

Hier war das TMC Team für Sie oder vielleicht sogar mit Ihnen unterwegs. Blicken Sie mit uns zurück und planen Sie - frisch inspiriert - Ihre nächsten Kundenreisen.

Fam-Trip Tallinn März 2018

Tallinn: Schaukeln in ein modernes, fortschrittliches Estland

- begleitet von Anja Dickmann-Schüler

Wussten Sie eigentlich, dass Estland als das fortschrittlichste Land Europas gilt? Und dass nicht nur Skype, sondern auch Firmen wie Pipedrive und Transferwise in Tallinn gegründet wurden? Unter Startup-Unternehmen gilt Estland bereits seit 2003, der Firmengründung von Skype, als „the place to be“. Wie sich das für die MICE-Branche nutzen lässt, haben wir uns vor Ort angeschaut und Tallinn mit 3K MANAGEMENT im März 2018 besucht.

 

Natürlich hatte jeder bereits einiges über Estland gehört, doch bereits durch die Einladung war klar, wohin es gehen sollte: „e-inladung nach e-stland!“ –  die Reise ins Silicon Valley Europas begann. Wir flogen über Riga mit Baltic Air, was sich empfiehlt,  wenn Gruppenteilnehmer aus ganz Deutschland einfliegen und trotzdem punktgleich in Tallinn ankommen möchten. Spät am Abend checkten wir in das im Juni 2016 eröffnete Hilton Tallinn Park ein ( http://www.hiltonhotels.de/estland/hilton-tallinn-park),  ein großzügiges modernes Haus mit viel Atmosphäre und sehr guten Konferenzmöglichkeiten. 

 

 

Motto des ersten Tages: Old town versus new world

 

Auf dem Weg zum "Tallinn Science-Park" begleitete uns ein russischer Ex-Militär, der in exzellentem Deutsch Tallinns Stadtgeschichte zum Leben erweckte, architektonische Highlights erklärte und mit viel Witz und Humor den Alltag der Esten während der russischen Besatzungszeit beschrieb.

 

Wir waren alle sehr gespannt zu sehen, welche Möglichkeiten der „Tallinn Science-Park“ für die Meetingwelt bereit halten würde. Der Leiter des „Technopol Parks“ bereitete uns einen herzlichen Empfang  (https://www.tehnopol.ee/en/startup-incubator/incubation/) und präsentierte uns in aller Kürze das unternehmensübergreifende Konzept der Startup-Szene in Tallinn: Er skizzierte die Verknüpfung zur „Tallinn University of Technology“, erläuterte wie Studenten dort „groß“ werden und erklärte, warum einem „Miteinander“, dem Austausch von Stärken und Erfahrungen ein so hoher Wert beigemessen wird. Offene Raumkonzepte – staatliche Unterstützung – Schaukeln am Konferenztisch – unternehmerische Konzepte sind in ständigem Fluss, Steifes und Starres scheint es hier nicht zu geben. Im Technopol werden jährlich 45 Unternehmen gegründet und 70 Prozent der Gründungsmodelle sind erfolgreich. Ein spannender und überzeugender Auftakt der Reise – das kleine baltische Land hat sich eine Nische gesucht, die es gekonnt bespielt.

 

Anschließend schauten wir uns die Meeting Möglichkeiten an. Besonders beeindruckend war der „Mektory“ – angefangen beim großen Plenum bis zur offenen Cafeteria, aber auch 'breakout rooms', die die Themen Teamwork und Kreativität schon beim Eintreten spüren lassen. Breakout–Räume aller Art sollen die Konferenz inhaltlich unterstützen, dehalb gibt es  beispielsweise vorbereitete Roboter-Bausätze, Werkbänke, japanische Teezimmer oder ein Waldzimmer, das lichtdurchflutet zu klaren Gedanken verhelfen soll. Eine zentrale Ideen-Litfaßsäule kann alles Erarbeitete abbilden und plakativ veranschaulichen.

 

Zum Abschluss unserer Tour folgten zwei spannende Vorträge. Den einen hielt ein Startup-Unternehmer, der den Alltag und das Unterstützungsmodell des Mektory und des Technopol darstellte und uns seine persönlichen Erfahrungen schilderte. Im zweiten Vortrag brachte uns der Tourismusbeauftragte des estnischen Ministeriums die „e-Seite“ des Landes näher, was sehr aufschlussreich war. Wir erfuhren nämlich, dass in Estland das Recht auf Internet in der Verfassung festgeschrieben ist und dies bereits seit 1992. Es gehört längst zum Alltag, Verträge online und trotzdem sicher zu unterzeichnen, Parkgebühren mit dem Smartphone zu bezahlen, digitale Rezepte von Ärzten in Apotheken über den Personalausweis abzurufen, der mit einem E-Chip ausgestattet ist. Und genauso normal ist es, dass innerhalb von 18 Minuten ein Unternehmen online gegründet wird.

 

Nach so viel Input ging es in das unweit des Campus gelegene „Umami-Restaurant“ zur Kaffeepause (http://www.umamiresto.ee). Ein wundervoller Apfelbaum ziert den Garten dieses alten Farmhauses, der bis zu 200 Personen zu Mittag-, Abend-, oder Kaffeepausen willkommen heißen kann. Ein schöner Ausgleich zum modernen Technologie-Campus!

 

Zurück in unserem Gasthotel, übrigens von einem deutschen GM geführt, durften wir ein hervorragendes Mittagessen gemeinsam mit dem Verkaufsleiter des Hauses genießen.

 

Alt versus Neu – weiter ging es zur iPad-Ralley nach Tallinn. Sie führte durch die wunderschöne Altstadt der am Meer gelegenen Stadt, durch die zahlreichen pittoresken Gassen mit ihren verlockenden Restaurants, vorbei an geschichtsträchtigen Winkeln und Plätzen.  iPad-Ralleys sind überall wie sie sind, und wenn die Locations und Anlaufpunkte so gut gewählt sind, auch in Tallinn sehr passend – well done 3K MANAGEMENT!

 

Abendessen-Hopping – eine tolle Idee, um die zahlreichen und sehr unterschiedlichen Restaurants der Stadt kennen zu lernen: Sei es die verborgene Bar im Keller, die wir durch einen Kleiderschrank betraten, oder das Kunstbestückte „Priori Arts & Restaurant“, das mit Speisen auf sehr hohem Niveau aufwartet. Weiter ging’s zum Hauptgang in das Restaurant „Leib“ (http://www.leibresto.ee/en) und der Abschluss-Kaffee mit reichhaltigen Süßspeisen genossen wir im „Kaks Kokka“ .  

 

Die Kulinarik der Stadt bzw. des Landes hat alle Mitreisenden beeindruckt und völlig überzeugt. Nachhaltig, authentisch und voller Aromen – das Baltikum muss sich keineswegs verstecken. Im Gegenteil, die Kreativität der Küche ist überraschend gut und, wie der Rest des Landes auch, inspirierend jung und dynamisch.

 

 

Motto des zweiten Tages: Creative capital by the sea

 

Nach dem reichhaltigen Frühstück im Hilton begann der Tag im „Balti Jaama Turg“-Markt, (https://www.visittallinn.ee/ger/tourist/aktivitaten/sehenswurdigkeiten/pid-176707/balti-jaama-turg-baltischer-bahnhof-markt). Ich finde ja, dass sich jedes Land gut über seine Märkte entdecken lässt. Der überdachte Markt dort lässt viel Authentizität spüren und kann für Gruppen unter verschiedenen kulinarischen Aspekten gut genutzt werden. Im Anschluss nahmen wir erneut eine moderne, gleichzeitig morbide anmutende Seite Tallinns in Augenschein. Das „Telliskivi“- Hipsterviertel versprüht seinen speziellen Charme als Industrie-Shabby Chic-Graffiti-Szeneviertel und bietet eine große Anzahl von Locations, die viel Raum für die Umsetzung unterschiedlichster Konzepte bieten. Der Mix von Restaurants, Clubs und Cafés trägt natürlich ebenso zum trendy Ambiente bei.

 

Location check => Telliskivi, das Hipster Viertel in Tallinn macht seinem Namen alle Ehre.

 

Lift 99 (https://www.lift99.co), Besucher waren u.a. Barack Obama, der voller Bewunderung von den Esten und ihrer Startup-Philosophie schwärmte. Auch die estnische Ministerpräsidentin trifft sich hier mit Jungunternehmern, um am Puls der Zeit zu bleiben. Etwas, das jedem in Tallinn sehr am Herzen zu liegen scheint.

 

“Club of Different Rooms” (https://www.visitestonia.com/en/club-of-different-rooms-tartu) war eine weitere Adresse, die uns beeindruckte: Raumübergreifende Konzepte, die Unternehmen unterstützen möchten, mehr als nur Mainstream zu leben. „Vabalava“ und „green&red hall“ sind ebenso einen Blick wert. Eines aber war auf jeden Fall offensichtlich – Konferenzen können in Tallinn anders aussehen. Uns wurde aber gleichzeitig bewusst, dass diese Tatsache nicht ganz einfach zu transportieren ist. Tatsächlich aber können die positiven Vibes des Landes im Zusammenspiel mit den innovativen Räumlichkeiten Tallinns Meetings ein völlig anderes Aussehen verleihen. 3K-MANAGEMENT verfügt in dieser Hinsicht über ein breites Spektrum an Erfahrungen und liebt es, das Außergewöhnliche weiterzuentwickeln.

 

Weiter zum nächsten kulinarischen Highlight, dem „F-Hoone“ (https://www.visitestonia.com/de/restaurant-f-hoone-dt-f-gebaude), mitten im Hipster-Viertel natürlich ein hippes Restaurant, ziemlich genial und wieder schmeckt es wie frisch aus dem Garten gepflückt, köstlich simpel und grandios lecker. Für Gruppen fantastisch!

 

Als nächstes ging es zum Hafen ins bekannte Wasserflugzeug-Museum, das gerade bei der Planung großer Events einen Blick wert ist. Gerade wer außergewöhnliche Inszenierungen mag, ist im Wasserflugzeug Museum am richtigen Ort. Wie bei allen Museen weltweit ist auch in Tallinn die Szenerie des Aufbaus limitiert. Aber die geographische Lage sowie die Architektur lassen erahnen, wie großartig eine Großinszenierung hier auszusehen vermag.

Leider war die Ostsee zugefroren, was zwar ein wundervoller Anblick war, uns aber um die Umsegelung Tallinns auf der Ostsee brachte. Ein Grund mehr zurückzukommen! Dennoch gingen wir an Bord des Segelbootes, um vom Kapitän mehr darüber zu erfahren, wie eine Umsegelung Tallinns aussehen könnte. Denn natürlich können dort jegliche Wassersport-Themen für Incentives umgesetzt werden.

 

Dann hieß es zurück zum Hotel und bereitmachen für eine Samstag-Nacht in Tallinn. „Nohas Chef’s Hall“ (https://www.noaresto.ee/en/head-chef-hall)  fährt ein junges offenes Konzept, modern und mutig, passend zu dem kleinen innovativen Land und wieder war man von der überragenden Küche beeindruckt. Saturdaynight-Time im „Manna La Roosa“ (https://www.visitestonia.com/de/restaurant-manna-la-roosa),  schrill und verückt – der Abend nahm seinen Lauf.

 

 

Motte des dritten Tages: Tallinn, I’ll be back!

 

Das Hilton durfte selbstverständlich das wirklich gelungene neue Haus vor Ort zeigen. Dann stand nach all dem Neuen und Innovativen in Tallinn auch die Geschichte der Stadt an. Es ging zu Toompea / Domberg, die wundervollen Aussichtspunkte Tallinns – und alle empfanden es als einen schönen Gedanken, die Tallinn-Reise in dieser Form abzuschließen.

 

 

 

Danke an Edgars Kuzmans und Aleksandra Povare, ein starkes Team und starke Partner, die uns Tallinn mit viel Gespür näherbrachten und uns für diese Stadt begeisterten!

Das sagen unsere Mitreisenden:

„Tallinn hat mich total überrascht und auf ganzer Linie überzeugt: einzigartige Locations, Gastronomie auf höchstem Niveau, vielseitige Rahmenprogrammmöglichkeiten, tolle Hotels, kurze Wege, geballte Kreativität in jeder Hinsicht, zukunftsorientiert, vielseitig und das alles zu absolut moderaten Preisen – was möchte man mehr ?!“

Janine Lechner / Freelancer

 

„Mein Feedback hierzu ist, dass ich das Land derzeit eher für kleinere Tagungen (bis ca. 120 Personen) anbieten würde. Die Tagungsmöglichkeiten im Hilton sind hervorragend. Klasse in Tallinn sind die kurzen Distanzen zwischen den verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Hotels und auch dem Airport. Mein persönliches Highlight war vor allem auch die estnische Küche. Das Essen war wirklich klasse, womit das Land auf jeden Fall punkten kann.“

Franziska Walter / Projektmanager / marbet Marion & Bettina Würth Gmbh & Co. KG

 

„Mich hat in Tallinn sehr die gelungene Kombination aus moderner und alter Architektur beeindruckt. Alles wirkte wie eins und nicht einfach nur aufgesetzt.

Besonders im Gedächtnis hängengeblieben sind bei mir:

.  Hilton Hotel:              Qualitativ sehr hochwertig | Modern | Elegant  

· Restaurant Noa:         Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis | Essen & Service Top

· Telliskivi:                     Hippes Viertel | Attraktive Locations | Schöne Möglichkeiten um steifen Konferenzen etwas mehr Würze zu verleihen“

Sören Krahl / Project Coordinator / Pure Perfection

  

Fam-Trip Edinburgh Januar 2018

Edinburgh - eine Stadt voller Magie

- begleitet von Carmen Glaser-Gallion

Voller Spannung landete unsere Fam-Trip Truppe freitagmittags am Edinburgh Airport und nach Begrüßung durch Gillian Rae und Miriam Dittberner von Spectra in Scotland starteten wir zu unserem ersten Ziel, das nur 20 Minuten entfernt liegende Dundas Castle. Die schottischen Schlösser, Burgen und Herrenhäuser sind wunderbare MICE Venues mit Charme und Lokalkolorit. Aber Achtung, nicht alle Gebäude sind so gepflegt und gehegt wie Dundas Castle, das von den Eigentümern noch selbst bewohnt wird. Durch das große, weite Grundstück und das fest gebaute Veranstaltungszelt kann man hier einzigartige Produktlaunches arrangieren oder Teambuildings mit Highland-Games organisieren, z. B. auch verbunden mit einem traditionellen Handwerkermarkt (im Courtyard). Wir wurden mit einem köstlichen Lunch im Drawing Room zwischen alten Gemälden und Fotos der Familie empfangen. Aber auch die weiteren Räumlichkeiten strahlen einen ‚Downtown-Abbey-Charme’ aus, sind bestens geeignet für Gala-Abende und Zeremonien. Das Castle verfügt auch über 17 individuelle Zimmer, die bei Managementmeetings gerne genutzt werden. Der mittelalterliche Tower 'Auld Keep' stellt eine tolle Ergänzung für kleinere Gruppenaktivitäten und Workshops dar, verfügt in mehreren Stockwerken über rustikale Räume und einem kleinen Kirchenraum. Zum Abschluß unseres Besuches in Dundas erwartete uns im Billardraum (neben Fotos der Familie mit Paul McCartney) ein Bagpiper und unter Anleitung versuchten wir den unterschiedlichen Pfeifen Töne zu entlocken. Aber um ehrlich zu sein, es war kein musikalischer Hochgenuß.

 

Nach dem Dudelsack folgte das nächste Symbol schottischer Identität – wir fuhren nach Edinburgh und taten einen Blick ins Kleinkarierte. Bei Schottlands bestem Kilt-Hersteller, der auch internationale Celebrities beliefert, erfuhren wir mehr über die Geschichte des Tartan und über die Handwerkskunst. Für Incentivegruppen können hier die Kilts und das Zubehör gemietet werden. Und in dem traditionellen Ladengeschäft auf der Royal Mile kann man mit kleinen Gruppen Workshops machen und einen Blick hinter die Kulissen werfen.

 

Danach checkten wir in der sogenannten Neustadt Edinburghs (aus dem 18. Jahrhundert) im Hotel Principal George Street ein, einem tollen 4* Boutique-Hotel, das gerade erst grundlegend renoviert wurde. Der klassisch-moderne Stil des Hauses mit 199 Zimmern in verschiedenen Flügeln, die guten Konferenzmöglichkeiten für bis zu 300 Teilnehmer und die zentrale Lage, sowie der freundliche Service (deutscher GM) überzeugen - es muss nicht immer 5* sein.

 

Zum Abschluß des Tages ging es in die Altstadt in das Contini Cannonball Restaurant. Drei Stockwerke im historischen Gebäude, mit gemütlicher Bar, modernem Restaurant und exklusiven Glengoyne Room – bestens geeignet für MICE-Gruppen. Das Restaurant direkt neben der Burg von Edinburgh begeistert mit jungen, italienisch-schottischen Küchenkreationen und die moderne Interpretation des Haggis schmeckte uns wider Erwarten. Unser Aperitif war jedoch Gin – ein Tasting der neuen ‘Old Curiosity Gin Distillery’. Wahrlich einzigartig, denn der Gin wechselt die Farbe sobald man Tonic dazu gibt. Die Heimat dieses Gin ist der Secret Herb Garden in Edinburgh. Es werden nur florale, biologisch-angebaute Inkredenzien benutzt und obwohl erst seit einem halben Jahr auf dem Markt, ist der Erfolg des jungen Teams und Ihrer Kreationen grandios. Die Gin Tastings können in jedem Venue Ihrer Wahl angeboten werden.

 

 

Am nächsten Morgen heißt check-out und dann: Alle Mann an Bord!

 

Es folgt ein privater Besuch der Royal Yacht Britannia – der ehemalige “schwimmende Palast” der Queen war über 40 Jahre Urlaubsrefugium der Familie und Rückzugsort für die königlichen Honeymooners, sowie auch Schauplatz vieler offiziellen Bankette. Tagsüber ist die Britannia ein Museum, aber am Abend kann sie für private Veranstaltungen exklusiv gemietet werden. Auch Nicht-Royal-Fans werden gefangen genommen von dem Ambiente mit vielen privaten Fotos der Königsfamilie und dem offiziellen State Diningroom, wo schon zahlreiche Politiker, Könige und Stars tafelten. Sicherlich einzigartig, denn hier ist man der Queen sehr nahe!

 

Mit einem roten Vintage Doppeldeckerbus bekamen wir danach einen kurzen Einblick in den Hafenbezirk Leiths, der sich vom armen working class district zum trendy Vorort mausert. Hier findet man inzwischen traditionelle Pubs, stylische Restaurants und moderne Kunstgalerien.

 

Dann ging es weiter zur Altstadt Edinburghs und zur Burg, die natürlich in keiner Edinburgh-Tour fehlen darf. Der Blick über die Stadt ist einmalig und es gibt im großen Areal der Burg viele Incentivemöglichkeiten, Locations für Lunch oder Tea. Wir nahmen unseren Tee aber in einem ruhigen Venue, fußläufig entfernt ein:  die Signet Library, die wohl eleganteste Bibliothek des Landes. Die Lower Library ist für ihren Afternoon Tea berühmt und kann auch ausgezeichnet für Mittagsstopps genutzt werden. Die ruhige Atmosphäre des gregorianischen Gebäudes und der hohen Räume zwischen Säulen und Büchern, der ausgezeichnete Caterer, der auch Hoflieferant ist, verzaubern und entspannen. Die Upper Library ist ein großer klassischer Saal für Meetings oder Galabanketts für bis zu 100-400 Personen.

 

Nach der Stärkung taten wir einen Blick in Schottlands dunkle Vergangenheit und die unterirdischen Gewölbe Edinburghs. Diese Touren sind deutschsprachig möglich, sicherlich etwas touristisch, aber können je nach Geschmack individualisiert werden. Es gibt auch unterirdische Gewölbe, die für Dinner genutzt werden können und noch einmal einen anderen Aspekt für Incentives setzen.

 

Die zweite Nacht verbringen wir im The BALMORAL – das luxuriöse 5* Hotel der Rocco Forte Hotels zeichnet sich durch zeitlose Eleganz und Glamour als eines der besten Hotels Schottlands aus. Seit mehr als einem Jahrhundert befindet sich The Balmoral an der renommiertesten Adresse Edinburghs – No. 1 Princes Street. Die große Uhr des historischen Gebäudes ist eines der Wahrzeichen der Stadt und dominiert auch heute die Stadtsilhouette. The Balmoral wurde als luxuriöses Bahnhofshotel ins Leben gerufen und die Gründungstraditionen werden – bis zu den Portiers, die einen Kilt tragen – immer noch in Ehren gehalten.

 

Von den 188 Zimmern sind erst kürzlich ca. 40 Zimmer sehr geschmackvoll im neuen, hellen Design renoviert, die weiteren folgen step by step. Für viele Edinburgh-Gruppen ist das ikonische Hotel ein Must-Stay und bietet natürlich viel Prestige. Aber die Zimmerraten sind nach der Renovierung leider für noch weniger Budgets erschwinglich.

 

Kann man in Schottland sein, ohne das ‚Wasser des Lebens’ zu trinken? Nein!! Whisky, Whisky, hieß es bei einem privaten Whiskytasting und Abendessen in der 'Scotch Malt Whisky Society'. Die Scotch Malt Whisky Society (SMWS) ist ein Club, der anspruchsvollen Whiskyliebhabern die weltweit größte Sammlung seltener und auserlesener Single-Cask-Whiskys anbietet. Im 4-stöckigen gregorianischen Bau in der Queen Street gibt es ein elegantes Restaurant, aber auch eine Bar und mehrere private, exklusive Lounges für kleinere Gruppen. Mit Hilfe unseres weiblichen Master of Whisky lernten wir 3 sehr ungewöhnliche Whiskysorten kennen und wie man sie geniesst. Interessante Einblicke bei einem sehr feinen und hochwertigen Dinner in unserem Clubroom ließen uns den Tag abschließen.

 

Am nächsten Tag hieß es mit vielen Eindrücken Abschied nehmen für einige und andere verlängerten, um privat weitere Seiten von Edinburgh kennen zu lernen.

 

 

Das Fazit der Reise:

Edinburgh überwältigt einen mit einer wahnsinnigen Atmosphäre, einer kompakten Altstadt und vielen historischen Bauten, die als Venues nutzbar sind. Gleichzeitig ist die Stadt aber auch sehr lebendig und es gibt coole, junge Restaurantkonzepte á la ‚scottish with a twist’. In 2 Tagen bekommt man einen tollen ersten Eindruck von der Stadt, aber die wunderschöne Umgebung und die beeindruckende Natur bieten noch so viel mehr. Gerade für sportliche Aktivitäten sollte man Edinburgh mit den Highlands koordinieren. Jedoch in der Stadt spürt man auch überall den Spirit of Scotland, und die Scotmen sind einfach charmant. Good to know: einige Hotels in Edinburgh sind in letzter Zeit renoviert worden und es gibt neue Unterkünfte. Da es keine günstige Destination ist, sollte man auch die 3*+ und 4*Hotels nicht außer Acht lassen.

 

Mit Spectra in Scotland, Gillian Rae und ihrem Team, hat man einen zuverlässigen Partner vor Ort, der bestens vernetzt ist, das merkt man an der großen Anerkennung bei den Suppliern. Und man sollte eine Edinburgh-Incentive unbedingt mit DMC planen, da es einige Orte und Plätze gibt, die stark von Touristen besucht werden und man nur mit Insiderwissen in den wahren Edinburgh-Genuss kommt.

 

 

Good to know:

TMC hat bei einer Pre-Tour sich noch einige Hotels angeschaut und kann Ihnen gerne mehr berichten. Und weitere Neueröffnungen stehen auf dem Plan: Richard Branson, Virgin Hotels wird in Edinburgh das erste Hotel in Europa errichten, im Indian House am oberen Ende der Victoria Street. Das W ist schon im Bau, und das Waldorf Astoria The Caledonian hat einen neuen Investor, der noch ca. 50 Zimmer anbaut und noch viel renovieren will. Wir sind gespannt und halten Sie auf dem Laufenden.

Das sagen unsere Mitreisenden:

"Edinburgh ist immer eine Reise wert und es gibt dort viele neue Programmelemente, mit denen man tolle Incentives mit Highlight-Erlebnissen schaffen kann.

Zudem hat es ein paar schöne neue Hotels und Locations, die auch bezahlbar sind. Mich hat die Destination mal wieder total überzeugt."

Marion Knappertsbusch / Hagen Invent GmbH & Co. KG / Senior Project Management

Fam-Trip Florenz Oktober 2017

Unkonventionelles Florenz - viele außergewöhnliche Begegnungen und ein Blick hinter die Kulissen der kulturreichen Stadt am Arno.

- begleitet von Anja Dickmann-Schüler

Das wunderschön gelegene 5* Hotel Sina Villa Medici liegt in Flussnähe und nur zehn Minuten entfernt zum mittelalterlichen Ponte Vecchio – einem der florentinischen Kultursymbole und Herberge vieler Geschichten.

 

Die stilvolle und ausgesprochen elegante Villa aus dem 18. Jahrhundert war für zwei Tage Ausgangspunkt unserer Entdeckungsreisen ins unkonventionelle Florenz und die Maremma.

 

Das geschmackvoll renovierte Haus eignet sich aufgrund seiner Lage, der sehr charmanten Zimmer und einem kleinen Gartenbereich mit Pool, der zum Ausruhen und Verweilen einlädt, sehr gut für Gruppen.

 

Nach einem beeindruckend guten Mittagessen in der Villa tauchen wir in die Stadt ein.

 

 

Incentive Idee  den ersten Tag der Kunst widmen:

Als erstes Highlight durften wir die Restaurierungswerkstatt der Uffizien besichtigen. Die Uffizien dienten von 1559 bis etwa 1581 der Unterbringung von Ministerien und Ämtern in Florenz. Dank einer Sammlung von einzigartigen Gemälden des 14. Jh. und der Renaissance zählen sie heute zu den bekanntesten Museen der Welt.  

 

Die Werkstätten sind jedoch in einem anderen bedeutenden Monument untergebracht – dem Fortezza da Basso, einer architekturhistorisch bedeutenden Festungsanlage des 16. Jahrhunderts.

 

Peter Stiberc, Chefrestaurator der Werkstatt nahm uns in Empfang. Der aus Österreich stammende Kunstliebhaber führte uns in die diffizile und minutiöse Arbeit der Restauratoren ein. Teilweise kann es bis zu drei Monate benötigen, 1 cm eines mittelalterlichen Wandteppichs zu restaurieren. Herr Stiberc öffnete uns mit seinen aufschlussreichen Erläuterungen voller Leidenschaft und Hingabe die Tür in eine andere Welt. Für kleinere, kunstbeflissene Gruppen ist dies eine spezielle und wunderschöne Erfahrung.

 

Außergewöhnlich war auch der nächste Programmpunkt, die Skulpturen- und Kunstgalerie von Rafaello Romanelli, einem bekannten Bildhauer aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Modellieren mit dem Meister – ein Unterfangen, das viel Spaß aber auch die eine oder andere Herausforderung barg. Der sympathische Meister Signore Romanelli blickt auf über 200 Jahre Familiengeschichte zurück.

 

Für Teambuilding ein großartiges Abtauchen inmitten der wohl ältesten Skulpturengalerie Europas.

 

Anschließend überraschte uns das Team von + 39 Italy, mit einer wundervoll gestalteten Tafel im Galerieraum. Dinieren zwischen Poseidon, Engeln und zahlreichen Tierskulpturen, bietet eine kreative Kulisse.

 

Beeindruckt von so viel Kunst liefen wir zurück ins Hotel. Schön, dass die Distanzen in Florenz nicht all zu groß sind. Die meisten Wege kann man zu Fuß bewältigen.

 

 

Fiat 500 Tour in die Bolgheri Weinberge in  der Maremma – die südliche Toskana:  

Man sollte Florenz nicht verlassen, ohne die wunderschöne Hügellandschaft der Toskana, des angrenzenden Chiantis und der bezaubernden Maremma durchstreift zu haben. Die Landstraße in sanfte Herbstfarben getaucht fuhren wir von Florenz über San Casciano, Tavarnelle Val di Pesa, über San Gimignano nach Lischeto.

 

Wunderschön und ergreifend ziehen uns die Ausblicke in ihrem Bann – Weingüter, Täler und Hügel mit herausragenden Zypressenspitzen am Horizont – nie langweilig und immer wieder besonders.

 

Erster Kaffee-Stopp, die Bio Schafsfarm und Käseproduktion Fattoria Lischeto, die gehobene Restaurants weltweit beliefert.  Selbstgebackener Kuchen, frischer Kaffee und eine Einführung in die – über die Grenzen bekannte – Pecorino-Produktion.

 

Gut gestärkt fuhren wir weiter zum nächsten Highlight:

Nahe der Mittelmeerküste, zwischen den Hügeln Bolgheris, liegt das Weingut Ornellaia. In den Sommermonaten streicht eine kühle Meeresbrise über die Weingärten und die umliegenden Olivenhaine, während die Hügel im Winter Schutz vor kaltem Nordwind bieten. Weltweit gilt ORNELLAIA als eine der Weingut-Ikonen. Im Besitz der Familie Frescobaldi hat es sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.

 

Kunst auch in Ornellaia! Seit 2009 zelebriert das Weingut mit dem Projekt „Ornellaia Vendemmia d’Artista“ den einzigartigen Charakter eines jeden neuen Jahrgangs auf besondere ART. Inspiriert durch ein einzelnes Wort, das der Winemaker auswählt, um den Charakter des neuen Jahrgangs zu beschreiben, kreiert ein zeitgenössischer Künstler ein Kunstwerk und eine Serie von Etiketten in limitierter Auflage.

 

Nach einer ausführlichen Führung und Weinprobe fuhren wir beeindruckt weiter in die Taverna del Pittore im pittoresken Örtchen Bolgheri. Hier erleben wir italienische Lebens- und vor allem Kochkunst vom Feinsten. Das malerische Dörfchen sollte bei einem Besuch der Maremma auf keinen Fall versäumt werden.

Erschöpft, gut gesättigt und nachhaltig beeindruckt ging es mit dem Bus zurück nach Florenz.

 

 

Endlich Florenz entdecken:

Mit einem wunderschönen Spaziergang entlang des Arno über den Ponte Vecchio in das In-Viertel Bellosguardo, finden wir zahlreiche schöne Restaurants, Tavernen, Boutiquen. Das Viertel lädt zu stundenlangem schlendern ein. Unser Weg führte uns in die Pizzeria O’Munaciello, in eine herrliche Atmosphäre unter Italienern!

 

Zum After Dinner Drink spielte + 39 Italy seine exzellenten Verbindungen in der Stadt aus. Der exklusive Besuch des Palazzo Gondi und samt Kennenlernen des Hausherrn, Marchese Bernardi Gondi bildete den grandiosen Abschluss des Tages. Stolz präsentierte er uns seinen Besitz. Die unterschiedlichen Ebenden des Palastes mit zahlreichen Terrassen und gigantischen Ausblicken, bieten sich für exklusive Veranstaltungen an. 

Der Palast Gondi gebaut 1490 ist, wie so viele Monumente in Florenz, lebendige Geschichte.

 

Erschöpft schlenderten wir ins Hotel.

 

Besonders hervorzuheben, und ein schönes Zeichen seitens +39 Italy, ist die Unterstützung des Ferragamo Projekts „Corri la Vita“ (Lauf für das Leben). Der jährlich stattfindende Charity Walk sammelt Gelder für die Brustkrebs-Forschung. Beim Kauf eines „Corri la Vita“ T-Shirts, das wir alle erhalten haben, kann jeder das Forschungsprojekt unterstützten. Prima. DANKESCHÖN.

 

 

Tag der besonderen Venus:

Wie so vieles im Leben und in Florenz liegen die wunderschönen Dinge unscheinbar im Verborgenen. Die Serre Torrigiani im Herzen von Florenz liegt an einem Ort, der viele Geschichten gesehen und gehört hat. Der liebevoll gepflegte und angelegte Park ist ein verborgener Geheimtipp und in jahrelangem Familienbesitz.

 

Der Torrigiani-Garten mit einer Fläche von über 1000 qm, bietet alles, was das Eventherz höher schlagen lässt.

 

Ganz anders und ebenso beeindruckend war der letzte Programmpunkt unserer Entdeckungstour: die Kochschule Desinare. Eine Kombination aus Kochschule, Antiquitätenhändler, Raumausstatter und Interieur-Designer. Italienisch Kochen und die Eindrücke der letzten zwei Tage Revue passieren lassen – ein Traum.

 

 

 

Danke an das Team von +39 Italy, das mit sicherem Händchen Highlights und Geheimtipps präsentiert und dabei auch bewiesen hat, wie wichtig gute lokale Kontakte sind, um wirkliche „hidden secrets“ anbieten zu können. 

Fam-Trip Riga - jung, frisch und kreativ

Riga - eine Stadt voller Herzlichkeit, Energie und Moderne.

- begleitet von Carmen Glaser-Gallion

Auf Einladung von unserer DMC 3K MANAGEMENT Geschäftsführer Edgars Kuzmans und mit Unterstützung von Air Baltic reiste Carmen Glaser-Gallion von unserem Team zusammen mit 8 MICE-Planern und einem Redakteur der CONVENTION INTERNATIONAL nach RIGA, um diese wunderschöne Stadt & Region persönlich kennen zu lernen bzw. neu zu entdecken.

 

Air Baltic fliegt von 5 deutschen Flughäfen direkt nach Riga und die Frankfurter Gruppe bildete am Samstag, 23.09. Abend die gutgelaunte Vortruppe. Nach kurzem Transfer vom Flughafen in die Stadt kamen wir im Pullman Hotel Riga Old Town an. Man fühlt sich gleich wohl in diesem modernen 5*Boutique-Hotel, das erst vor einem Jahr eröffnet hat. Das Hotel liegt zentral in der Altstadt, 300m vom Domplatz entfernt und verbindet die alte Fassade des ehemaligen Pferdestalls von Baron Münchhausen mit einem modernen Hotelbau, deren 155 Zimmer skandinavisch geprägt sind. Wirklich eine gelungene Kombination und ‚a warm welcome’!

Sonntag, 24. September 2017 

‚Live like a local day’ – unser heutiges Motto des Tages, der mit einem stilvollen Oldtimer-Transfer beginnt und zum neuen Motor-Museum Rigas führt, das direkt an der Rennstrecke Bikernieki liegt. Das Museum wurde vor 1 ½ Jahren komplett neu konzipiert und umgebaut, und so ist ein sehr modernes, interaktives Museum entstandn mit vielen technischen Finessen. Es bietet der größten Automobilsammlung des Baltikums Platz. Konferenzmöglichkeiten im Museum, auf der Terrasse und in Kombination mit Aktivitäten auf der Rennstrecke bieten vielfältige Veranstaltungsmöglichkeiten.

 

Weiter ging es zum Lettischen Ethnographischen Freilichtmuseum, eines der ältesten und größten Freilichtmuseen Europas. Hier fand gerade ein Erntedankfest statt mit vielen Handwerker- und Verkostungs-Ständen und regionalen Ausstellern. Das große Naturgelände bietet Platz und Freiraum für viele Konzepte, ob es zu den ‚weißen Nächten’ oder zum Erntedankfest ist. Naturverbundenheit ist einer der Hauptcharakterzüge der Letten, denn es leben nur 2 Mio Letten in diesem großen Land. Man ‚pilzt’ und ‚beert’, man hat eigene Worte für diese Freizeitbeschäftigungen, die auch bei der Jugend zum Alltag gehören und gepflegt werden.

Danach hieß es, wer fährt? Pan Cars, eine Art Trabi, bieten einen unkonventionellen Transport. Die Autos können selbst gefahren werden, sind wild bemalt und werden auch für Graffiti-Workshops genutzt. In der gleichen Zeit trafen die weiteren Fam-Trip-Teilnehmer am Flughafen ein und starteten dort mit der Pan Cars-Rallye.

Das gemeinsame Ziel war die Nationalbibliothek, auch ‚Schloss des Lichts’ genannt. Dort am Ufer des Flusses Daugava trafen alle zusammen und besichtigten das im August 2014 eröffnete, moderne Gebäude. Beeindruckend nicht nur die Architektur und die Büchersammlung, sondern auch die Event- und Konferenzmöglichkeiten. 

Nach kurzem Stop im Pullman ging es zu Fuß durch die Altstadt Rigas! Pittoreske Gassen, Gebäude aus verschiedenen Architekturepochen, ob Mittelalter, Barock oder Klassizismus, einladende Restaurants beeindrucken mit einer einzigartigen Atmosphäre. Und das Schöne dabei: es ist nicht so überfüllt wie in anderen europäischen Städten, deren Zentrum auch ein UNESCO-Weltkulturerbe ist.

Auf dem Weg sehen wir die Rigaer Börse und die Gilde, wunderbare Eventlocations, besichtigen wir das Schwarzhäupterhaus und stoppen im neuen Kempinski Hotel Riga, das sich gerade im Softopening befindet. Lange hat die Stadt auf die Eröffnung dieses Grandhotels gewartet und es hat sich gelohnt! Direkt gegenüber der Nationaloper gelegen strahlt das Hotel internationales Flair aus, beeindruckt durch kostbares Ambiente und hochwertige Ausstattung. Und die Rooftop-Bar, die noch nicht ganz fertiggestellt ist, wird mit einem umwerfenden Ausblick ein Highlight werden.

 

Unser Dinner nahmen wir aber nicht dort ein, sondern im Restaurant 3 von JURIS DUKALSKIS & ERIKS DREIBANTS. Diese bereits durch andere Restaurants bekannten, kreativen Rigaer Chefs haben ein neues Konzept kreiert, das auf regionale, saisonale Zutaten in Ursprungsform setzt – Wild & Organic. Im 1. Stock des Restaurants geniessen wir kein Menue, sondern ‚erleben’ ein Dinner von höchster Qualität und mit überraschender Präsentation. Ein wirkliches Gourmeterlebnis mit Waldatmosphäre!

 

 

Montag, 25. September 2017 

Adventure Day hieß es am Morgen und es ging raus aus der Stadt ins Gauja-Tal. Auf dem Weg nach Ligatne fahren wir am Aerodium vorbei, wo man mit Incentivegruppen fliegen kann. Der vertikale Windtunnel wurde u. a. schon von Jacky Chan getestet.

Vielen Nationen haben Ihre Fußabdrücke in Lettland hinterlassen und man ist stolz auf die Vielfältigkeit. Darum versteckt man nicht die Zeugen der sowjetischen Ära, sondern nutzt sie. Back to USSR – im geheimen Bunker der Sowjetherrscher und in der darüber liegenden Kurklinik fühlt man sich zurückversetzt in das Zeitalter des Kalten Krieges. Nicht nur ein Museum, sondern erlebte Geschichte, wunderbar mitreißend und ironisch erzählt von unserem Guide. Im Bunker kann man mit MICE-Gruppen nicht nur Besichtigungen durchführen, sondern in die Zeit eintauchen mit sowjetischen Snacks, Mittagessen und kleinen Aktivitäten.

Und man freut sich danach auf die Welt draußen, die wunderbare Natur des Gauja Nationalparks, der neben Zip-Lining noch viele, andere Outdoor-Aktivitäten bietet. Zum Beispiel auf der Bob- und Rennschlittenbahn in Sigulda, auf der auch Profisportler trainieren. 1200 m lang, 16 Kurven - mit einer Geschwindigkeit von knapp 80 km/h fuhren wir in einem 4er-Sommer-Bob, der von einem Profi gelenkt wurde, hinab ins Tal. Wow!! Im Winter ist dies auch möglich und wurde schon mehrfach von MICE-Gruppen mit Adrenalinkick getestet.

 

Danach brauchten wir eine Pause und entspannten beim lettischen Mittagessen in einem idyllischen, rustikalen Restaurant an einem See gelegen. Wunderschöne heile Welt und grün, grün, grün!

 

In Riga zurück bezogen wir unsere neue Unterkunft, das Radisson Blu Latvija Hotel. Das größte Konferenzhotel der baltischen Staaten (571 Zimmer) dominiert seit Jahrzehnten die Skyline Rigas. Durch das angeschlossene Konferenzzentrum ist es für Events mit bis zu 2500 Teilnehmern geeignet. Radisson hat in der Stadt noch 3 weitere Hotels mit unterschiedlichen Designs und Standards und ist damit sehr gut vertreten in Riga. Für Incentive-Gruppen eher geeignet ist sicherlich das Radisson Blue Elizabete.

Aber die Skyline Bar des Latvija Hotels ist das Highlight im wörtlichen Sinne. Im 26. Stock gelegen mit Rundumblick auf Riga kann man gar nicht aufhören zu staunen. Die Bar ist öffentlich und auch für Rigaer eine beliebte Anlaufstelle, aber es gibt separate Räumlichkeiten, die exklusiv für Gruppen gebucht werden können.

 

Nach einer kleinen Stärkung ging es dann los zum Eishockey. In der Arena Riga hatten wir eine Lounge für uns und bei Bier und Snacks feuerten wir Dinamo Riga gegen den chinesischen Club KunLun Red Star an. Es hat trotz lautstarker Unterstützung wenig genützt, aber sehr viel Spaß gemacht. Die Stimmung beim lettischen Nationalsport Eishockey ist einfach klasse! Neben dem Besuch eines Spiels kann die Arena auch für exklusive Gruppen gebucht werden oder man organisiert einen Eishockey-Training am Tage.

 

Auf die Niederlage stießen wir dann in einigen der Micro-Brauereien der Stadt im jungen Hipsterviertel an. Das deutsche Reinheitsgebot kennt man hier nicht, wir jetzt aber dafür Biersorten, die White Aborigine, Midsummer Witch oder Shepherd’s Boy heißen. Und zum Abschluß gibt es einen Balzam- den typischen lettischen Kräuterschnaps!

 

 

Dienstag, 26. September 2017

Focus Day – bevor wir uns auf drei von Rigas Hauptattraktionen fokussieren besuchen wir zuerst die touristische Vertretung der Stadt Liepaja – Trendscouting sozusagen. Liepaja liegt außerhalb der Rigaer Bucht an der Ostsee und wird von Air Baltic als einzige weitere Stadt in Lettland angeflogen. Vor Jahren war Liepaja nur bekannt für die kilometerlangen Sandstrände, aber es entwickelt sich dort eine neue Infrastruktur, Hotels und Restaurants. Realistisch gesehen, sollte man Liepaja nicht kurzfristig aber auf jeden Fall mittelfristig als neues MICE-Ziel im Auge behalten.

 

Danach hatten wir das Glück eine Backstage-Tour in der Lettischen Nationaloper machen zu dürfen und das, während der laufenden Proben für eine Neuinszenierung. Das ‚Weiße Haus’ von Riga ist weltweit künstlerisch anerkannt und viele Opern, Ballettaufführungen und Kammermusikkonzerte finden hier statt.  

Wir waren ehrfurchtsvoll und beeindruckt von dem wunderschönen Haus. Gewisse Bühnenbereiche der Oper und stilvolle Räumlichkeiten können für MICE-Gruppen gebucht werden.

 

Danach ging es zum Zentralmarkt, dem pulsierenden Herzen der Stadt und buntem Treffpunkt aller Rigaer Bürger. Die Gebäude, die heute als Markthallen dienen und zum charakteristischen Bestandteil des Rigaer Stadtbildes geworden sind, wurden ursprünglich als Zeppelin-Hangars genutzt. Lettisches Schwarzbrot, gebratene Neunaugen, Pilze jeglicher Art oder Sauerkraut und Essiggurken findet man in den Fisch-, Fleisch-, Gemüse- und Milch-Hallen. Es ist schwer, sich ein besseres Angebot an lettischen Spezialitäten vorzustellen! Neben Tastingtouren, Einkaufstouren für Kochevents ist es für MICE interessant, daß eine Halle gerade umgebaut wird und als Venue genutzt werden kann.

Unser Stop in einem kleinen Marktbistro wurde dann einmalig durch eine musikalische Überraschung: ein bekannter Singer-Songwriter, der für Lettland schon beim ESC gestartet ist, sang für uns begleitet von seiner Gitarre ein eigens komponiertes Lied über Riga und unsere Fam-Trip-Gruppe! Das war wirklich einmalig!! Sympathisch, humorig und mit Augenzwinkern kamen alle unsere Namen im Lied vor!

 

Jedoch mussten wir dann aufbrechen zu unserem letzten gemeinsamen Stop – dem Ostseestrand! Jurmala, der einzige offizielle lettische Kurort liegt 25 km von der Innenstadt entfernt. Der Ort selbst ist klein mit wunderbaren Holzhäusern und Villen, einer Flanierstraße und einzelnen Restaurants, die man auch für Gruppen nutzen kann. Es gibt auch 2 Hotels, die von 3K für MICE-Gruppen gebucht werden, wenn man außerhalb der Stadt wohnen möchte.

Jurmala’s Highlight ist aber der Strand und die Möglichkeiten, die man dort hat. Kein Massentourismus, Dünen, Sand und Meer. Das Restaurant 36.Line direkt am Strand wird geleitet von dem populären TV-Koch Lauris Alekseyev. Hochwertige Küche in relaxter Atmosphäre, das ist das Credo. Für Gruppen gibt es ein separates, festes Eventzelt und ganz neu: eine Holz-Strandhaus, das für Kochevents oder Gruppen bis ca. 40 Pax exklusives Strandfeeling bietet. Vergleiche mit Sylt kommen nicht von ungefähr.

 

Leider, leider war der Fam-Trip für uns beendet und wir mussten uns bei strahlendem Sonnenschein verabschieden.

 

 

 

Das Fazit der Reise:

Die Stadt und die Menschen strahlen eine positive Aufbruchstimmung aus, eine Herzlichkeit und Energie. Man fühlt sich willkommen, es gibt so viele moderne Gastronomiekonzepte, die Hotelangebote sind hervorragend. Stadt & Kultur, Meer, Wald und Natur in kurzer Zeit in einem Programm kombinierbar. Etwas kommunistisch angehaucht und angestaubt hatten einige erwartet – aber man hat das Gegenteil vorgefunden. Riga hat alle überrascht!

Und sicherlich haben die persönlichen Insiderverbindungen von 3K MANAGEMENT dazu geführt, dass wir Vieles anders gesehen und erlebt haben als andere Besucher. Vielen Dank an Edgars Kuzmans und sein wundervolles Team!

Das sagen unsere Mitreisenden:

"Jetzt ist schon wieder so viel Zeit vergangen, doch ich möchte es nicht versäumen, mich noch einmal sehr herzlich bei Euch zu bedanken! Es war ein wirklich toller Fam-Trip mit viel Input und Inspiration. Als ich den Trip im Büro ausgewertet habe wurde ich gefragt, wie lange ich eigentlich unterwegs war – so viel wie wir gesehen und erlebt haben… Danke für Eure tolle Organisation „from A to Z“, für Eure persönlichen Einblicke und auch für die echt schönen Fotos!"

Susan Uhlemann / FUCHS Event + Incentive GmbH / Managing Director

 

 

"Die netten Letten!

Atemberaubend bis ins kleinste Detail! Wer am Mittelmeer schon alles gesehen hat, der sollte den Blick gen Norden richten. Nord-Osten um genauer zu sein.

Riga, die Hauptstadt Lettlands, ist als Incentive Destination ein wahrer Geheimtipp – aber nicht mehr lange.

Tradition und Moderne vermischen sich hier mit einer großen Portion Herzlichkeit und Professionalität zu einem wahren Traum für alle, die in der Event Brache tätig sind.

Die Stadt sowie das Umland mit weitläufigen Wäldern und die angrenzende Ostsee bieten für unterschiedliche Gruppengrößen die passenden kulturellen, gastronomischen und sportlichen Aktivitäten.

Ich möchte mich hiermit noch einmal bei Carmen und dem ganzen Team von 3K Management für die außerordentlich gelungene Umsetzung bedanken. 

Lassen Sie sich diese Destination nicht entgehen!"

Nina Revenko / trendhouse event marketing GmbH / Projektmanagement

 

 

„Ein sehr toller Fam-Trip! Für mich ist Riga ein wenig wie Berlin vor 20 Jahren, im besten Sinne. Eine Vielzahl von möglichen Locations und eine sich stetig verbessernde Hotelstruktur im 4 und 5 Sternesegment machen Lettland und besonders Riga zu einer großartigen MICE Destination.

Die vorbildliche Organisation der gesamten Reise und das Herzblut das Edgars und sein Team an den Tag legen tun sein Übriges.

Danke an alle Beteiligte!“

Björn Schaefer / gernEvent GmbH / Managing Director

 

 

"Ein unglaublich facettenreiches Land voller kreativer Köpfe. 3K hat uns mit wirklich außergewöhnlichem Engagement des ganzen Teams in kürzester Zeit einen tiefen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten gegeben und eindrucksvoll den hohen qualitative Anspruch der Letten vermittelt – gleich ob kulinarisch, operativ oder kreativ."

Maja Schröder / aom art of motivation / Managing Director

Fam-Trip Malta: La Valletta, M'dina und Gozo - beeindrucken MICE Planer

Ende Juni reisten einige MICE-Planer mit TMC nach Malta, um mit Colours of Malta "Altes neu zu entdecken"

- begleitet von Anja Dickmann-Schüler

Freitag, 30.06.2017

Von Frankfurt flogen wir mit LH Richtung Malta und erreichten die schöne Mittelmeerinsel zur Mittagszeit. Malta ist klein und fein, und als Veranstaltungsort schon auf Grund der kurzen Wege empfehlenswert. Einer der Gründe, warum die Insel zahlreiche Kongresse mit großen Gruppengrößen beherbergt. Wir fuhren keine 15 Minuten zu dem wunderschön, am Altstandrand von La Valetta gelegenen The Phoenicia – ein Juwel! Das nun komplett sanierte und renovierte Haus der The Leading Hotels of the World überzeugte uns sofort. Das 5*Hotel versprüht maltesischen Charme und steckt voller mediterranem Flair. Der Garten ist ein pures Idyll, der nicht nur zum Spaziergang oder zum Relaxen bei einem leckeren Fläschchen maltesischen Weißwein und einem guten Buch einlädt, sondern auch für kleinere Empfänge bestens geeignet ist.

 

Nach einem herzlichen Empfang und Mittagessen auf der Terrasse des The Phoenicia ging es los, die Stadt zu entdecken. Davide Cachia und Cristina Galea, Geschäftsführer und Marketingleitung der von uns vertretenen DMC colours of malta, begleiteten uns und erklärten Locations mit viel Knowhow und Erfahrungsreichtum. Wir starteten ganz klassisch mit dem „Old Infirmary of the Knights“, dem Mediterranean Conference Center – kein Novum, aber immer noch einzigartig! Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, die einzelnen Säle bilden die Kulisse für unterschiedlichste Set-ups, Galas, Awardings, Zeremonien – je nach Geschmack, ob historisch, modern oder mondän.  Die folgende Segway-Tour war ein Spaß für alle, den Temperaturen angepasst, eine wunderbare Form die wunderschöne Altstadt der Hauptstadt La Valletta zu erkunden. Die Kathedrale St. John’s Co-Cathedral, die exklusiv genutzt werden kann, beeindruckte tief! Deren Highlight sind nicht nur die reichhaltigen Goldverzierungen sind, sondern vor allem das 1608 entstandene Altarbild vom italienischen Maler Michelangelo da Caravaggio, das die dramatische Enthauptung Johannes des Täufers darstellt. 

 

Weiter ging’s auf dem Segway zu den Lower Barrakka Gardens, die als Venue einen tollen Ausblick auf den Grand Harbour bieten und gefolgt von der imposanten Festungsanlage Fort St Elmo, wo colours of malta schon spektakuläre Veranstaltungen organisiert hat.

Kurzer Stopp im Hotel, um sich für den Abend umzuziehen. Danach fuhren wir elegant mit Oldtimern nach M’dina – die ehemalige Hauptstadt - ‚die Stadt der Stille’, so genannt aufgrund der wenigen 400 Einwohner. Die majestätische Stadt (auch Drehort von GoT) besticht mit Charme und Eleganz. Immer eine Abendveranstaltung wert, entweder modern oder aber klassisch in zahlreichen Locations und Kirchen. Uns begrüßte eine Rittereskorte, symbolisch für die Ritterzeit Maltas (the knights), und beim stimmungsvoll Sektempfang erhielten wir dann hochoffiziell unsere Ritterdiplome.

Das wunderbare Abendessen fand auf der Terrasse des De Mondion Restaurants statt, eines der besten Restaurants der Insel, und mit spektakulärem Ausblick.    

 

Samstag, 01.07.2017

Am Morgen verließen wir unser wunderschönes Hotel, um als Leichtmatrosen auf 3 Segelbooten einzuchecken! Eine aufregende Sache auch für erfahrene Planer. Bei hervorragendem Wetter und sehr entspannt verließen wir den Hafen von La Valletta, um nach Gozo zu segeln. Eine Insel galt es zu umschiffen, denn der Blick von Wasserseite ist immer ein ganz besonderer. Nicht umsonst startet alljährlich der Rolex Cup im Grand Harbour in La Valletta und viele weitere Segeltörns schreiben Incentive- Geschichte.

Den Luxus zu haben überall dort, wo es hinreißend erscheint, in das kühle Blau des Mittelmeers einzutauchen, ist schlicht und ergreifend simple - aber immer wieder herrlich. Mittagsziel war das wunderbar gelegene ta’Kantra Restaurant auf Gozo, das ein Mix aus sizilianischer und maltesischer Küche anbietet.

Nach dem Mittagessen teilten wir uns in Segelgruppe und Landgruppe auf, die einen, um mit dem Boot zurück nach Valletta zu segeln, die anderen, um in den Genuss der wunderbar grünen und pittoresken Insel Gozo zu kommen. Per Jeep wurde die kleine Schwester Maltas erkundet, und per Fähre ging es dann zurück nach La Valletta.

 

Eine Übernachtung an Bord kann für kleine Incentivegruppen auch geplant werden, sicherlich eine tolle Erfahrung. Aber auch in den ruhigen Gewässern vor Malta braucht man einen sicheren Plan B. Und vor allem ein gutes Budget, da man Hotel und Segelboote gleichzeitig budgetieren muss. Wir wählten die sichere Variante und das kuschelige Bett im La Phoenicia.

 

Ein weiterer Abend mit Blick auf den wunderschönen Hafen von La Valletta und köstlichem Abendessen im Restaurant Phoenix beendete einen aufregenden Tag auf dem Wasser.

 

Sonntag, 02.07.2017

Die Ansprüche sind bei allen Gruppen unterschiedlich, und so stand am letzten Tag Locations- und Hotelcheck auf dem Programm, damit man einen weiteren Überblick erhalten konnte. Das neu renovierte Hilton Malta als auch das Westin Dragonara Resort Malta liegen in St. Julian und überzeugten vollkommen. Beide Häuser sind im Übrigen über das Meer sprich Segelboote, Katamarane oder Schoner zu erreichen – auch cool.

Abschließend besuchten wir den Palazzo Parisio, ein privates Anwesen im pitoresken Naxxar, in ca. 15 Minuten von St. Julian als auch von La Valletta erreichbar. Im 18. Und 19. Jahrhundert als Jagdhaus und Sommerresidenz genutzt, ist es seit Anfang des 20. Jahrhunderts als Palast renoviert worden und überzeugt heute als exklusives Venue mit prachtvollen Gartenanlagen.

Faszit: Malta überzeugt mit einer großen Anzahl von Venues, modernen Hotels und für große Gruppen mit seiner fantastischen Logistik. 

 

Der Abschied fiel schwer, nach einem sehr köstlichen Mittagessen im Fischrestaurant Galley Ta’xbiex flogen wir zurück nach Frankfurt.

Hier ein kleines Video von Davide Cacchia:

Das sagen unsere Mitreisenden:

"Malta hat mich voll und ganz von ihren Qualitäten als MICE Destination überzeugt. Vor allem Valetta und die historische Stadt M’dina werden die Gäste verzaubern. Von dem veralteten Image einer Touristenhochburg für Sprachreisen und feierwütige Briten haben wir nichts mehr gespürt. Ganz im Gegenteil, alles war sehr schön, sauber und hochwertig und ich würde jederzeit mit einer Gruppe nach Malta kommen. Als Highlight würde ich auf jeden Fall den Tagestrip nach Gozo mit Lunch in dem Restaurant ta’ Kantra nennen. Mit Colours of Malta hat man einen zuverlässigen Partner, der einem professionell und sympathisch zur Seite steht." 

Alexandra Carls / Project Manager / Heretonow GmbH, Berlin

Fam-Trip London: Höchst beeindruckend

Ein Kurztrip mit langem Nachhall - Erlebt von Anja Dickmann-Schüler

 

“When a man is tired of London, he is tired of life.”, Samuel Johnson

 

 

Tag 1: 

Six Storeys

Nach Ankunft in London stand als erstes das kürzlich geöffnete Six Storeys auf dem Programm. Das unerwartete Juwel liegt im Herzen des Westends, mit Blick über den Soho Square.  Atmosphäre pur: über sechs Stockwerke verteilt, bietet das geschmackvoll restaurierte Haus Möglichkeiten von kleinen Meetings bis hin zu größeren Partys. Die Fahrt durch das Westend ist immer eine Augenweide. Musicals, Theaterwelten, Bars, Hotels, Restaurants bilden eine bunte Mischung, in der China Town sich auf das bald beginnende Jahr des Hahns vorbereitete.  

 

Unser Guide Mike war einfach großartig. Wie wir alle wissen, macht es die richtige Dosierung an Inhalt, Witz und Information aus – er überzeugte uns alle. Wir hätten ihm noch tagelang zuhören können. 

 

Royal China Club

Zum Mittagessen fuhren wir in den Royal China Club. Unter der Restaurantleitung von Paul Keung, ist dies eines der Highlights chinesischer Küche im vereinigten Königreich. Und dies mit solchem Erfolg, dass Paul Keung aus England nach China expandierte. Seine Dim Sum – zu deutsch „das Herz berühren“ – tun, was der Name verspricht und sind einfach wunderbar. Diese kleinen kantonesischen Köstlichkeiten, treffen gleichermaßen das Herz und den Gaumen. Eine besondere Adresse für ein leichtes, außergewöhnliches Mittagessen auf höchstem Niveau. 

 

The Gherkin

Next Stop: the Gherkin. Norman Forster baute dieses Schmuckstück von 2002 - 2004 in Londons Finanzbezirk. Ein architektonisches Glanzstück, das sehr auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz wert legt. Für Veranstaltungen und Meetings kann man die zwei obersten Etagen buchen. Der Blick ist grandios und ein Sonnenuntergang mit anschließender Party unvergesslich.

 

The Victoria Bath House

London muss man zu Fuß entdecken und das taten wir dann auch. Das Victoria Bath House  wurde kürzlich geöffnet und ist ein absoluter Kontrast zur modernen Architektur der Gherkin. Unscheinbar anmutend, im Herzen des Finanzviertels, bietet das historische Badehaus eine außerordentlich Adresse für Events bis zu 120 Personen. 

 

London’s City Gin Distillery

Gin ist als Trendgetränk in aller Munde. Wir erfuhren vieles über die Feinheiten des Gins. Die Distillery ist samt ihrer Bar ein wunderbarer Platz für Incentives. Vom Gin Workshop über Tastings bis zum exklusiven Abend ist in der Distillery ist alles möglich.

 

 

Abbey. Road. Studios. 

Bei jeden Musikbegeisterten rufen diese drei Worte Listen bekannter Rock- und Popgrößen ins Gedächtnis und Plattencover richtungsweisender Produktionen ziehen am inneren Auge vorbei. Und wir durften hinein, in den Tempel der Musik und die Faszination spüren. Eine schlichte Führung wäre schon Erlebnis genug. Wir aber durften, gemeinsam mit anderen Eventplanern aus London, einen Song aufnehmen. Dafür würden viele Menschen wahrscheinlich ihr letztes Hemd hergeben.  Kim Chandler Stimmberaterin Session Singer and Pop Vocal Coach für viele internationale Stars, gab uns den Takt vor – I love Rock ‚n’ Roll stand auf dem Abendprogramm.  Mike kündigte auf dem Weg zum Tonstudio an, dies wird Euer Leben verändern, - theatralisch – aber zu recht! Das Erlebnis reicht weit über viele Gänsehautmomente darüber hinaus. Aufgrund der großartigen Beziehungen von Spectra zu Abbey Road Studio, war es uns erneut möglich dieses Highlight mit in das Programm zu inkludieren. 

 

Fröhlich und beeindruckt ging es in das beeindruckende Mondrian Hotel in Southbank London. Das Container Hotel an der Themse überzeugt mit einem wunderbarem Ambiente.

 

Tag 2: 

The Ned Hotel

Nach einem herrlichen Frühstück mit Blick auf die Themse und das großstädtische Treiben entlang des Flusses, machten wir uns auf den Weg zur Baustellenbesichtigung. Das im Frühling öffnende „THE NED Hotel“ liegt gegenüber der Bank of England. Das imposante Gebäude beherbergte lange Zeit die Bristish Midland Bank. Der Name des Hotels geht auf den Architekten des Gebäudes, den ehrenwerten Sir Edwin Lutyens (Spitzname „Ned“), zurück. Mit seinen 252 Zimmern, 9 Restaurants und einer einladende Dachterrasse bildet das Ned eine weitere attraktive Hotelalternative in London. 

 

Das spannende an Großstädten ist die Vielfalt und die Möglichkeit immer wieder Neues zu entdecken. Wer einen ganz anderen Eindruck von London bekommen möchte, kann sich nach East London begeben, zum Beispiel zu einer geführten Graffity Tour. Ebenso haben zahlreiche Restaurants und Boutiquen in East London neu eröffnet, die einen Blick wert sind.

 

Borough Market

Ein herrlicher Ort, der alle Arten von Lebensmitteln aus Europa bietet und ein unwiderstehliches Ambiente dazu. Sei es eine Tour mit bekanntem Küchenchef oder aber ein Frühstück oder aber einfach zum Schlendern, für Gruppen ist der Mark ein „Must-do“

 

Rib Boat Trip

Nur keine Müdigkeit vorschützen. Wir verlagern uns auf die Themse und sorgen mit einer Speedboatfahrt (Rib Boat) für genügend Adrenalin, um nach langem Tag noch mal aktiv werden zu können. 

Die Rib Boat Trips können mit Topic (z.B. James Bond) gebucht werden oder aber einfach nur, um die Stadt aus Wassersicht zu genießen. Für einen Aktiv-Baustein im Rahmen eines Incentives ein echtes Highlight.

 

Kensington Roof Gardens

Mit der Tube fahren wir nach Kensington zum Abschiedsessen im Kensington Roof Gardens Die letzte Station unseres gemeinsamen Fam-Trips ist eine geniale Adresse über den Dächern Londons. Unterschiedliche Gärten bilden ein außergewöhnliches Ensemble unterschiedlicher Locations ¬– Flamingos inklusive. Das Restaurant hat im Übrigen einen exzellenten Mittagstisch zu erschwinglichen Preisen und ist auch für einen privaten Ausflug geeignet. 

 

 

London hat überzeugt und die tolle Auswahl an neuen Locations von Spectra hat alle Mitreisenden beeindruckt! 

Das sagen unsere Mitreisenden:

 

„Ich bin total begeistert von dieser dynamischen Stadt, hier jagt ein Highlight das nächste! In unseren zwei Tagen haben sich die Ereignisse geradezu überschlagen, dank Alan und Hannah von Spectra / Premium UK war das Programm ein großartiger Mix aus Information, Spaß und Genießen. Eine tolle Destination für Events jeder Art und zur Zeit durchaus bezahlbar. Vielen Dank!“

SOLVEIG MERTEN director / CONTOUR Incentives, Conferences, Events GmbH     

 

"Dank dem wunderbaren Spectra Premium U.K. Team durften wir London von einer ganz anderen und neuen Seite kennenlernen, abseits der Klassiker! Zwei Tage voller intensiver Erlebnisse, die perfekt organisiert waren. Mein Highlight waren die Abbey Road Studios, in denen wir einen eigenen Song aufgenommen haben - absolutes Gänsehautfeeling!"

 

"London sorgt immer wieder für Überraschungen und bietet sich aufgrund seiner Vielseitigkeit und Gegensätze perfekt als Incentive Destination an!" 

 

"Ein großes Dankeschön an Hannah und Alan, die uns ein besonderes und unvergessliches Programm zusammengestellt haben und an Mike, unseren Guide, der uns mit seinen interessanten und humorvollen Kommentaren noch tiefer in Londons Vielfalt eintauchen ließ."

Janin Lechner 

 

"London bei Sonnenschein zu entdecken war phantastisch und das im Januar.

Anja – großer Dank gilt Dir und Spectra Primium UK. Ihr habt ein individuelles einzigartiges Programm zusammengestellt. 

Tolle neue Locations, Hotels, Restaurants und spannende andere Aktivitäten, wie der Besuch des Borough Market, die RIP Boot Tour auf der Themse und der Besuch in den berühmten Abbey Road Studios waren unvergesslich. Mike, ein Guide, so wie ihn man sich wünscht. An English gentleman with this nice british humor and a knowledge about the city – just stunning." 

Sabine Schneeweiss / Key Account Manager / Marbet Zürich 

marbet Marion & Bettina Würth GmbH & Co. KG 

Nice for MICE: Dubai - Abu Dhabi - Oman

3 Tage – 3 Destinationen, dieser spannende Plan führte 10 MICE-Planer nach 6-stündigem Emirates-Flug in die pulsierende Metropole Dubai.

- begleitet von Carmen Glaser-Gallion

Elisabete Silva, Sales Manager von Arabian Adventures, geleitete uns durch die Passkontrolle und nach 20-minütiger Fahrt kamen wir am Ritz Carlton DIFC an. Das klare, charmante Hotel liegt im Financial District, somit sehr zentral und ist ein idealer Standort für Meetings und Fachreisen, die in den Financial District führen.

Nach dem Check-In besichtigten wir kurz den Ballroom und fuhren dann zur Dubai Marina ins ‚Pier 7’. Das Venue liegt direkt am Wasser, ist ein beeindruckendes Gebäude, in dem sieben Restaurants aus sieben Ländern verschiedene Konzepte präsentieren. Ob auf der Terrasse des mehrfach ausgezeichneten ‚Asia Asia’ oder im ‚Atelier M’ auf der Dachterasse, wir genossen die leichte Abendbrise, den beeindruckenden Blick auf die Skyline der Marina und das exzellente Essen. Ein gelungener Start in einem vielfältigen Venue.

 

 

Samstag, 10. Dezember 2016 

‚From the TOP’ – morgens ging es gleich hoch hinauf zum Frühstück ins At.mosphere, dem Restaurant im 122. Stock des Burj Khalifa. Von 442 Metern Höhe hat man einen atemberaubenden Rundumblick und einen ersten Eindruck von Dubai, der Stadt der Superlative!

 

Nach der ersten Stärkung im höchsten Gebäude der Welt schloss sich das Kontrastprogramm im ursprünglichen Teil der Stadt an. Im Coffee Museum in Al Fahidi in Bur Dubai bekamen wir einen Einblick in die alte Kultur und nahmen dann eines der Holzboote, ein Wassertaxi ‚Abra’, um den Dubai Creek zu überqueren. Rundherum herrscht turbulentes Treiben, viele Abras, Ausflugsboote und Transportkähne sind unterwegs auf dem Creek, eine bunte, vibrierende Welt. In Deira angekommen, werfen wir einen kurzen Blick in den Gewürze- und Goldsouk – idealer Ausgangspunkt für verschiedene Aktivitäten & Rallyes. 

 

Zurück zum Hotel zum Lunch bevor es hieß: Auf in die Wüste! Die sehr erfahrenen und gut geschulten Fahrer von Arabian Adventures machen jede Wüstensafari zu einem Erlebnis. Man wird durch die Dünen auf- und ab geschaukelt, fühlt sich aber dabei in jedem Moment sicher. Doch ‚Ups’ - ein Jeep bleibt stecken – Freischaufeln ist angesagt! Erst als das ‚ADAC-Kamel’ als Roadassistant um die Ecke kommt, ist klar: ein Joke! Auf Kamelen ritten wir das letzte Stück in unser exklusives Camp, in dem wir ein einmaliges Dinner unter dem Sternenhimmel genießen durften. In den privaten Camps von Arabian Adventures lassen sich Gruppenprogramme individuell gestalten und jede Gruppengröße beherbergen. Ungewöhnlich und einzigartig: gigantische Projekte mit moderner Interpretationen in der Wüste, ganz ohne arabischen Touch!

 

Sonntag, 11. Dezember 

Der Tag begann früh, denn eines der Highlights steht an: mit dem Wasserflugzeug über Dubai! Vom Dubai Creek Golf & Yacht Club startet wir in zwei Gruppen, um über die Inseln von The World, am Burj Al Arab vorbei und über The Palm zu fliegen. Der Anbieter Seawings verfügt über drei Cessna Maschinen, die für Touren, Transfers oder private Charter gebucht werden können. Während die eine Gruppe flog, nahm die andere ein wunderbares Frühstück mit Blick auf den Golfclub ein.  

 

Voller Impressionen starten wir zur zweiten Destination unseres Trips: Abu Dhabi! 

 

Nach gut 1-stündigem Transfer erreichen wir das größte Emirat der VAE. Zuerst eine Orientierungsfahrt entlang der Corniche mit den verschiedenen Hotelprodukten, bevor wir auf Saadiyat Island ankommen. Hier geht es ruhiger zu als in Dubai: Saadiyat Island bietet wunderbare Naturstrände. Diese sind, wegen der Hawksbill Schildkröten, die hier zur Eiablage kommen, teilweise als geschützte Zone ausgewiesen. Der Saadiyat Beach Club gehört zur den exklusivsten in den VAE, hier feierten schon internationale Celebraties. Man kann die verschiedenen Areas mit den Cabanas, Lounges als Venue für Parties, BBQs am Pool oder im Strandbereich buchen und die exquisiten Restaurants verfügen über eine ausgezeichnete Qualität. 

Wir stretchen uns ein wenig in der Yoga Class und ein Mutiger springt auch in den Arabischen Golf, bevor wir zum Speed-Part unserer Reise kommen. 

 

Yas Marina Circuit auf Yas Island – die 5,5 km lange Formel 1-Rennstrecke ist nicht nur architektonisch schön, sondern vielfältig nutzbar, egal ob die Fahrervillen, die Boxen oder die verschiedenen Streckenabschnitte, die man auch einzeln buchen kann. Positiv überrascht waren über die budgetfreundlichen Raten. Der Blick in das Kontrollzentrum war wahnsinnig interessant, der Schritt auf das Siegertreppchen emotional. Und dann ging es ab in den Rennanzug! Für uns ging es zur Kartstrecke nebenan, da der F1-Kurs zur Zeit unseres Besuches von einem Emirati exklusiv gebucht war, um seine diversen Ferraris und Lamborghinis mal auszufahren. 

 

Fakt ist, ob mit großen oder kleineren Gruppen, ob Teambuilding, Fahraktivitäten oder Dinner auf der Strecke – individuellen und kreativen Konzepten sind hier keine Grenzen gesetzt. Auf dem Rückweg nach Dubai besichtigten wir die Große Moschee, die 3. größte Moschee der Welt, bevor wir im Ritz Carlton JBR ankamen. 

Das 5* Resort am Jumeirah Beach liegt etwas versteckt in einem wunderschönen Garten, direkt am Strand hinter der Dubai Marina. Man taucht in eine andere Welt ein und fühlt sich sofort sehr wohl. Das Resort bietet viele Möglichkeiten für MICE-Gruppen, egal ob in den Veranstaltungsräumen, in den unterschiedlichen Restaurants, im weitläufigen Park oder am Strand. Das JBR Team um Verena Heemann ist MICE-erfahren und ein kreativer, flexibler Partner vor Ort. Wir genossen zum Abschluss eines langen Tages ein köstliches Dinner im Palm Grill.

 

Montag, 11. Dezember

Mit einem early wake-up call starteten wir gemeinsam mit Nicole Dittrich, der Oman-Expertin von AA, zur dritten Destination unserer Reise: das Sultanat Oman.

 

Nach kurzem Flug (1h10) landeten wir am Flughafen Muscat in einer anderen Welt. 

Arabian Adventures arbeitet hier mit einem operativen Partner zusammen und die modernen Jeeps standen schon bereit für den Weg Richtung Nizwa. Die alte Landeshauptstadt am Al-Hadjar-Gebirge, 200 km nördlich von Muscat, war immer ein politisches und religiöses Zentrum, sowie auch Handelsplatz. 

 

Die Souks sind eher klein, teilweise renoviert und auf Touristen ausgerichtet. Aber es gibt auch noch ursprüngliche Märkte. Der Anziehungspunkt der Stadt ist das Fort, das komplett renoviert wurde, das auf seinen Grundmauern komplett wieder aufgebaut wurde. Man hat von dort einen umwerfenden Rundumblick in das karge Gebirge, aber auch in Richtung ausgedehnter Palmenhaine. Durch die umfassenden Modernisierungsarbeiten in den 90ern ist leider der authentische Charme etwas verloren gegangen. Die Stadt bietet eine gute Infrastruktur, einen Stop-over-Punkt, wenn man weiter ins Gebirge fahren möchte, aber leider aktuell kein 5* oder 4*+ Hotel.  

 

Von Nizwa aus fuhren wir 20 Minuten weiter Richtung Gebirge, bevor wir von der befestigten Straße abbogen, über Schotterwege und Geröll fuhren, und dann in einem Wadi landeten. Dort, am gefühlten Ende der Welt, empfing uns ein Beduinenzelt mit Kissen, Decken und einem traditionellen Mittagessen. Abseits der modernen Welt auf dem Boden sitzen, den umherlaufenden Ziegen zuzuschauen, mit den Fingern zu essen oder einen Spaziergang zu den verborgenen Tälern und Wasserstellen zu unternehmen – diese unbeschwerte Einfachheit und Kargheit steht im krassen Gegensatz zu der Glitzerwelt Dubais.

 

Nach der Mittagsrast ging es zurück Richtung Muscat mit einem kurzen Stopp in den Mutrah Souks, einem Stadtteil von Muscat mit einem der größten Häfen der Region. Der Souk ist der größte des Omans und bietet eine tolle Auswahl an omanischen Handwerkstücken.

 

Am letzten Ziel unserer Reise, dem Al Bustan Palace - a Ritz Carlton Hotel, werden wir charmant durch die deutsche Hotelchefin Katrin Herz und ihr Team begrüßt. Das Luxushotel besticht durch seine atemberaubende Lage direkt am Meer und mit dem Hadjar-Gebirge im Hintergrund. Die imposante 38 Meter hohe Empfangshalle empfängt die Gäste mit Eleganz und Luxus, die Gärten und der Privatstrand laden ein, hier zu verweilen. Das oberste Stockwerk ist weiter im Privatbesitz des Sultans, der hier häufig internationale Gäste beherbergt. Für MICE-Planer interessant: die 4000 qm große Veranstaltungsfläche, einschließlich des größten Ballsaal des Omans. Unser exquisites Abschlussessen nahmen wir allerdings am Strand, in unglaublicher Atmosphäre an einer langen Tafel beim Rauschen des Meeres und mit den Füssen im Sand ein.

 

Das Fazit der Reise: Natürlich kann man während eines eintägigen Besuchs nur einen ersten Eindruck bekommen, jedoch hat man die Unterschiedlichkeit und die Schlüsselfaktoren der drei Destinationen erkennen können. Vor allen Dingen der Oman war für alle Beteiligten eine neue Destination, die es zu entdecken lohnt. Die arabische Welt des Sultanats ist nicht mit den VAE zu vergleichen. Der Oman befindet sich noch in der Entwicklung der MICE-Infrastruktur, aber gerade das macht es interessant. Man fühlt sich in der Zeit zurückversetzt und die Landschaft zwischen Gebirge und Meer ist einfach beeindruckend. Auch eine Kombination von Dubai und Oman kann durch die vollkommene Gegensätzlichkeit sehr reizvoll sein.

 

 

Wir danken Arabian Adventures und dem MIE Team für die wundervolle Zusammenstellung und perfekte Organisation des Fam-Trips! 

Das sagen unsere Mitreisenden:

„Ein anstrengender, aber sehr interessanter Fam-Trip.

3 Destinationen (Dubai, Abu Dhabi und Muscat) innerhalb nur weniger Tage mit vielen Highlights zu Land, zu Wasser und in der Luft.

Arabian Adventures hat einen sehr professionellen und ortskundigen Eindruck gemacht. 

Vielen Dank auch an die Sponsoren Emirates und The Ritz Carlton.“

 Thilo Baumgärtner, Service Factory GmbH - Account Director

 

"3 Länder in 4 Tagen…klingt nach einer Herausforderung, war es auch. ;)

Das Team von Arabian Adventures und Ritz Carlton hat es aber definitiv zu einem Erlebnis gemacht.

Für Dubai Kenner waren auch neue Highlights (z.B. der Wasserflugzeug-Flug) dabei.

Auch den Oman (auf den die gesamte Gruppe sehr gespannt war) durften wir einen Tag erleben, was einen guten ersten Eindruck vermittelt und Lust auf mehr gemacht hat.

Vielen Dank für die vielen tollen Eindrücke und die super Betreuung des gesamten Teams."

 Alexandra Schulte, Initialwerk GmbH - Senior Projektmanagerin  

Site Inspection VAE 2016 - Ahlan wa sahlan

Live-Report Dubai / Abu Dhabi Inspection. Erlebt von Anja Dickmann-Schüler und Carmen Glaser-Gallion. Organisiert von Arabian Adventures.

Nach einem entspannten 6-stündigen Flug mit Emirates von Frankfurt nach Dubai werden wir von unserem Guide Mohamed am Flughafen vor der Passkontrolle/Visa-Stelle abgeholt. Schnell geht es durch die Fast Lane und schon empfängt uns Dubais bei warmen 35°C. Nach einem 20-minütigem Transfer sind wir in Dubai Downtown angekommen. Der Burj Khalifa empfängt uns mit dem allabendlichem  Lichtermeer und genau gegenüber liegt unser Hotel Manzil. 

 

Für jene, die noch nicht in Dubai waren: eine generelle Einteilung der Stadt in Dubai Downtown (zentral Innenstadt), Dubai Jumeirah (Beachproperties), Dubai Marina (Hafen mit neuem Bluewater Island) und The Palm hilft den Überblick zu behalten.

 

Übrigens, Dubai heißt übersetzt: Du = zwei, Bai = Hafen 

 

 Manzil Downtown ist ein 4-Sterne-Hotel (196 Zimmer) der EMAAR-Hospitality-Group, zu der auch das Schwesterhotel „VIDA“, „The Palace“ und „The Adress Hotels & Residences“ gehören. Das Manzil ist im modernen Boutique-Stil mit arabischem Touch ausgestattet. Die Zimmer sind 32 qm groß, gut durchdacht und man fühlt sich sofort wohl.  Genau wie im VIDA verfügen sie über ein TV-System, über das man mit der Reservierung kommunizieren, Bestellungen machen und das Veranstaltungsprogramm der Stadt anschauen kann. Aber das Highlight des Hotels ist der Courtyard, der zum Restaurant gehört und in dem sich jeden Abend Einheimische und Gäste treffen. Dort herrscht eine schöne, relaxte Atmosphäre in der man sich meilenweit vom pulsierenden Leben Downtowns entfernt fühlt.  Das Hotel ist sicherlich ein Geheimtipp, allerdings nicht für Gross-Frühstücker. 

 

Wir gehen zum Abendessen in Richtung Burj Khalifa, bestaunen das Fontainenspiel, das alle 30 Minuten stattfindet und landen dann im Karma Kafe, weil wir - für Deutsche typisch – draußen sitzen möchten und natürlich mit Blick auf die Fontaine. Das Karma ist einer der Hotspots in Dubai, stylish, hipp gemäß des Konzepts der Buddha-Bar gestaltet. In Kombination mit der bereits mehrfach ausgezeichneten Pan-Asian Küche erleben wir einen tollen, ersten Abend.

 

Downtown steht weiter auf dem Programm. „The Adress Fountainview“ ist nach dem Silvester-Brand 2015/16 nach wie vor in der Renovierung. Allerdings entsehen zur Zeit weitere „The Adress“ Häuser wie das „Dubai Boulevard“ und die bereits geöffneten „The Adress Dubai Mall“ und „Dubai Marina“.  

 

Das Armani Hotel ist seit der Eröffnung ein Anziehungspunkt für alle markenaffinen Gäste. Für deutsche Incentives ist das Haus sicherlich nur etwas bei großen Budgets und das dunkle Design ist Geschmackssache. Ein absolut gelungenes Outdoor-Venue für große Gruppen ist der Armani Pavilion, auf dessen Freifläche/Terasse bis zu 1.500 Gäste mit Blick auf Burj Khalifa und die Fountains bewirtet werden können. 

 

Ebenfalls vielseitig nutzbar ist der Armani Ballroom, der mit einer Deckenhöhe von 8 m schon einigen Automotive-Events (z. B. für Aston Martin) einen Rahmen verliehen hat.

 

Vida Downtown, das Schwesterhotel des Manzil verfügt über 156 Zimmer, steht unter deutscher Leitung und entspricht dem 4* Boutique-Standard des Manzil. Allerdings ist der Stil „contemporary“, nicht arabisch, das Frühstücksbuffet wesentlich umfangreicher und die Cabana-Pool-Area beim wöchentlichen Brunch ein Hotspot.

 

The Palace ist mit 242 Zimmern größer und von Wasser umgeben. Man fühlt sich wie in einer Oase und hat vom Haupthaus den Blick auf die neue Oper. Der künstliche See, der zu den Fountains führt, umschließt auch das auf dem Grundstück gelegene Thai Restaurant Thiptara – eine wunderschöne Dinnerlocation mit grandiosem Blick auf die Wasserspiele in modernem Thai-Design. 

 

Dubai Marina erkunden wir vom Wasser aus mit einer Yellow Boat Tour: Die Schnellboote bieten verschiedene Routen an und man bekommt, neben einer Menge Spaß, einen guten Überblick. Das Ganze funktioniert für Gruppengrößen bis max 77 pax gleichzeitig in 11 Booten. Größere Gruppen müssten in unterschiedliche Zeitslots fahren.

 

 

Incentive Hotspot Dubai Marina: 

- Zero Gravity nicht nur als Disco – set up’s möglich 

- Pier 7 als Restaurant-Venue mit 7 Restaurants aus 7 Ländern

- The Adress Marina – Hotel

- NEU im Bau auf Bluewaters Island: Das Dubai Eye. Ähnlich dem Konzept des London Eye wird hier das größte Riesenrad der Welt entstehen, in unmittelbarer Nähe des neuen im Bau befindlichen Jumeirah Hotels

 

 

Al Habtoor City ist das neue Hotelprojekt an der Sheikh Zayed Road mit Blick auf den neuen Dubai Water Canal und den Arabischen Golf und umfasst das St. Regis Dubai (ehemals Metropolitan), das W Hotel Dubai und das Westin Dubai. Diese drei Hotels gehören zu einem  Komplex, der ineinander übergeht und eine Gesamtkapazität von insgesamt 1.600 Zimmern bietet. 

Die eigene Marina vor den Hotels befindet sich im Bau. Wenn der Al 

Maktoum International Airport ausgebaut ist, liegt der Komplex genau zwischen beiden Airports und bietet damit eine perfekte Anbindung.

 

Für den deutschen Markt sicherlich am interessantesten ist das W Dubai-Al Habtoor City, das erste Haus der Hotelmarke in den Emiraten, geleitet vom dynamischen, deutschsprachigen Peter Katusak-Huzsvar. Es umfasst 356 Zimmer auf 30 Stockwerken. Zum Tagungsbereich zählen ein 725 qm großer Ballsaal und fünf Konferenzräume. Extra entworfene, runde Betten, das futuristische Design, die Keyless Zimmer-Technologie mit der SPG App für Smartphones und Wearables, bieten ein einzigartiges Produkt für ein junges, lifestyle-orientiertes Gästeklientel.

 

Im Zentrum des Komplexes zwischen St. Regis und W eingebettet liegt The Atrium, ein Dining-/Shopping- und Theater-Spot, in dem wahrscheinlich 2017 „La Perle by Dragone“ eröffnen wird. La Perle ist eine Show des ehemaligen Cirque du Soleil-Kreativen Franco Dragone. Im Vegas-Stil inszeniert, wird die Performance über und unter Wasser spielen und verspricht ein außergewöhnliches Spektaktel zu werden.

 

Mit Spannung erwartet wird in 2017 die Eröffnung des „W Dubai The Palm“, dem weitere W Hotels in Abu Dhabi und Muscat folgen sollen.

 

Dubai Parks & Resorts ist ein Vergnügungspark, der bis Ende 2016 in verschiedenen Phasen eröffnet. Es sollen MICE-Programme angeboten werden, die sich zur Zeit noch in Entwicklung befinden. Legoland, Bollywood, Motiongate, Riverland und Lapita sind familienorientiert und sehr auf den asiatischen Markt ausgerichtet. Man muss aber abwarten, wie es sich entwickelt und wie man die gigantischen Bauwerke eventuell für große Produktionen nutzen kann. 

 

Als Stadthotel angesehen haben wir uns das RCFC Ritz Carlton Financial District. Das ansprechende Hotel ist in klarem, modernen und charmanten Stil gestaltet, bietet 342 Zimmer sowie nette Restaurants und Cafés. Das Hotel bietet sich vor allem für Meetings oder Fachreisen an, die mit dem Finanzdistrikt zu tun haben. 

 

Das Conrad an der Sheikh Zayed Road ist ein gutes Hotel für Messebesucher, da das World Trade and Exhibition Center genau gegenüber liegt. Der Ballrooom wird für große Konferenzen genutzt. Mit 555 Zimmern ist das Hotel sehr groß, der Stil eher nüchtern und zurückhaltend. Gut zu wissen: die urbane Weinbar „Cave“ steht unter deutscher Leitung.  

 

Von Dubai fahren wir weiter nach Abu Dhabi, das man innerhalb einer Stunde auf der Schnellstraße erreicht. Die Incentive-Alternative: mit dem Wasserflugzeug ins Nachbar-Emirat. 

 

 

Abu = Vater und Dhabi = Antilope =>  das Land der Antilopen. 

1958 entdeckte man erstmals Öl und seither nimmt das Land rasant Fahrt auf. Und doch wirkt es nahezu verschlafen, im Vergleich zur pulsierenden Metropole Dubai.  

Von den sieben Emiraten gehören 80% der Fläche zu Abu Dhabi. Damit ist das Emirat, das sich auf über 70 Inseln verteilt, mit Abstand das Größte.

 

Der Fokus liegt hier wesentlich stärker auf Kultur, Strand und Wüste. Der erste Eindruck wirkt fast karibisch. Palmen und endlose Sandstrände bestimmen das Bild und man findet sogar Mangroven.

 

Wir haben noch etwas Zeit bevor wir zum Observation Desk des Etihad Tower fahren und werfen einen Blick in die Heritage Village. Diese liegt direkt gegenüber der Großbaustelle des neuentstehenden Fairmont Marina Hotel – einem beeindruckenden Gebäude. Im Heritage Village geht man auf Zeitreise zu den Beduinen. Charmant und hübsch am Stadtstrand gelegen bekommt man Einblicke in die traditionelle arabische Kultur vor Gründung der Emirate.  

 

Etihad Tower: 

Mamor wohin man sieht!  Ein pompöses Luxushaus mit Apparthotel und Zimmertrakt, wie häufig in den Emiraten. Die großzügige Lobby, clean und modern gestaltet, empfängt uns mit angenehmer Kühle. Die 382 Zimmern sind ebenfalls modern und klar gehalten und mit originell konzipierten Badezimmern ausgestattet. Der Ethiad Tower gehört der Jumeirah Kette an, ein beeindruckendes Hotel am Strand gelegen.  Das 360° Observation Desk im 74. Stockwerk ist definitiv ein cooler Start, um die Stadt zu entdecken. Nehmen Sie hier einen Café, lassen Sie den Blick schweifen und entdecken Sie ein Füllhorn an Möglichkeiten für spannende Aktivitäten:

 

• den Yachtclub als Startpunkt für Segelturns 

• das Red Bull Air Race Gelände entlang des Stadtstrandes 

• Heritage Village

• Emirates Palace 

• Die drittgrößte Moschee der Welt, die Grand Mosque

 

Weiter geht es zum Treffpunkt einer der Kajak – Touren. Auf der Fahrt dorthin kommen wir am Adnec Convention Center vorbei, dem Capitale Gate Hyatt das dem schiefen Turm von Pisa anlehnt und natürlich deutlich mehr Neigung aufweist und dem Aloft Hotel – ein Hotel, das ideal in Verbindung mit dem ADNEC Convention Center zu kombinieren ist. 

 

Es gibt verschiedene Ausgangsorte für Kajaktouren in Abu Dhabi und man sollte sich auf keinen Fall einen Halb- oder Ganztagesausflug entgehen lassen. Die Touren können unterschiedlich kombiniert werden. Mit Picknick, Schnorchelerlebnis, Naturexpedition, Flora und Fauna Erklärungen, Rücktransfer per Jet Ski bzw. Speedboot direkt zum zum Hotel kann ein individuelles Paket für jede Gruppe genschnürt werden. Für uns steht fest: zu Abu Dhabi  gehört eine Fahrt in die Mangroven und deren Schönheit.  

Oh, sooo schön ist Panama!

Informationsreise nach Panama mit ESA Latin America und der Lufthansa

Mittwoch, 13.04.2016

Am Vormittag starteten wir mit dem neuen Direkt-Flug von Frankfurt nach Panama Stadt und konnten bei Live-Fussball on board und einer tollen Crew den 12 Stunden Flug genießen. Am Flughafen wurden wir von unseren ESA Latin America-Kolleginnen Giulia Gonzalez & Friederike Kreft und als Überraschung mit einer panamaischen Tanzgruppe begrüßt. Nach einer ca. 30-minütigen Autofahrt vom Flughafen in den Regenwald, fanden wir uns fernab des Großstadttrubels inmitten der unberührten Umgebung des Soberania Nationalparks wieder. Die erste Nacht verbrachten wir im 4-Sterne Gamboa Rainforest Resort, das sich aufgrund seiner einmaligen Lage für Incentive-Gruppen eignet und 166 Zimmer bietet.

 

Donnerstag, 14.04.2016

Wir wurden mit einem der schönsten Sonnenaufgänge der Welt geweckt. Der eine oder andere konnte aufgrund der Zeitverschiebung diesen in den frühen Morgenstunden direkt aus der Hängematte auf dem Balkon des Zimmers bewundern. Heute stand der Tag unter dem Motto des wilden und unberührten Regenwaldes, der dort als einziger auf der Welt innerhalb der Grenzen einer Hauptstadt liegt.

 

Auf einer Bootsfahrt durch den Panama-Kanal auf den Gatun-See erkundeten wir geheime Wasserstraßen mit versteckten Inseln, die Refugien verschiedener Affen-, Vogel-, Schmetterlings- und Krokodilarten sind. Das Highlight waren kleine Springaffen, die uns aus Kekse aus der Hand stibitzten. Neben der einzigartigen Natur konnten wir auf der anderen Seite große Containerschiffe auf ihrem Weg durch den Panama-Kanal bestaunen.

Nach der Bootstour erlebten wir den grünen Regenwald von Gamboa ganz nah auf einer Seilbahn-Tour durch die Baumkronen. Durch das dichte Unterholz brachte uns die Seilbahn 280 Meter bis ans obere Ende des Regenwaldes. Von einem 30 Meter hohen Aussichtsturm wurden wir mit einem unvergesslichen Blick auf den Chagres und den Panama-Kanal belohnt!

 

Nach dem Mittagessen fuhren wir zu den Emberas in den Regenwald. Der Besuch der indigenen Ureinwohnerstämme Panamas ist eines der Top 5 Incentive-Erlebnisse in Panama. Bei Ankunft im Dorf wurden wir mit traditioneller Musik begrüßt und von den Emberas in ihre Kultur & Geschichte eingeführt. Im Anschluss daran geleitete uns der Stammesführer auf einen botanischen Wanderweg, um zu erklären, wie die Embera im Einklang mit der Natur leben. Später haben die Frauen uns einen traditionellen Snack, bestehend aus frittierten Kochbananen („patacones“), gebratenem Fisch und Früchten, angeboten. Wir konnten auch die einzigartige Handwerkskunst des Stammes bestaunen und kaufen. Zum Ende dieser aufregenden kulturellen Erfahrung luden uns die Embera in  die Haupthütte zu ihren lokalen Tänzen ein. Begleitet von Bambusflöten und handgefertigten Trommeln tanzten wir zusammen.

 

Präsentiert von einer Salsa-Tanzgruppe, die das Abendessen begleitete, konnten wir uns ein Bild der traditionellen Tracht machen.

 

Freitag, 15.04.2016

Am dritten Tag des Programmes erlebt wir zunächst den Panama-Kanal an der Miraflores Schleuse. Im Besucherzentrum erfuhren wir alles über die Geschichte und die heutige Benutzung des  Kanals. Die spektakuläre Terrasse kann auch für private Events bis zu 300 Personen genutzt werden.

 

Von dort aus ging es weiter in Richtung der ersten Hauptstadt Panamas, genannt „Panama La Vieja“. An diesem Ort wurde am 15. August 1519 von Pedro Arias Dávila die erste europäische Siedlung an der Pazifikküste gegründet. Heute erinnern nur noch die Ruinen an die bewegte Geschichte dieses Ortes, der 1671 von Piraten zerstört wurde. Dieses Special Venue ist perfekt für unvergessliche Events von bis zu 600 Personen.

Anschließend entdeckten wir die berühmte und wunderschöne Altstadt von Panama („Casco Viejo“). Am Eingang der Altstadt besichtigten wir das 5-Sterne Boutique-Hotel American Trade Hotel, das Incentive-Gruppen 50 wunderschöne Zimmer bietet. Nach fast vollständiger Zerstörung der ursprünglichen Siedlung „Panama La Vieja“ wurde der Stadtkern im Jahre 1673 an diesen Ort umgesiedelt. Hier konnten wir die wunderschönen Gebäude aus der Kolonialzeit bestaunen. Das Viertel ist UNESCO Weltkulturerbe und verzauberte uns mit seinem Charme. Unser Mittagessen haben wir in dieser einmaligen Kulisse eingenommen, herrlich.

 

Es folgte die Besichtigung weiterer Venues, wie das „Mi Pueblito“, das dem Aufbau eines traditionellen Dorfes nachempfunden ist. Es bietet die perfekte Kulisse für Events & Abendessen mit einem traditionellen & kulturellen Touch für bis zu 250 Personen. Auch haben wir das neu erbaute Museum der Biodiversität von Frank Ghery besucht, das für Naturliebhaber ein „Must-See“ ist und als Venue für Events genutzt werden kann.

 

Das Highlight des Tages erwartete uns am frühen Abend. Auf einer Bootstour auf einem traditionellen Holz-Zweimaster bei Sonnenuntergang, bestaunten wir bei einer angenehmen Brise und leckeren Snacks und Getränken die Wolkenkratzer-Silhouette von Panama-Stadt. Dies wird uns als einzigartige und unvergessliche Erfahrung im Gedächtnis bleiben.

 

Um unsere Reise gebührend ausklingen zu lassen, haben wir die letzte Nacht in einem der exklusivsten 5-Sterne Hotels der Stadt, dem The Bristol, verbracht.  Das Bristol Hotel ist ein exklusives Boutique-Hotel mit 125 Zimmern, das im Herzen des Geschäftsviertels, inmitten des pulsierenden Nachtlebens von Panama-Stadt, liegt. Jährlich als "Bestes Hotel in Panama" und von Condé Nast Traveler unter die "Top 10 Hotels in Lateinamerika" gewählt, als auch zu den „Leading Hotels of the World“ gehörend, empfehlen wir das The Bristol Hotel als eines der Top 5-Sterne Häuser der Stadt für den MICE-Sektor.

 

An unserem letzten Abend in Panama wurden wir von der exquisiten panamaischen Küche mit einem kreativen Twist im Salsipuedes Restaurant verzaubert, welches uns nicht ohne Grund als eines der besten Restaurants der Stadt empfohlen wurde.

 

Samstag, 16.04.2016

Nach den historischen, kulturellen und abenteuerlichen Erfahrungen der letzten Tage haben wir am Morgen zunächst das 5-Sterne Resort Westin Playa Bonita besichtigt, das ca. 15 Minuten von Panama Stadt auf der anderen Seite des Kanals liegt. Mit seinen 611 Zimmern, Meerblick, drei Infinity-Pools, sechs Restaurants, 13 SPA-Behandlungsräumen sowie 20 Tagungsräumen ist das Westin Playa Bonita der ideale Ort für große Conventions und Kongresse. 

 

Im Anschluss ging es in das 5-Sterne Trump Ocean Club Hotel, das sich mit seiner Architektur, seiner Lage, 2 Infinity-Pools mit Blick über den Ozean und seinen 369 luxuriösen Zimmern perfekt sowohl für Incentives als auch Meetings im Zentrum von Panama Stadt anbietet.

 

Zum Abschluss besuchten wir den 66. Stock des Trump Gebäudes, und das höchste Restaurant der Stadt – das Panaviera. Neben einem Casino bietet es auch eine Dachterrasse mit unvergleichlichem Ausblick auf die Skyline und die Bucht von Panama.

 

 

Glücklich mit viel Wissen und tollen Eindrücken dieser neuen MICE-destination im Gepäck konnten wir während des Heimfluges die Premium Economy Klasse der Lufthansa kennenlernen und landeten erholt am nächsten Tag gegen 13 Uhr in Frankfurt. Durch diese Flugzeit hält sich der Jetlag auch sehr in Grenzen.

Fam-Trip Venedig - Wunderschön und Einzigartig

Ein beeindruckendes Wochenende – wir entdeckten das “unkonventionelle Venedig”

- begleitet von Anja Dickmann-Schüler

Freitag, 8. April 2016 

Das Domizil unseres Venedig-Wochenendes ist das JW Marriott Venice Resort & Spa, das auf der „Isola delle Rose“, einer Privatinsel, nur wenige Minuten vom Markusplatz entfernt, wunderschön gelegen ist. Ein kostenloser Shuttleservice bringt die Gäste vom Markusplatz direkt zu diesem ultimativ luxuriösen Rückzugsort. Sowohl Insel als auch das Hotel bietet viel Platz, außergewöhnlich in den sonst eher räumlich begrenzten Hotels und Eventlocations in Venedig.

 

Eventplaner wissen dies sehr zu schätzen, ebenso wie die charmante Gastfreundlichkeit des sehr kompetenten MICE Sales Managers Michele Gaidano, der uns herzlich willkommen heißt. Das im März 2015 eröffnete Resort bietet 266 modern gestaltete Zimmer und Suiten, die der Stararchitekt Matteo Thun entworfen hat. 

 

Das Fazit der Gruppe – this is the place to be! 

 

Der Transfer im Privattaxi vom Flughafen dauerte lediglich 35 Minuten -  ein wunderbarer Einstieg in ein entspanntes Wochenende. Die Begrüßung fand im Restaurant Sarga auf der Dachterrasse mit einzigartigem Blick auf Venedig statt.

 

Das “unkonventionelle Venedig”, die Stadt fernab aller Touristenpfade, zu zeigen, war das Ziel von Heather Wiliams, CEO und Gaia Terrazzi, Verkaufs- und Marketingleitung unseres Partners +39 Italy.

 

Unser erstes Ziel war der Palazzo Corner Spinelli, ein Palazzo im Privatbesitz der Familie Rubelli. Hier entstand 1835 die wohl beeindruckenste und bekannteste Textilproduktion und Kreation im Venedig der Renaissance - für Gruppen ein Kleinod mit möglichem Einblick hinter die Kulissen. 

 

Nach einer Fahrt im Canale Grande erreichten wir unser zweites Ziel, die „Arsenale“, eine Schiffswerft die im 12. Jahrhundert entstanden ist. Der Bau des Arsenals wurde unter dem Dogen Ordelaf Falier ab 1104 begonnen. Das Grundstück besteht aus zwei sumpfigen Inseln im Stadtteil Castello. Diese Werft, die als größter Produktionsbetrieb Europas vor dem Zeitalter der Industrialisierung betrachtet werden kann, wurde zum Vorbild für andere Marinearsenale in Europa. Das Gebiet umfasst heute 32 Hektar, ein Zehntel des historischen Zentrums von Venedig und ist mit seinen großen Hallen für viele unterschiedliche Verwendungszwecke nutzbar. 

 

Den Abend ließen wir im kleinen, gemütlichen Restaurant Al Covo mit köstlichen italienischen Spezialitäten ausklingen! 

 

Samstag, 9. April 

Der Tag begann mit einer Führung durch die traumhafte Hotelanlage des JW Mariott, ein fantastisches Produkt, das Venedig als MICE Destination sehr bereichert. 

 

Danach folgten Spaziergänge durch die Viertel Dorsoduro und Zattere – der Nieselregen unterstrich geradezu die Einzigartigkeit der Stadt. Ein Location-Highlight war die Scuola Grande di San Rocco. Um die heilige Rochus Kirche, die im Jahre 1295 erbaut wurde, entstanden faszinierende Säle der Erzbruderschaften.  

 

Im Restaurant Antica Besseta wurden wir kulinarisch verwöhnt und konnten uns von den sehr schönen Strapazen des Vormittages erholen.

 

Nach einem Einblick hinter die Kulissen des weltberühmten Theaters La Fenice und einem kurzen Sparziergang über den Markusplatz, ging es zurück zum Hotel.

 

In der Sapori Cooking Academy stand uns ein witziger und lehrreicher Abend bevor. Unter der Leitung von Chef Micki Milan, lernten wir zahlreiche, kniffelige Tricks der italienischen Küche kennen. Nach einigen Stunden harter Arbeit belohnten wir uns selbst mit einem außerordentlich köstlichen Abendessen.

 

Sonntag 10 April 2016 

Die Sonne strahlte und wir fuhren per Wassertaxi zum Lido, dem Ort, der einmal im Jahr in die Glamourwelt des internationalen Films eintaucht. Auf Fahrrädern erkundeten die exklusive Gegend entlang der Küstenstraße.

 

Der Palazzo del Cinema et Casinò stellt einen mondänen Veranstaltungsort dar. Große Räume voller Historie, Artdeco und die Zeit der 30iger Jahren spiegeln sich in allen Winkeln wider. 

 

Das abschließende Highlight war der Helikopterrundflug vom Nicelli Airport über die Lagunenstadt - ein außergewöhnliches Erlebnis! 

 

 

 

Danke an Heather Wiliams und Gaia Terrazzi für die charmante Begleitung und hervorragende Organisation!

Das sagen unsere Mitreisenden:

 

"+39 Italy überzeugt mit außergewöhnlichen Ortskenntnissen im ganzen Land. In Venedig kennt CEO Heather scheinbar jeden Winkel der Stadt – versteckte Restaurants, ausgefallene Veranstaltungslocations unterschiedlichster Größen und Stile sowie geschichtliche Hintergründe zu zahlreichen Baudenkmälern gehören zum Standardrepertoire der Kennerin und Liebhaberin. Gaia, Director of Sales and Marketing, besticht durch freundschaftliche Kollegialität, unbestechliche Professionalität und Zuverlässigkeit, die über jeden Zweifel erhaben ist. Generell ist es die Leidenschaft an Italien und seinen Städten, die bei +39 Italy jenseits der Einzelperson für das gewisse Etwas sorgt. Für mich gibt es nach meinen Erlebnissen in Venedig für Veranstaltungen in Italien keine nennenswerte Alternative mehr zu +39 Italy."

 Stefan Kost / Projektleiter  peerevents GmbH

 

 

"Heather äußerst professionell und sehr sympathisch. Kannte sich hervorragend aus und hat wohl auch immense Erfahrung im Bereich Events u. a. in Venedig. Wie wir gesehen haben ist das ja gerade in Venedig sehr wichtig mit all den Besonderheiten, auf die man achten muss … +39 Italy ist auch in Verbindung mit Gaia sicher eine verlässliche „Adresse“."

 Gabriele Dorn, Senior Projektleiter Realize GmbH 

 

 

"Toller, abwechslungsreicher FamTrip mit Highlights wie Heli Flug, Rubelli und dem Fischrestaurant."

 

"+39 Italy macht einen sehr kompetenten Eindruck für die Destination Venedig.

Die Locations auf Lido sind für unsere Kunden nicht passend, aber es war interessant auch eine der Inseln besucht zu haben."

 Anne Verena Back, Senior Projektleiter – Cebra Event GmbH 

Fam-Trip Tallinn März 2018

Tallinn: Schaukeln in ein modernes, fortschrittliches Estland

- begleitet von Anja Dickmann-Schüler

Wussten Sie eigentlich, dass Estland als das fortschrittlichste Land Europas gilt? Und dass nicht nur Skype, sondern auch Firmen wie Pipedrive und Transferwise in Tallinn gegründet wurden? Unter Startup-Unternehmen gilt Estland bereits seit 2003, der Firmengründung von Skype, als „the place to be“. Wie sich das für die MICE-Branche nutzen lässt, haben wir uns vor Ort angeschaut und Tallinn mit 3K MANAGEMENT im März 2018 besucht.

 

Natürlich hatte jeder bereits einiges über Estland gehört, doch bereits durch die Einladung war klar, wohin es gehen sollte: „e-inladung nach e-stland!“ –  die Reise ins Silicon Valley Europas begann. Wir flogen über Riga mit Baltic Air, was sich empfiehlt,  wenn Gruppenteilnehmer aus ganz Deutschland einfliegen und trotzdem punktgleich in Tallinn ankommen möchten. Spät am Abend checkten wir in das im Juni 2016 eröffnete Hilton Tallinn Park ein ( http://www.hiltonhotels.de/estland/hilton-tallinn-park),  ein großzügiges modernes Haus mit viel Atmosphäre und sehr guten Konferenzmöglichkeiten. 

 

 

Motto des ersten Tages: Old town versus new world

 

Auf dem Weg zum "Tallinn Science-Park" begleitete uns ein russischer Ex-Militär, der in exzellentem Deutsch Tallinns Stadtgeschichte zum Leben erweckte, architektonische Highlights erklärte und mit viel Witz und Humor den Alltag der Esten während der russischen Besatzungszeit beschrieb.

 

Wir waren alle sehr gespannt zu sehen, welche Möglichkeiten der „Tallinn Science-Park“ für die Meetingwelt bereit halten würde. Der Leiter des „Technopol Parks“ bereitete uns einen herzlichen Empfang  (https://www.tehnopol.ee/en/startup-incubator/incubation/) und präsentierte uns in aller Kürze das unternehmensübergreifende Konzept der Startup-Szene in Tallinn: Er skizzierte die Verknüpfung zur „Tallinn University of Technology“, erläuterte wie Studenten dort „groß“ werden und erklärte, warum einem „Miteinander“, dem Austausch von Stärken und Erfahrungen ein so hoher Wert beigemessen wird. Offene Raumkonzepte – staatliche Unterstützung – Schaukeln am Konferenztisch – unternehmerische Konzepte sind in ständigem Fluss, Steifes und Starres scheint es hier nicht zu geben. Im Technopol werden jährlich 45 Unternehmen gegründet und 70 Prozent der Gründungsmodelle sind erfolgreich. Ein spannender und überzeugender Auftakt der Reise – das kleine baltische Land hat sich eine Nische gesucht, die es gekonnt bespielt.

 

Anschließend schauten wir uns die Meeting Möglichkeiten an. Besonders beeindruckend war der „Mektory“ – angefangen beim großen Plenum bis zur offenen Cafeteria, aber auch 'breakout rooms', die die Themen Teamwork und Kreativität schon beim Eintreten spüren lassen. Breakout–Räume aller Art sollen die Konferenz inhaltlich unterstützen, dehalb gibt es  beispielsweise vorbereitete Roboter-Bausätze, Werkbänke, japanische Teezimmer oder ein Waldzimmer, das lichtdurchflutet zu klaren Gedanken verhelfen soll. Eine zentrale Ideen-Litfaßsäule kann alles Erarbeitete abbilden und plakativ veranschaulichen.

 

Zum Abschluss unserer Tour folgten zwei spannende Vorträge. Den einen hielt ein Startup-Unternehmer, der den Alltag und das Unterstützungsmodell des Mektory und des Technopol darstellte und uns seine persönlichen Erfahrungen schilderte. Im zweiten Vortrag brachte uns der Tourismusbeauftragte des estnischen Ministeriums die „e-Seite“ des Landes näher, was sehr aufschlussreich war. Wir erfuhren nämlich, dass in Estland das Recht auf Internet in der Verfassung festgeschrieben ist und dies bereits seit 1992. Es gehört längst zum Alltag, Verträge online und trotzdem sicher zu unterzeichnen, Parkgebühren mit dem Smartphone zu bezahlen, digitale Rezepte von Ärzten in Apotheken über den Personalausweis abzurufen, der mit einem E-Chip ausgestattet ist. Und genauso normal ist es, dass innerhalb von 18 Minuten ein Unternehmen online gegründet wird.

 

Nach so viel Input ging es in das unweit des Campus gelegene „Umami-Restaurant“ zur Kaffeepause (http://www.umamiresto.ee). Ein wundervoller Apfelbaum ziert den Garten dieses alten Farmhauses, der bis zu 200 Personen zu Mittag-, Abend-, oder Kaffeepausen willkommen heißen kann. Ein schöner Ausgleich zum modernen Technologie-Campus!

 

Zurück in unserem Gasthotel, übrigens von einem deutschen GM geführt, durften wir ein hervorragendes Mittagessen gemeinsam mit dem Verkaufsleiter des Hauses genießen.

 

Alt versus Neu – weiter ging es zur iPad-Ralley nach Tallinn. Sie führte durch die wunderschöne Altstadt der am Meer gelegenen Stadt, durch die zahlreichen pittoresken Gassen mit ihren verlockenden Restaurants, vorbei an geschichtsträchtigen Winkeln und Plätzen.  iPad-Ralleys sind überall wie sie sind, und wenn die Locations und Anlaufpunkte so gut gewählt sind, auch in Tallinn sehr passend – well done 3K MANAGEMENT!

 

Abendessen-Hopping – eine tolle Idee, um die zahlreichen und sehr unterschiedlichen Restaurants der Stadt kennen zu lernen: Sei es die verborgene Bar im Keller, die wir durch einen Kleiderschrank betraten, oder das Kunstbestückte „Priori Arts & Restaurant“, das mit Speisen auf sehr hohem Niveau aufwartet. Weiter ging’s zum Hauptgang in das Restaurant „Leib“ (http://www.leibresto.ee/en) und der Abschluss-Kaffee mit reichhaltigen Süßspeisen genossen wir im „Kaks Kokka“ .  

 

Die Kulinarik der Stadt bzw. des Landes hat alle Mitreisenden beeindruckt und völlig überzeugt. Nachhaltig, authentisch und voller Aromen – das Baltikum muss sich keineswegs verstecken. Im Gegenteil, die Kreativität der Küche ist überraschend gut und, wie der Rest des Landes auch, inspirierend jung und dynamisch.

 

 

Motto des zweiten Tages: Creative capital by the sea

 

Nach dem reichhaltigen Frühstück im Hilton begann der Tag im „Balti Jaama Turg“-Markt, (https://www.visittallinn.ee/ger/tourist/aktivitaten/sehenswurdigkeiten/pid-176707/balti-jaama-turg-baltischer-bahnhof-markt). Ich finde ja, dass sich jedes Land gut über seine Märkte entdecken lässt. Der überdachte Markt dort lässt viel Authentizität spüren und kann für Gruppen unter verschiedenen kulinarischen Aspekten gut genutzt werden. Im Anschluss nahmen wir erneut eine moderne, gleichzeitig morbide anmutende Seite Tallinns in Augenschein. Das „Telliskivi“- Hipsterviertel versprüht seinen speziellen Charme als Industrie-Shabby Chic-Graffiti-Szeneviertel und bietet eine große Anzahl von Locations, die viel Raum für die Umsetzung unterschiedlichster Konzepte bieten. Der Mix von Restaurants, Clubs und Cafés trägt natürlich ebenso zum trendy Ambiente bei.

 

Location check => Telliskivi, das Hipster Viertel in Tallinn macht seinem Namen alle Ehre.

 

Lift 99 (https://www.lift99.co), Besucher waren u.a. Barack Obama, der voller Bewunderung von den Esten und ihrer Startup-Philosophie schwärmte. Auch die estnische Ministerpräsidentin trifft sich hier mit Jungunternehmern, um am Puls der Zeit zu bleiben. Etwas, das jedem in Tallinn sehr am Herzen zu liegen scheint.

 

“Club of Different Rooms” (https://www.visitestonia.com/en/club-of-different-rooms-tartu) war eine weitere Adresse, die uns beeindruckte: Raumübergreifende Konzepte, die Unternehmen unterstützen möchten, mehr als nur Mainstream zu leben. „Vabalava“ und „green&red hall“ sind ebenso einen Blick wert. Eines aber war auf jeden Fall offensichtlich – Konferenzen können in Tallinn anders aussehen. Uns wurde aber gleichzeitig bewusst, dass diese Tatsache nicht ganz einfach zu transportieren ist. Tatsächlich aber können die positiven Vibes des Landes im Zusammenspiel mit den innovativen Räumlichkeiten Tallinns Meetings ein völlig anderes Aussehen verleihen. 3K-MANAGEMENT verfügt in dieser Hinsicht über ein breites Spektrum an Erfahrungen und liebt es, das Außergewöhnliche weiterzuentwickeln.

 

Weiter zum nächsten kulinarischen Highlight, dem „F-Hoone“ (https://www.visitestonia.com/de/restaurant-f-hoone-dt-f-gebaude), mitten im Hipster-Viertel natürlich ein hippes Restaurant, ziemlich genial und wieder schmeckt es wie frisch aus dem Garten gepflückt, köstlich simpel und grandios lecker. Für Gruppen fantastisch!

 

Als nächstes ging es zum Hafen ins bekannte Wasserflugzeug-Museum, das gerade bei der Planung großer Events einen Blick wert ist. Gerade wer außergewöhnliche Inszenierungen mag, ist im Wasserflugzeug Museum am richtigen Ort. Wie bei allen Museen weltweit ist auch in Tallinn die Szenerie des Aufbaus limitiert. Aber die geographische Lage sowie die Architektur lassen erahnen, wie großartig eine Großinszenierung hier auszusehen vermag.

Leider war die Ostsee zugefroren, was zwar ein wundervoller Anblick war, uns aber um die Umsegelung Tallinns auf der Ostsee brachte. Ein Grund mehr zurückzukommen! Dennoch gingen wir an Bord des Segelbootes, um vom Kapitän mehr darüber zu erfahren, wie eine Umsegelung Tallinns aussehen könnte. Denn natürlich können dort jegliche Wassersport-Themen für Incentives umgesetzt werden.

 

Dann hieß es zurück zum Hotel und bereitmachen für eine Samstag-Nacht in Tallinn. „Nohas Chef’s Hall“ (https://www.noaresto.ee/en/head-chef-hall)  fährt ein junges offenes Konzept, modern und mutig, passend zu dem kleinen innovativen Land und wieder war man von der überragenden Küche beeindruckt. Saturdaynight-Time im „Manna La Roosa“ (https://www.visitestonia.com/de/restaurant-manna-la-roosa),  schrill und verückt – der Abend nahm seinen Lauf.

 

 

Motte des dritten Tages: Tallinn, I’ll be back!

 

Das Hilton durfte selbstverständlich das wirklich gelungene neue Haus vor Ort zeigen. Dann stand nach all dem Neuen und Innovativen in Tallinn auch die Geschichte der Stadt an. Es ging zu Toompea / Domberg, die wundervollen Aussichtspunkte Tallinns – und alle empfanden es als einen schönen Gedanken, die Tallinn-Reise in dieser Form abzuschließen.

 

 

 

Danke an Edgars Kuzmans und Aleksandra Povare, ein starkes Team und starke Partner, die uns Tallinn mit viel Gespür näherbrachten und uns für diese Stadt begeisterten!

Das sagen unsere Mitreisenden:

„Tallinn hat mich total überrascht und auf ganzer Linie überzeugt: einzigartige Locations, Gastronomie auf höchstem Niveau, vielseitige Rahmenprogrammmöglichkeiten, tolle Hotels, kurze Wege, geballte Kreativität in jeder Hinsicht, zukunftsorientiert, vielseitig und das alles zu absolut moderaten Preisen – was möchte man mehr ?!“

Janine Lechner / Freelancer

 

„Mein Feedback hierzu ist, dass ich das Land derzeit eher für kleinere Tagungen (bis ca. 120 Personen) anbieten würde. Die Tagungsmöglichkeiten im Hilton sind hervorragend. Klasse in Tallinn sind die kurzen Distanzen zwischen den verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Hotels und auch dem Airport. Mein persönliches Highlight war vor allem auch die estnische Küche. Das Essen war wirklich klasse, womit das Land auf jeden Fall punkten kann.“

Franziska Walter / Projektmanager / marbet Marion & Bettina Würth Gmbh & Co. KG

 

„Mich hat in Tallinn sehr die gelungene Kombination aus moderner und alter Architektur beeindruckt. Alles wirkte wie eins und nicht einfach nur aufgesetzt.

Besonders im Gedächtnis hängengeblieben sind bei mir:

.  Hilton Hotel:              Qualitativ sehr hochwertig | Modern | Elegant  

· Restaurant Noa:         Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis | Essen & Service Top

· Telliskivi:                     Hippes Viertel | Attraktive Locations | Schöne Möglichkeiten um steifen Konferenzen etwas mehr Würze zu verleihen“

Sören Krahl / Project Coordinator / Pure Perfection

  

Fam-Trip Edinburgh Januar 2018

Edinburgh - eine Stadt voller Magie

- begleitet von Carmen Glaser-Gallion

Voller Spannung landete unsere Fam-Trip Truppe freitagmittags am Edinburgh Airport und nach Begrüßung durch Gillian Rae und Miriam Dittberner von Spectra in Scotland starteten wir zu unserem ersten Ziel, das nur 20 Minuten entfernt liegende Dundas Castle. Die schottischen Schlösser, Burgen und Herrenhäuser sind wunderbare MICE Venues mit Charme und Lokalkolorit. Aber Achtung, nicht alle Gebäude sind so gepflegt und gehegt wie Dundas Castle, das von den Eigentümern noch selbst bewohnt wird. Durch das große, weite Grundstück und das fest gebaute Veranstaltungszelt kann man hier einzigartige Produktlaunches arrangieren oder Teambuildings mit Highland-Games organisieren, z. B. auch verbunden mit einem traditionellen Handwerkermarkt (im Courtyard). Wir wurden mit einem köstlichen Lunch im Drawing Room zwischen alten Gemälden und Fotos der Familie empfangen. Aber auch die weiteren Räumlichkeiten strahlen einen ‚Downtown-Abbey-Charme’ aus, sind bestens geeignet für Gala-Abende und Zeremonien. Das Castle verfügt auch über 17 individuelle Zimmer, die bei Managementmeetings gerne genutzt werden. Der mittelalterliche Tower 'Auld Keep' stellt eine tolle Ergänzung für kleinere Gruppenaktivitäten und Workshops dar, verfügt in mehreren Stockwerken über rustikale Räume und einem kleinen Kirchenraum. Zum Abschluß unseres Besuches in Dundas erwartete uns im Billardraum (neben Fotos der Familie mit Paul McCartney) ein Bagpiper und unter Anleitung versuchten wir den unterschiedlichen Pfeifen Töne zu entlocken. Aber um ehrlich zu sein, es war kein musikalischer Hochgenuß.

 

Nach dem Dudelsack folgte das nächste Symbol schottischer Identität – wir fuhren nach Edinburgh und taten einen Blick ins Kleinkarierte. Bei Schottlands bestem Kilt-Hersteller, der auch internationale Celebrities beliefert, erfuhren wir mehr über die Geschichte des Tartan und über die Handwerkskunst. Für Incentivegruppen können hier die Kilts und das Zubehör gemietet werden. Und in dem traditionellen Ladengeschäft auf der Royal Mile kann man mit kleinen Gruppen Workshops machen und einen Blick hinter die Kulissen werfen.

 

Danach checkten wir in der sogenannten Neustadt Edinburghs (aus dem 18. Jahrhundert) im Hotel Principal George Street ein, einem tollen 4* Boutique-Hotel, das gerade erst grundlegend renoviert wurde. Der klassisch-moderne Stil des Hauses mit 199 Zimmern in verschiedenen Flügeln, die guten Konferenzmöglichkeiten für bis zu 300 Teilnehmer und die zentrale Lage, sowie der freundliche Service (deutscher GM) überzeugen - es muss nicht immer 5* sein.

 

Zum Abschluß des Tages ging es in die Altstadt in das Contini Cannonball Restaurant. Drei Stockwerke im historischen Gebäude, mit gemütlicher Bar, modernem Restaurant und exklusiven Glengoyne Room – bestens geeignet für MICE-Gruppen. Das Restaurant direkt neben der Burg von Edinburgh begeistert mit jungen, italienisch-schottischen Küchenkreationen und die moderne Interpretation des Haggis schmeckte uns wider Erwarten. Unser Aperitif war jedoch Gin – ein Tasting der neuen ‘Old Curiosity Gin Distillery’. Wahrlich einzigartig, denn der Gin wechselt die Farbe sobald man Tonic dazu gibt. Die Heimat dieses Gin ist der Secret Herb Garden in Edinburgh. Es werden nur florale, biologisch-angebaute Inkredenzien benutzt und obwohl erst seit einem halben Jahr auf dem Markt, ist der Erfolg des jungen Teams und Ihrer Kreationen grandios. Die Gin Tastings können in jedem Venue Ihrer Wahl angeboten werden.

 

 

Am nächsten Morgen heißt check-out und dann: Alle Mann an Bord!

 

Es folgt ein privater Besuch der Royal Yacht Britannia – der ehemalige “schwimmende Palast” der Queen war über 40 Jahre Urlaubsrefugium der Familie und Rückzugsort für die königlichen Honeymooners, sowie auch Schauplatz vieler offiziellen Bankette. Tagsüber ist die Britannia ein Museum, aber am Abend kann sie für private Veranstaltungen exklusiv gemietet werden. Auch Nicht-Royal-Fans werden gefangen genommen von dem Ambiente mit vielen privaten Fotos der Königsfamilie und dem offiziellen State Diningroom, wo schon zahlreiche Politiker, Könige und Stars tafelten. Sicherlich einzigartig, denn hier ist man der Queen sehr nahe!

 

Mit einem roten Vintage Doppeldeckerbus bekamen wir danach einen kurzen Einblick in den Hafenbezirk Leiths, der sich vom armen working class district zum trendy Vorort mausert. Hier findet man inzwischen traditionelle Pubs, stylische Restaurants und moderne Kunstgalerien.

 

Dann ging es weiter zur Altstadt Edinburghs und zur Burg, die natürlich in keiner Edinburgh-Tour fehlen darf. Der Blick über die Stadt ist einmalig und es gibt im großen Areal der Burg viele Incentivemöglichkeiten, Locations für Lunch oder Tea. Wir nahmen unseren Tee aber in einem ruhigen Venue, fußläufig entfernt ein:  die Signet Library, die wohl eleganteste Bibliothek des Landes. Die Lower Library ist für ihren Afternoon Tea berühmt und kann auch ausgezeichnet für Mittagsstopps genutzt werden. Die ruhige Atmosphäre des gregorianischen Gebäudes und der hohen Räume zwischen Säulen und Büchern, der ausgezeichnete Caterer, der auch Hoflieferant ist, verzaubern und entspannen. Die Upper Library ist ein großer klassischer Saal für Meetings oder Galabanketts für bis zu 100-400 Personen.

 

Nach der Stärkung taten wir einen Blick in Schottlands dunkle Vergangenheit und die unterirdischen Gewölbe Edinburghs. Diese Touren sind deutschsprachig möglich, sicherlich etwas touristisch, aber können je nach Geschmack individualisiert werden. Es gibt auch unterirdische Gewölbe, die für Dinner genutzt werden können und noch einmal einen anderen Aspekt für Incentives setzen.

 

Die zweite Nacht verbringen wir im The BALMORAL – das luxuriöse 5* Hotel der Rocco Forte Hotels zeichnet sich durch zeitlose Eleganz und Glamour als eines der besten Hotels Schottlands aus. Seit mehr als einem Jahrhundert befindet sich The Balmoral an der renommiertesten Adresse Edinburghs – No. 1 Princes Street. Die große Uhr des historischen Gebäudes ist eines der Wahrzeichen der Stadt und dominiert auch heute die Stadtsilhouette. The Balmoral wurde als luxuriöses Bahnhofshotel ins Leben gerufen und die Gründungstraditionen werden – bis zu den Portiers, die einen Kilt tragen – immer noch in Ehren gehalten.

 

Von den 188 Zimmern sind erst kürzlich ca. 40 Zimmer sehr geschmackvoll im neuen, hellen Design renoviert, die weiteren folgen step by step. Für viele Edinburgh-Gruppen ist das ikonische Hotel ein Must-Stay und bietet natürlich viel Prestige. Aber die Zimmerraten sind nach der Renovierung leider für noch weniger Budgets erschwinglich.

 

Kann man in Schottland sein, ohne das ‚Wasser des Lebens’ zu trinken? Nein!! Whisky, Whisky, hieß es bei einem privaten Whiskytasting und Abendessen in der 'Scotch Malt Whisky Society'. Die Scotch Malt Whisky Society (SMWS) ist ein Club, der anspruchsvollen Whiskyliebhabern die weltweit größte Sammlung seltener und auserlesener Single-Cask-Whiskys anbietet. Im 4-stöckigen gregorianischen Bau in der Queen Street gibt es ein elegantes Restaurant, aber auch eine Bar und mehrere private, exklusive Lounges für kleinere Gruppen. Mit Hilfe unseres weiblichen Master of Whisky lernten wir 3 sehr ungewöhnliche Whiskysorten kennen und wie man sie geniesst. Interessante Einblicke bei einem sehr feinen und hochwertigen Dinner in unserem Clubroom ließen uns den Tag abschließen.

 

Am nächsten Tag hieß es mit vielen Eindrücken Abschied nehmen für einige und andere verlängerten, um privat weitere Seiten von Edinburgh kennen zu lernen.

 

 

Das Fazit der Reise:

Edinburgh überwältigt einen mit einer wahnsinnigen Atmosphäre, einer kompakten Altstadt und vielen historischen Bauten, die als Venues nutzbar sind. Gleichzeitig ist die Stadt aber auch sehr lebendig und es gibt coole, junge Restaurantkonzepte á la ‚scottish with a twist’. In 2 Tagen bekommt man einen tollen ersten Eindruck von der Stadt, aber die wunderschöne Umgebung und die beeindruckende Natur bieten noch so viel mehr. Gerade für sportliche Aktivitäten sollte man Edinburgh mit den Highlands koordinieren. Jedoch in der Stadt spürt man auch überall den Spirit of Scotland, und die Scotmen sind einfach charmant. Good to know: einige Hotels in Edinburgh sind in letzter Zeit renoviert worden und es gibt neue Unterkünfte. Da es keine günstige Destination ist, sollte man auch die 3*+ und 4*Hotels nicht außer Acht lassen.

 

Mit Spectra in Scotland, Gillian Rae und ihrem Team, hat man einen zuverlässigen Partner vor Ort, der bestens vernetzt ist, das merkt man an der großen Anerkennung bei den Suppliern. Und man sollte eine Edinburgh-Incentive unbedingt mit DMC planen, da es einige Orte und Plätze gibt, die stark von Touristen besucht werden und man nur mit Insiderwissen in den wahren Edinburgh-Genuss kommt.

 

 

Good to know:

TMC hat bei einer Pre-Tour sich noch einige Hotels angeschaut und kann Ihnen gerne mehr berichten. Und weitere Neueröffnungen stehen auf dem Plan: Richard Branson, Virgin Hotels wird in Edinburgh das erste Hotel in Europa errichten, im Indian House am oberen Ende der Victoria Street. Das W ist schon im Bau, und das Waldorf Astoria The Caledonian hat einen neuen Investor, der noch ca. 50 Zimmer anbaut und noch viel renovieren will. Wir sind gespannt und halten Sie auf dem Laufenden.

Das sagen unsere Mitreisenden:

"Edinburgh ist immer eine Reise wert und es gibt dort viele neue Programmelemente, mit denen man tolle Incentives mit Highlight-Erlebnissen schaffen kann.

Zudem hat es ein paar schöne neue Hotels und Locations, die auch bezahlbar sind. Mich hat die Destination mal wieder total überzeugt."

Marion Knappertsbusch / Hagen Invent GmbH & Co. KG / Senior Project Management

Fam-Trip Florenz Oktober 2017

Unkonventionelles Florenz - viele außergewöhnliche Begegnungen und ein Blick hinter die Kulissen der kulturreichen Stadt am Arno.

- begleitet von Anja Dickmann-Schüler

Das wunderschön gelegene 5* Hotel Sina Villa Medici liegt in Flussnähe und nur zehn Minuten entfernt zum mittelalterlichen Ponte Vecchio – einem der florentinischen Kultursymbole und Herberge vieler Geschichten.

 

Die stilvolle und ausgesprochen elegante Villa aus dem 18. Jahrhundert war für zwei Tage Ausgangspunkt unserer Entdeckungsreisen ins unkonventionelle Florenz und die Maremma.

 

Das geschmackvoll renovierte Haus eignet sich aufgrund seiner Lage, der sehr charmanten Zimmer und einem kleinen Gartenbereich mit Pool, der zum Ausruhen und Verweilen einlädt, sehr gut für Gruppen.

 

Nach einem beeindruckend guten Mittagessen in der Villa tauchen wir in die Stadt ein.

 

 

Incentive Idee  den ersten Tag der Kunst widmen:

Als erstes Highlight durften wir die Restaurierungswerkstatt der Uffizien besichtigen. Die Uffizien dienten von 1559 bis etwa 1581 der Unterbringung von Ministerien und Ämtern in Florenz. Dank einer Sammlung von einzigartigen Gemälden des 14. Jh. und der Renaissance zählen sie heute zu den bekanntesten Museen der Welt.  

 

Die Werkstätten sind jedoch in einem anderen bedeutenden Monument untergebracht – dem Fortezza da Basso, einer architekturhistorisch bedeutenden Festungsanlage des 16. Jahrhunderts.

 

Peter Stiberc, Chefrestaurator der Werkstatt nahm uns in Empfang. Der aus Österreich stammende Kunstliebhaber führte uns in die diffizile und minutiöse Arbeit der Restauratoren ein. Teilweise kann es bis zu drei Monate benötigen, 1 cm eines mittelalterlichen Wandteppichs zu restaurieren. Herr Stiberc öffnete uns mit seinen aufschlussreichen Erläuterungen voller Leidenschaft und Hingabe die Tür in eine andere Welt. Für kleinere, kunstbeflissene Gruppen ist dies eine spezielle und wunderschöne Erfahrung.

 

Außergewöhnlich war auch der nächste Programmpunkt, die Skulpturen- und Kunstgalerie von Rafaello Romanelli, einem bekannten Bildhauer aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Modellieren mit dem Meister – ein Unterfangen, das viel Spaß aber auch die eine oder andere Herausforderung barg. Der sympathische Meister Signore Romanelli blickt auf über 200 Jahre Familiengeschichte zurück.

 

Für Teambuilding ein großartiges Abtauchen inmitten der wohl ältesten Skulpturengalerie Europas.

 

Anschließend überraschte uns das Team von + 39 Italy, mit einer wundervoll gestalteten Tafel im Galerieraum. Dinieren zwischen Poseidon, Engeln und zahlreichen Tierskulpturen, bietet eine kreative Kulisse.

 

Beeindruckt von so viel Kunst liefen wir zurück ins Hotel. Schön, dass die Distanzen in Florenz nicht all zu groß sind. Die meisten Wege kann man zu Fuß bewältigen.

 

 

Fiat 500 Tour in die Bolgheri Weinberge in  der Maremma – die südliche Toskana:  

Man sollte Florenz nicht verlassen, ohne die wunderschöne Hügellandschaft der Toskana, des angrenzenden Chiantis und der bezaubernden Maremma durchstreift zu haben. Die Landstraße in sanfte Herbstfarben getaucht fuhren wir von Florenz über San Casciano, Tavarnelle Val di Pesa, über San Gimignano nach Lischeto.

 

Wunderschön und ergreifend ziehen uns die Ausblicke in ihrem Bann – Weingüter, Täler und Hügel mit herausragenden Zypressenspitzen am Horizont – nie langweilig und immer wieder besonders.

 

Erster Kaffee-Stopp, die Bio Schafsfarm und Käseproduktion Fattoria Lischeto, die gehobene Restaurants weltweit beliefert.  Selbstgebackener Kuchen, frischer Kaffee und eine Einführung in die – über die Grenzen bekannte – Pecorino-Produktion.

 

Gut gestärkt fuhren wir weiter zum nächsten Highlight:

Nahe der Mittelmeerküste, zwischen den Hügeln Bolgheris, liegt das Weingut Ornellaia. In den Sommermonaten streicht eine kühle Meeresbrise über die Weingärten und die umliegenden Olivenhaine, während die Hügel im Winter Schutz vor kaltem Nordwind bieten. Weltweit gilt ORNELLAIA als eine der Weingut-Ikonen. Im Besitz der Familie Frescobaldi hat es sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.

 

Kunst auch in Ornellaia! Seit 2009 zelebriert das Weingut mit dem Projekt „Ornellaia Vendemmia d’Artista“ den einzigartigen Charakter eines jeden neuen Jahrgangs auf besondere ART. Inspiriert durch ein einzelnes Wort, das der Winemaker auswählt, um den Charakter des neuen Jahrgangs zu beschreiben, kreiert ein zeitgenössischer Künstler ein Kunstwerk und eine Serie von Etiketten in limitierter Auflage.

 

Nach einer ausführlichen Führung und Weinprobe fuhren wir beeindruckt weiter in die Taverna del Pittore im pittoresken Örtchen Bolgheri. Hier erleben wir italienische Lebens- und vor allem Kochkunst vom Feinsten. Das malerische Dörfchen sollte bei einem Besuch der Maremma auf keinen Fall versäumt werden.

Erschöpft, gut gesättigt und nachhaltig beeindruckt ging es mit dem Bus zurück nach Florenz.

 

 

Endlich Florenz entdecken:

Mit einem wunderschönen Spaziergang entlang des Arno über den Ponte Vecchio in das In-Viertel Bellosguardo, finden wir zahlreiche schöne Restaurants, Tavernen, Boutiquen. Das Viertel lädt zu stundenlangem schlendern ein. Unser Weg führte uns in die Pizzeria O’Munaciello, in eine herrliche Atmosphäre unter Italienern!

 

Zum After Dinner Drink spielte + 39 Italy seine exzellenten Verbindungen in der Stadt aus. Der exklusive Besuch des Palazzo Gondi und samt Kennenlernen des Hausherrn, Marchese Bernardi Gondi bildete den grandiosen Abschluss des Tages. Stolz präsentierte er uns seinen Besitz. Die unterschiedlichen Ebenden des Palastes mit zahlreichen Terrassen und gigantischen Ausblicken, bieten sich für exklusive Veranstaltungen an. 

Der Palast Gondi gebaut 1490 ist, wie so viele Monumente in Florenz, lebendige Geschichte.

 

Erschöpft schlenderten wir ins Hotel.

 

Besonders hervorzuheben, und ein schönes Zeichen seitens +39 Italy, ist die Unterstützung des Ferragamo Projekts „Corri la Vita“ (Lauf für das Leben). Der jährlich stattfindende Charity Walk sammelt Gelder für die Brustkrebs-Forschung. Beim Kauf eines „Corri la Vita“ T-Shirts, das wir alle erhalten haben, kann jeder das Forschungsprojekt unterstützten. Prima. DANKESCHÖN.

 

 

Tag der besonderen Venus:

Wie so vieles im Leben und in Florenz liegen die wunderschönen Dinge unscheinbar im Verborgenen. Die Serre Torrigiani im Herzen von Florenz liegt an einem Ort, der viele Geschichten gesehen und gehört hat. Der liebevoll gepflegte und angelegte Park ist ein verborgener Geheimtipp und in jahrelangem Familienbesitz.

 

Der Torrigiani-Garten mit einer Fläche von über 1000 qm, bietet alles, was das Eventherz höher schlagen lässt.

 

Ganz anders und ebenso beeindruckend war der letzte Programmpunkt unserer Entdeckungstour: die Kochschule Desinare. Eine Kombination aus Kochschule, Antiquitätenhändler, Raumausstatter und Interieur-Designer. Italienisch Kochen und die Eindrücke der letzten zwei Tage Revue passieren lassen – ein Traum.

 

 

 

Danke an das Team von +39 Italy, das mit sicherem Händchen Highlights und Geheimtipps präsentiert und dabei auch bewiesen hat, wie wichtig gute lokale Kontakte sind, um wirkliche „hidden secrets“ anbieten zu können. 

Fam-Trip Riga - jung, frisch und kreativ

Riga - eine Stadt voller Herzlichkeit, Energie und Moderne.

- begleitet von Carmen Glaser-Gallion

Auf Einladung von unserer DMC 3K MANAGEMENT Geschäftsführer Edgars Kuzmans und mit Unterstützung von Air Baltic reiste Carmen Glaser-Gallion von unserem Team zusammen mit 8 MICE-Planern und einem Redakteur der CONVENTION INTERNATIONAL nach RIGA, um diese wunderschöne Stadt & Region persönlich kennen zu lernen bzw. neu zu entdecken.

 

Air Baltic fliegt von 5 deutschen Flughäfen direkt nach Riga und die Frankfurter Gruppe bildete am Samstag, 23.09. Abend die gutgelaunte Vortruppe. Nach kurzem Transfer vom Flughafen in die Stadt kamen wir im Pullman Hotel Riga Old Town an. Man fühlt sich gleich wohl in diesem modernen 5*Boutique-Hotel, das erst vor einem Jahr eröffnet hat. Das Hotel liegt zentral in der Altstadt, 300m vom Domplatz entfernt und verbindet die alte Fassade des ehemaligen Pferdestalls von Baron Münchhausen mit einem modernen Hotelbau, deren 155 Zimmer skandinavisch geprägt sind. Wirklich eine gelungene Kombination und ‚a warm welcome’!

Sonntag, 24. September 2017 

‚Live like a local day’ – unser heutiges Motto des Tages, der mit einem stilvollen Oldtimer-Transfer beginnt und zum neuen Motor-Museum Rigas führt, das direkt an der Rennstrecke Bikernieki liegt. Das Museum wurde vor 1 ½ Jahren komplett neu konzipiert und umgebaut, und so ist ein sehr modernes, interaktives Museum entstandn mit vielen technischen Finessen. Es bietet der größten Automobilsammlung des Baltikums Platz. Konferenzmöglichkeiten im Museum, auf der Terrasse und in Kombination mit Aktivitäten auf der Rennstrecke bieten vielfältige Veranstaltungsmöglichkeiten.

 

Weiter ging es zum Lettischen Ethnographischen Freilichtmuseum, eines der ältesten und größten Freilichtmuseen Europas. Hier fand gerade ein Erntedankfest statt mit vielen Handwerker- und Verkostungs-Ständen und regionalen Ausstellern. Das große Naturgelände bietet Platz und Freiraum für viele Konzepte, ob es zu den ‚weißen Nächten’ oder zum Erntedankfest ist. Naturverbundenheit ist einer der Hauptcharakterzüge der Letten, denn es leben nur 2 Mio Letten in diesem großen Land. Man ‚pilzt’ und ‚beert’, man hat eigene Worte für diese Freizeitbeschäftigungen, die auch bei der Jugend zum Alltag gehören und gepflegt werden.

Danach hieß es, wer fährt? Pan Cars, eine Art Trabi, bieten einen unkonventionellen Transport. Die Autos können selbst gefahren werden, sind wild bemalt und werden auch für Graffiti-Workshops genutzt. In der gleichen Zeit trafen die weiteren Fam-Trip-Teilnehmer am Flughafen ein und starteten dort mit der Pan Cars-Rallye.

Das gemeinsame Ziel war die Nationalbibliothek, auch ‚Schloss des Lichts’ genannt. Dort am Ufer des Flusses Daugava trafen alle zusammen und besichtigten das im August 2014 eröffnete, moderne Gebäude. Beeindruckend nicht nur die Architektur und die Büchersammlung, sondern auch die Event- und Konferenzmöglichkeiten. 

Nach kurzem Stop im Pullman ging es zu Fuß durch die Altstadt Rigas! Pittoreske Gassen, Gebäude aus verschiedenen Architekturepochen, ob Mittelalter, Barock oder Klassizismus, einladende Restaurants beeindrucken mit einer einzigartigen Atmosphäre. Und das Schöne dabei: es ist nicht so überfüllt wie in anderen europäischen Städten, deren Zentrum auch ein UNESCO-Weltkulturerbe ist.

Auf dem Weg sehen wir die Rigaer Börse und die Gilde, wunderbare Eventlocations, besichtigen wir das Schwarzhäupterhaus und stoppen im neuen Kempinski Hotel Riga, das sich gerade im Softopening befindet. Lange hat die Stadt auf die Eröffnung dieses Grandhotels gewartet und es hat sich gelohnt! Direkt gegenüber der Nationaloper gelegen strahlt das Hotel internationales Flair aus, beeindruckt durch kostbares Ambiente und hochwertige Ausstattung. Und die Rooftop-Bar, die noch nicht ganz fertiggestellt ist, wird mit einem umwerfenden Ausblick ein Highlight werden.

 

Unser Dinner nahmen wir aber nicht dort ein, sondern im Restaurant 3 von JURIS DUKALSKIS & ERIKS DREIBANTS. Diese bereits durch andere Restaurants bekannten, kreativen Rigaer Chefs haben ein neues Konzept kreiert, das auf regionale, saisonale Zutaten in Ursprungsform setzt – Wild & Organic. Im 1. Stock des Restaurants geniessen wir kein Menue, sondern ‚erleben’ ein Dinner von höchster Qualität und mit überraschender Präsentation. Ein wirkliches Gourmeterlebnis mit Waldatmosphäre!

 

 

Montag, 25. September 2017 

Adventure Day hieß es am Morgen und es ging raus aus der Stadt ins Gauja-Tal. Auf dem Weg nach Ligatne fahren wir am Aerodium vorbei, wo man mit Incentivegruppen fliegen kann. Der vertikale Windtunnel wurde u. a. schon von Jacky Chan getestet.

Vielen Nationen haben Ihre Fußabdrücke in Lettland hinterlassen und man ist stolz auf die Vielfältigkeit. Darum versteckt man nicht die Zeugen der sowjetischen Ära, sondern nutzt sie. Back to USSR – im geheimen Bunker der Sowjetherrscher und in der darüber liegenden Kurklinik fühlt man sich zurückversetzt in das Zeitalter des Kalten Krieges. Nicht nur ein Museum, sondern erlebte Geschichte, wunderbar mitreißend und ironisch erzählt von unserem Guide. Im Bunker kann man mit MICE-Gruppen nicht nur Besichtigungen durchführen, sondern in die Zeit eintauchen mit sowjetischen Snacks, Mittagessen und kleinen Aktivitäten.

Und man freut sich danach auf die Welt draußen, die wunderbare Natur des Gauja Nationalparks, der neben Zip-Lining noch viele, andere Outdoor-Aktivitäten bietet. Zum Beispiel auf der Bob- und Rennschlittenbahn in Sigulda, auf der auch Profisportler trainieren. 1200 m lang, 16 Kurven - mit einer Geschwindigkeit von knapp 80 km/h fuhren wir in einem 4er-Sommer-Bob, der von einem Profi gelenkt wurde, hinab ins Tal. Wow!! Im Winter ist dies auch möglich und wurde schon mehrfach von MICE-Gruppen mit Adrenalinkick getestet.

 

Danach brauchten wir eine Pause und entspannten beim lettischen Mittagessen in einem idyllischen, rustikalen Restaurant an einem See gelegen. Wunderschöne heile Welt und grün, grün, grün!

 

In Riga zurück bezogen wir unsere neue Unterkunft, das Radisson Blu Latvija Hotel. Das größte Konferenzhotel der baltischen Staaten (571 Zimmer) dominiert seit Jahrzehnten die Skyline Rigas. Durch das angeschlossene Konferenzzentrum ist es für Events mit bis zu 2500 Teilnehmern geeignet. Radisson hat in der Stadt noch 3 weitere Hotels mit unterschiedlichen Designs und Standards und ist damit sehr gut vertreten in Riga. Für Incentive-Gruppen eher geeignet ist sicherlich das Radisson Blue Elizabete.

Aber die Skyline Bar des Latvija Hotels ist das Highlight im wörtlichen Sinne. Im 26. Stock gelegen mit Rundumblick auf Riga kann man gar nicht aufhören zu staunen. Die Bar ist öffentlich und auch für Rigaer eine beliebte Anlaufstelle, aber es gibt separate Räumlichkeiten, die exklusiv für Gruppen gebucht werden können.

 

Nach einer kleinen Stärkung ging es dann los zum Eishockey. In der Arena Riga hatten wir eine Lounge für uns und bei Bier und Snacks feuerten wir Dinamo Riga gegen den chinesischen Club KunLun Red Star an. Es hat trotz lautstarker Unterstützung wenig genützt, aber sehr viel Spaß gemacht. Die Stimmung beim lettischen Nationalsport Eishockey ist einfach klasse! Neben dem Besuch eines Spiels kann die Arena auch für exklusive Gruppen gebucht werden oder man organisiert einen Eishockey-Training am Tage.

 

Auf die Niederlage stießen wir dann in einigen der Micro-Brauereien der Stadt im jungen Hipsterviertel an. Das deutsche Reinheitsgebot kennt man hier nicht, wir jetzt aber dafür Biersorten, die White Aborigine, Midsummer Witch oder Shepherd’s Boy heißen. Und zum Abschluß gibt es einen Balzam- den typischen lettischen Kräuterschnaps!

 

 

Dienstag, 26. September 2017

Focus Day – bevor wir uns auf drei von Rigas Hauptattraktionen fokussieren besuchen wir zuerst die touristische Vertretung der Stadt Liepaja – Trendscouting sozusagen. Liepaja liegt außerhalb der Rigaer Bucht an der Ostsee und wird von Air Baltic als einzige weitere Stadt in Lettland angeflogen. Vor Jahren war Liepaja nur bekannt für die kilometerlangen Sandstrände, aber es entwickelt sich dort eine neue Infrastruktur, Hotels und Restaurants. Realistisch gesehen, sollte man Liepaja nicht kurzfristig aber auf jeden Fall mittelfristig als neues MICE-Ziel im Auge behalten.

 

Danach hatten wir das Glück eine Backstage-Tour in der Lettischen Nationaloper machen zu dürfen und das, während der laufenden Proben für eine Neuinszenierung. Das ‚Weiße Haus’ von Riga ist weltweit künstlerisch anerkannt und viele Opern, Ballettaufführungen und Kammermusikkonzerte finden hier statt.  

Wir waren ehrfurchtsvoll und beeindruckt von dem wunderschönen Haus. Gewisse Bühnenbereiche der Oper und stilvolle Räumlichkeiten können für MICE-Gruppen gebucht werden.

 

Danach ging es zum Zentralmarkt, dem pulsierenden Herzen der Stadt und buntem Treffpunkt aller Rigaer Bürger. Die Gebäude, die heute als Markthallen dienen und zum charakteristischen Bestandteil des Rigaer Stadtbildes geworden sind, wurden ursprünglich als Zeppelin-Hangars genutzt. Lettisches Schwarzbrot, gebratene Neunaugen, Pilze jeglicher Art oder Sauerkraut und Essiggurken findet man in den Fisch-, Fleisch-, Gemüse- und Milch-Hallen. Es ist schwer, sich ein besseres Angebot an lettischen Spezialitäten vorzustellen! Neben Tastingtouren, Einkaufstouren für Kochevents ist es für MICE interessant, daß eine Halle gerade umgebaut wird und als Venue genutzt werden kann.

Unser Stop in einem kleinen Marktbistro wurde dann einmalig durch eine musikalische Überraschung: ein bekannter Singer-Songwriter, der für Lettland schon beim ESC gestartet ist, sang für uns begleitet von seiner Gitarre ein eigens komponiertes Lied über Riga und unsere Fam-Trip-Gruppe! Das war wirklich einmalig!! Sympathisch, humorig und mit Augenzwinkern kamen alle unsere Namen im Lied vor!

 

Jedoch mussten wir dann aufbrechen zu unserem letzten gemeinsamen Stop – dem Ostseestrand! Jurmala, der einzige offizielle lettische Kurort liegt 25 km von der Innenstadt entfernt. Der Ort selbst ist klein mit wunderbaren Holzhäusern und Villen, einer Flanierstraße und einzelnen Restaurants, die man auch für Gruppen nutzen kann. Es gibt auch 2 Hotels, die von 3K für MICE-Gruppen gebucht werden, wenn man außerhalb der Stadt wohnen möchte.

Jurmala’s Highlight ist aber der Strand und die Möglichkeiten, die man dort hat. Kein Massentourismus, Dünen, Sand und Meer. Das Restaurant 36.Line direkt am Strand wird geleitet von dem populären TV-Koch Lauris Alekseyev. Hochwertige Küche in relaxter Atmosphäre, das ist das Credo. Für Gruppen gibt es ein separates, festes Eventzelt und ganz neu: eine Holz-Strandhaus, das für Kochevents oder Gruppen bis ca. 40 Pax exklusives Strandfeeling bietet. Vergleiche mit Sylt kommen nicht von ungefähr.

 

Leider, leider war der Fam-Trip für uns beendet und wir mussten uns bei strahlendem Sonnenschein verabschieden.

 

 

 

Das Fazit der Reise:

Die Stadt und die Menschen strahlen eine positive Aufbruchstimmung aus, eine Herzlichkeit und Energie. Man fühlt sich willkommen, es gibt so viele moderne Gastronomiekonzepte, die Hotelangebote sind hervorragend. Stadt & Kultur, Meer, Wald und Natur in kurzer Zeit in einem Programm kombinierbar. Etwas kommunistisch angehaucht und angestaubt hatten einige erwartet – aber man hat das Gegenteil vorgefunden. Riga hat alle überrascht!

Und sicherlich haben die persönlichen Insiderverbindungen von 3K MANAGEMENT dazu geführt, dass wir Vieles anders gesehen und erlebt haben als andere Besucher. Vielen Dank an Edgars Kuzmans und sein wundervolles Team!

Das sagen unsere Mitreisenden:

"Jetzt ist schon wieder so viel Zeit vergangen, doch ich möchte es nicht versäumen, mich noch einmal sehr herzlich bei Euch zu bedanken! Es war ein wirklich toller Fam-Trip mit viel Input und Inspiration. Als ich den Trip im Büro ausgewertet habe wurde ich gefragt, wie lange ich eigentlich unterwegs war – so viel wie wir gesehen und erlebt haben… Danke für Eure tolle Organisation „from A to Z“, für Eure persönlichen Einblicke und auch für die echt schönen Fotos!"

Susan Uhlemann / FUCHS Event + Incentive GmbH / Managing Director

 

 

"Die netten Letten!

Atemberaubend bis ins kleinste Detail! Wer am Mittelmeer schon alles gesehen hat, der sollte den Blick gen Norden richten. Nord-Osten um genauer zu sein.

Riga, die Hauptstadt Lettlands, ist als Incentive Destination ein wahrer Geheimtipp – aber nicht mehr lange.

Tradition und Moderne vermischen sich hier mit einer großen Portion Herzlichkeit und Professionalität zu einem wahren Traum für alle, die in der Event Brache tätig sind.

Die Stadt sowie das Umland mit weitläufigen Wäldern und die angrenzende Ostsee bieten für unterschiedliche Gruppengrößen die passenden kulturellen, gastronomischen und sportlichen Aktivitäten.

Ich möchte mich hiermit noch einmal bei Carmen und dem ganzen Team von 3K Management für die außerordentlich gelungene Umsetzung bedanken. 

Lassen Sie sich diese Destination nicht entgehen!"

Nina Revenko / trendhouse event marketing GmbH / Projektmanagement

 

 

„Ein sehr toller Fam-Trip! Für mich ist Riga ein wenig wie Berlin vor 20 Jahren, im besten Sinne. Eine Vielzahl von möglichen Locations und eine sich stetig verbessernde Hotelstruktur im 4 und 5 Sternesegment machen Lettland und besonders Riga zu einer großartigen MICE Destination.

Die vorbildliche Organisation der gesamten Reise und das Herzblut das Edgars und sein Team an den Tag legen tun sein Übriges.

Danke an alle Beteiligte!“

Björn Schaefer / gernEvent GmbH / Managing Director

 

 

"Ein unglaublich facettenreiches Land voller kreativer Köpfe. 3K hat uns mit wirklich außergewöhnlichem Engagement des ganzen Teams in kürzester Zeit einen tiefen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten gegeben und eindrucksvoll den hohen qualitative Anspruch der Letten vermittelt – gleich ob kulinarisch, operativ oder kreativ."

Maja Schröder / aom art of motivation / Managing Director

Fam-Trip Malta: La Valletta, M'dina und Gozo - beeindrucken MICE Planer

Ende Juni reisten einige MICE-Planer mit TMC nach Malta, um mit Colours of Malta "Altes neu zu entdecken"

- begleitet von Anja Dickmann-Schüler

Freitag, 30.06.2017

Von Frankfurt flogen wir mit LH Richtung Malta und erreichten die schöne Mittelmeerinsel zur Mittagszeit. Malta ist klein und fein, und als Veranstaltungsort schon auf Grund der kurzen Wege empfehlenswert. Einer der Gründe, warum die Insel zahlreiche Kongresse mit großen Gruppengrößen beherbergt. Wir fuhren keine 15 Minuten zu dem wunderschön, am Altstandrand von La Valetta gelegenen The Phoenicia – ein Juwel! Das nun komplett sanierte und renovierte Haus der The Leading Hotels of the World überzeugte uns sofort. Das 5*Hotel versprüht maltesischen Charme und steckt voller mediterranem Flair. Der Garten ist ein pures Idyll, der nicht nur zum Spaziergang oder zum Relaxen bei einem leckeren Fläschchen maltesischen Weißwein und einem guten Buch einlädt, sondern auch für kleinere Empfänge bestens geeignet ist.

 

Nach einem herzlichen Empfang und Mittagessen auf der Terrasse des The Phoenicia ging es los, die Stadt zu entdecken. Davide Cachia und Cristina Galea, Geschäftsführer und Marketingleitung der von uns vertretenen DMC colours of malta, begleiteten uns und erklärten Locations mit viel Knowhow und Erfahrungsreichtum. Wir starteten ganz klassisch mit dem „Old Infirmary of the Knights“, dem Mediterranean Conference Center – kein Novum, aber immer noch einzigartig! Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, die einzelnen Säle bilden die Kulisse für unterschiedlichste Set-ups, Galas, Awardings, Zeremonien – je nach Geschmack, ob historisch, modern oder mondän.  Die folgende Segway-Tour war ein Spaß für alle, den Temperaturen angepasst, eine wunderbare Form die wunderschöne Altstadt der Hauptstadt La Valletta zu erkunden. Die Kathedrale St. John’s Co-Cathedral, die exklusiv genutzt werden kann, beeindruckte tief! Deren Highlight sind nicht nur die reichhaltigen Goldverzierungen sind, sondern vor allem das 1608 entstandene Altarbild vom italienischen Maler Michelangelo da Caravaggio, das die dramatische Enthauptung Johannes des Täufers darstellt. 

 

Weiter ging’s auf dem Segway zu den Lower Barrakka Gardens, die als Venue einen tollen Ausblick auf den Grand Harbour bieten und gefolgt von der imposanten Festungsanlage Fort St Elmo, wo colours of malta schon spektakuläre Veranstaltungen organisiert hat.

Kurzer Stopp im Hotel, um sich für den Abend umzuziehen. Danach fuhren wir elegant mit Oldtimern nach M’dina – die ehemalige Hauptstadt - ‚die Stadt der Stille’, so genannt aufgrund der wenigen 400 Einwohner. Die majestätische Stadt (auch Drehort von GoT) besticht mit Charme und Eleganz. Immer eine Abendveranstaltung wert, entweder modern oder aber klassisch in zahlreichen Locations und Kirchen. Uns begrüßte eine Rittereskorte, symbolisch für die Ritterzeit Maltas (the knights), und beim stimmungsvoll Sektempfang erhielten wir dann hochoffiziell unsere Ritterdiplome.

Das wunderbare Abendessen fand auf der Terrasse des De Mondion Restaurants statt, eines der besten Restaurants der Insel, und mit spektakulärem Ausblick.    

 

Samstag, 01.07.2017

Am Morgen verließen wir unser wunderschönes Hotel, um als Leichtmatrosen auf 3 Segelbooten einzuchecken! Eine aufregende Sache auch für erfahrene Planer. Bei hervorragendem Wetter und sehr entspannt verließen wir den Hafen von La Valletta, um nach Gozo zu segeln. Eine Insel galt es zu umschiffen, denn der Blick von Wasserseite ist immer ein ganz besonderer. Nicht umsonst startet alljährlich der Rolex Cup im Grand Harbour in La Valletta und viele weitere Segeltörns schreiben Incentive- Geschichte.

Den Luxus zu haben überall dort, wo es hinreißend erscheint, in das kühle Blau des Mittelmeers einzutauchen, ist schlicht und ergreifend simple - aber immer wieder herrlich. Mittagsziel war das wunderbar gelegene ta’Kantra Restaurant auf Gozo, das ein Mix aus sizilianischer und maltesischer Küche anbietet.

Nach dem Mittagessen teilten wir uns in Segelgruppe und Landgruppe auf, die einen, um mit dem Boot zurück nach Valletta zu segeln, die anderen, um in den Genuss der wunderbar grünen und pittoresken Insel Gozo zu kommen. Per Jeep wurde die kleine Schwester Maltas erkundet, und per Fähre ging es dann zurück nach La Valletta.

 

Eine Übernachtung an Bord kann für kleine Incentivegruppen auch geplant werden, sicherlich eine tolle Erfahrung. Aber auch in den ruhigen Gewässern vor Malta braucht man einen sicheren Plan B. Und vor allem ein gutes Budget, da man Hotel und Segelboote gleichzeitig budgetieren muss. Wir wählten die sichere Variante und das kuschelige Bett im La Phoenicia.

 

Ein weiterer Abend mit Blick auf den wunderschönen Hafen von La Valletta und köstlichem Abendessen im Restaurant Phoenix beendete einen aufregenden Tag auf dem Wasser.

 

Sonntag, 02.07.2017

Die Ansprüche sind bei allen Gruppen unterschiedlich, und so stand am letzten Tag Locations- und Hotelcheck auf dem Programm, damit man einen weiteren Überblick erhalten konnte. Das neu renovierte Hilton Malta als auch das Westin Dragonara Resort Malta liegen in St. Julian und überzeugten vollkommen. Beide Häuser sind im Übrigen über das Meer sprich Segelboote, Katamarane oder Schoner zu erreichen – auch cool.

Abschließend besuchten wir den Palazzo Parisio, ein privates Anwesen im pitoresken Naxxar, in ca. 15 Minuten von St. Julian als auch von La Valletta erreichbar. Im 18. Und 19. Jahrhundert als Jagdhaus und Sommerresidenz genutzt, ist es seit Anfang des 20. Jahrhunderts als Palast renoviert worden und überzeugt heute als exklusives Venue mit prachtvollen Gartenanlagen.

Faszit: Malta überzeugt mit einer großen Anzahl von Venues, modernen Hotels und für große Gruppen mit seiner fantastischen Logistik. 

 

Der Abschied fiel schwer, nach einem sehr köstlichen Mittagessen im Fischrestaurant Galley Ta’xbiex flogen wir zurück nach Frankfurt.

Hier ein kleines Video von Davide Cacchia:

Das sagen unsere Mitreisenden:

"Malta hat mich voll und ganz von ihren Qualitäten als MICE Destination überzeugt. Vor allem Valetta und die historische Stadt M’dina werden die Gäste verzaubern. Von dem veralteten Image einer Touristenhochburg für Sprachreisen und feierwütige Briten haben wir nichts mehr gespürt. Ganz im Gegenteil, alles war sehr schön, sauber und hochwertig und ich würde jederzeit mit einer Gruppe nach Malta kommen. Als Highlight würde ich auf jeden Fall den Tagestrip nach Gozo mit Lunch in dem Restaurant ta’ Kantra nennen. Mit Colours of Malta hat man einen zuverlässigen Partner, der einem professionell und sympathisch zur Seite steht." 

Alexandra Carls / Project Manager / Heretonow GmbH, Berlin

Fam-Trip London: Höchst beeindruckend

Ein Kurztrip mit langem Nachhall - Erlebt von Anja Dickmann-Schüler

 

“When a man is tired of London, he is tired of life.”, Samuel Johnson

 

 

Tag 1: 

Six Storeys

Nach Ankunft in London stand als erstes das kürzlich geöffnete Six Storeys auf dem Programm. Das unerwartete Juwel liegt im Herzen des Westends, mit Blick über den Soho Square.  Atmosphäre pur: über sechs Stockwerke verteilt, bietet das geschmackvoll restaurierte Haus Möglichkeiten von kleinen Meetings bis hin zu größeren Partys. Die Fahrt durch das Westend ist immer eine Augenweide. Musicals, Theaterwelten, Bars, Hotels, Restaurants bilden eine bunte Mischung, in der China Town sich auf das bald beginnende Jahr des Hahns vorbereitete.  

 

Unser Guide Mike war einfach großartig. Wie wir alle wissen, macht es die richtige Dosierung an Inhalt, Witz und Information aus – er überzeugte uns alle. Wir hätten ihm noch tagelang zuhören können. 

 

Royal China Club

Zum Mittagessen fuhren wir in den Royal China Club. Unter der Restaurantleitung von Paul Keung, ist dies eines der Highlights chinesischer Küche im vereinigten Königreich. Und dies mit solchem Erfolg, dass Paul Keung aus England nach China expandierte. Seine Dim Sum – zu deutsch „das Herz berühren“ – tun, was der Name verspricht und sind einfach wunderbar. Diese kleinen kantonesischen Köstlichkeiten, treffen gleichermaßen das Herz und den Gaumen. Eine besondere Adresse für ein leichtes, außergewöhnliches Mittagessen auf höchstem Niveau. 

 

The Gherkin

Next Stop: the Gherkin. Norman Forster baute dieses Schmuckstück von 2002 - 2004 in Londons Finanzbezirk. Ein architektonisches Glanzstück, das sehr auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz wert legt. Für Veranstaltungen und Meetings kann man die zwei obersten Etagen buchen. Der Blick ist grandios und ein Sonnenuntergang mit anschließender Party unvergesslich.

 

The Victoria Bath House

London muss man zu Fuß entdecken und das taten wir dann auch. Das Victoria Bath House  wurde kürzlich geöffnet und ist ein absoluter Kontrast zur modernen Architektur der Gherkin. Unscheinbar anmutend, im Herzen des Finanzviertels, bietet das historische Badehaus eine außerordentlich Adresse für Events bis zu 120 Personen. 

 

London’s City Gin Distillery

Gin ist als Trendgetränk in aller Munde. Wir erfuhren vieles über die Feinheiten des Gins. Die Distillery ist samt ihrer Bar ein wunderbarer Platz für Incentives. Vom Gin Workshop über Tastings bis zum exklusiven Abend ist in der Distillery ist alles möglich.

 

 

Abbey. Road. Studios. 

Bei jeden Musikbegeisterten rufen diese drei Worte Listen bekannter Rock- und Popgrößen ins Gedächtnis und Plattencover richtungsweisender Produktionen ziehen am inneren Auge vorbei. Und wir durften hinein, in den Tempel der Musik und die Faszination spüren. Eine schlichte Führung wäre schon Erlebnis genug. Wir aber durften, gemeinsam mit anderen Eventplanern aus London, einen Song aufnehmen. Dafür würden viele Menschen wahrscheinlich ihr letztes Hemd hergeben.  Kim Chandler Stimmberaterin Session Singer and Pop Vocal Coach für viele internationale Stars, gab uns den Takt vor – I love Rock ‚n’ Roll stand auf dem Abendprogramm.  Mike kündigte auf dem Weg zum Tonstudio an, dies wird Euer Leben verändern, - theatralisch – aber zu recht! Das Erlebnis reicht weit über viele Gänsehautmomente darüber hinaus. Aufgrund der großartigen Beziehungen von Spectra zu Abbey Road Studio, war es uns erneut möglich dieses Highlight mit in das Programm zu inkludieren. 

 

Fröhlich und beeindruckt ging es in das beeindruckende Mondrian Hotel in Southbank London. Das Container Hotel an der Themse überzeugt mit einem wunderbarem Ambiente.

 

Tag 2: 

The Ned Hotel

Nach einem herrlichen Frühstück mit Blick auf die Themse und das großstädtische Treiben entlang des Flusses, machten wir uns auf den Weg zur Baustellenbesichtigung. Das im Frühling öffnende „THE NED Hotel“ liegt gegenüber der Bank of England. Das imposante Gebäude beherbergte lange Zeit die Bristish Midland Bank. Der Name des Hotels geht auf den Architekten des Gebäudes, den ehrenwerten Sir Edwin Lutyens (Spitzname „Ned“), zurück. Mit seinen 252 Zimmern, 9 Restaurants und einer einladende Dachterrasse bildet das Ned eine weitere attraktive Hotelalternative in London. 

 

Das spannende an Großstädten ist die Vielfalt und die Möglichkeit immer wieder Neues zu entdecken. Wer einen ganz anderen Eindruck von London bekommen möchte, kann sich nach East London begeben, zum Beispiel zu einer geführten Graffity Tour. Ebenso haben zahlreiche Restaurants und Boutiquen in East London neu eröffnet, die einen Blick wert sind.

 

Borough Market

Ein herrlicher Ort, der alle Arten von Lebensmitteln aus Europa bietet und ein unwiderstehliches Ambiente dazu. Sei es eine Tour mit bekanntem Küchenchef oder aber ein Frühstück oder aber einfach zum Schlendern, für Gruppen ist der Mark ein „Must-do“

 

Rib Boat Trip

Nur keine Müdigkeit vorschützen. Wir verlagern uns auf die Themse und sorgen mit einer Speedboatfahrt (Rib Boat) für genügend Adrenalin, um nach langem Tag noch mal aktiv werden zu können. 

Die Rib Boat Trips können mit Topic (z.B. James Bond) gebucht werden oder aber einfach nur, um die Stadt aus Wassersicht zu genießen. Für einen Aktiv-Baustein im Rahmen eines Incentives ein echtes Highlight.

 

Kensington Roof Gardens

Mit der Tube fahren wir nach Kensington zum Abschiedsessen im Kensington Roof Gardens Die letzte Station unseres gemeinsamen Fam-Trips ist eine geniale Adresse über den Dächern Londons. Unterschiedliche Gärten bilden ein außergewöhnliches Ensemble unterschiedlicher Locations ¬– Flamingos inklusive. Das Restaurant hat im Übrigen einen exzellenten Mittagstisch zu erschwinglichen Preisen und ist auch für einen privaten Ausflug geeignet. 

 

 

London hat überzeugt und die tolle Auswahl an neuen Locations von Spectra hat alle Mitreisenden beeindruckt! 

Das sagen unsere Mitreisenden:

 

„Ich bin total begeistert von dieser dynamischen Stadt, hier jagt ein Highlight das nächste! In unseren zwei Tagen haben sich die Ereignisse geradezu überschlagen, dank Alan und Hannah von Spectra / Premium UK war das Programm ein großartiger Mix aus Information, Spaß und Genießen. Eine tolle Destination für Events jeder Art und zur Zeit durchaus bezahlbar. Vielen Dank!“

SOLVEIG MERTEN director / CONTOUR Incentives, Conferences, Events GmbH     

 

"Dank dem wunderbaren Spectra Premium U.K. Team durften wir London von einer ganz anderen und neuen Seite kennenlernen, abseits der Klassiker! Zwei Tage voller intensiver Erlebnisse, die perfekt organisiert waren. Mein Highlight waren die Abbey Road Studios, in denen wir einen eigenen Song aufgenommen haben - absolutes Gänsehautfeeling!"

 

"London sorgt immer wieder für Überraschungen und bietet sich aufgrund seiner Vielseitigkeit und Gegensätze perfekt als Incentive Destination an!" 

 

"Ein großes Dankeschön an Hannah und Alan, die uns ein besonderes und unvergessliches Programm zusammengestellt haben und an Mike, unseren Guide, der uns mit seinen interessanten und humorvollen Kommentaren noch tiefer in Londons Vielfalt eintauchen ließ."

Janin Lechner 

 

"London bei Sonnenschein zu entdecken war phantastisch und das im Januar.

Anja – großer Dank gilt Dir und Spectra Primium UK. Ihr habt ein individuelles einzigartiges Programm zusammengestellt. 

Tolle neue Locations, Hotels, Restaurants und spannende andere Aktivitäten, wie der Besuch des Borough Market, die RIP Boot Tour auf der Themse und der Besuch in den berühmten Abbey Road Studios waren unvergesslich. Mike, ein Guide, so wie ihn man sich wünscht. An English gentleman with this nice british humor and a knowledge about the city – just stunning." 

Sabine Schneeweiss / Key Account Manager / Marbet Zürich 

marbet Marion & Bettina Würth GmbH & Co. KG 

Nice for MICE: Dubai - Abu Dhabi - Oman

3 Tage – 3 Destinationen, dieser spannende Plan führte 10 MICE-Planer nach 6-stündigem Emirates-Flug in die pulsierende Metropole Dubai.

- begleitet von Carmen Glaser-Gallion

Elisabete Silva, Sales Manager von Arabian Adventures, geleitete uns durch die Passkontrolle und nach 20-minütiger Fahrt kamen wir am Ritz Carlton DIFC an. Das klare, charmante Hotel liegt im Financial District, somit sehr zentral und ist ein idealer Standort für Meetings und Fachreisen, die in den Financial District führen.

Nach dem Check-In besichtigten wir kurz den Ballroom und fuhren dann zur Dubai Marina ins ‚Pier 7’. Das Venue liegt direkt am Wasser, ist ein beeindruckendes Gebäude, in dem sieben Restaurants aus sieben Ländern verschiedene Konzepte präsentieren. Ob auf der Terrasse des mehrfach ausgezeichneten ‚Asia Asia’ oder im ‚Atelier M’ auf der Dachterasse, wir genossen die leichte Abendbrise, den beeindruckenden Blick auf die Skyline der Marina und das exzellente Essen. Ein gelungener Start in einem vielfältigen Venue.

 

 

Samstag, 10. Dezember 2016 

‚From the TOP’ – morgens ging es gleich hoch hinauf zum Frühstück ins At.mosphere, dem Restaurant im 122. Stock des Burj Khalifa. Von 442 Metern Höhe hat man einen atemberaubenden Rundumblick und einen ersten Eindruck von Dubai, der Stadt der Superlative!

 

Nach der ersten Stärkung im höchsten Gebäude der Welt schloss sich das Kontrastprogramm im ursprünglichen Teil der Stadt an. Im Coffee Museum in Al Fahidi in Bur Dubai bekamen wir einen Einblick in die alte Kultur und nahmen dann eines der Holzboote, ein Wassertaxi ‚Abra’, um den Dubai Creek zu überqueren. Rundherum herrscht turbulentes Treiben, viele Abras, Ausflugsboote und Transportkähne sind unterwegs auf dem Creek, eine bunte, vibrierende Welt. In Deira angekommen, werfen wir einen kurzen Blick in den Gewürze- und Goldsouk – idealer Ausgangspunkt für verschiedene Aktivitäten & Rallyes. 

 

Zurück zum Hotel zum Lunch bevor es hieß: Auf in die Wüste! Die sehr erfahrenen und gut geschulten Fahrer von Arabian Adventures machen jede Wüstensafari zu einem Erlebnis. Man wird durch die Dünen auf- und ab geschaukelt, fühlt sich aber dabei in jedem Moment sicher. Doch ‚Ups’ - ein Jeep bleibt stecken – Freischaufeln ist angesagt! Erst als das ‚ADAC-Kamel’ als Roadassistant um die Ecke kommt, ist klar: ein Joke! Auf Kamelen ritten wir das letzte Stück in unser exklusives Camp, in dem wir ein einmaliges Dinner unter dem Sternenhimmel genießen durften. In den privaten Camps von Arabian Adventures lassen sich Gruppenprogramme individuell gestalten und jede Gruppengröße beherbergen. Ungewöhnlich und einzigartig: gigantische Projekte mit moderner Interpretationen in der Wüste, ganz ohne arabischen Touch!

 

Sonntag, 11. Dezember 

Der Tag begann früh, denn eines der Highlights steht an: mit dem Wasserflugzeug über Dubai! Vom Dubai Creek Golf & Yacht Club startet wir in zwei Gruppen, um über die Inseln von The World, am Burj Al Arab vorbei und über The Palm zu fliegen. Der Anbieter Seawings verfügt über drei Cessna Maschinen, die für Touren, Transfers oder private Charter gebucht werden können. Während die eine Gruppe flog, nahm die andere ein wunderbares Frühstück mit Blick auf den Golfclub ein.  

 

Voller Impressionen starten wir zur zweiten Destination unseres Trips: Abu Dhabi! 

 

Nach gut 1-stündigem Transfer erreichen wir das größte Emirat der VAE. Zuerst eine Orientierungsfahrt entlang der Corniche mit den verschiedenen Hotelprodukten, bevor wir auf Saadiyat Island ankommen. Hier geht es ruhiger zu als in Dubai: Saadiyat Island bietet wunderbare Naturstrände. Diese sind, wegen der Hawksbill Schildkröten, die hier zur Eiablage kommen, teilweise als geschützte Zone ausgewiesen. Der Saadiyat Beach Club gehört zur den exklusivsten in den VAE, hier feierten schon internationale Celebraties. Man kann die verschiedenen Areas mit den Cabanas, Lounges als Venue für Parties, BBQs am Pool oder im Strandbereich buchen und die exquisiten Restaurants verfügen über eine ausgezeichnete Qualität. 

Wir stretchen uns ein wenig in der Yoga Class und ein Mutiger springt auch in den Arabischen Golf, bevor wir zum Speed-Part unserer Reise kommen. 

 

Yas Marina Circuit auf Yas Island – die 5,5 km lange Formel 1-Rennstrecke ist nicht nur architektonisch schön, sondern vielfältig nutzbar, egal ob die Fahrervillen, die Boxen oder die verschiedenen Streckenabschnitte, die man auch einzeln buchen kann. Positiv überrascht waren über die budgetfreundlichen Raten. Der Blick in das Kontrollzentrum war wahnsinnig interessant, der Schritt auf das Siegertreppchen emotional. Und dann ging es ab in den Rennanzug! Für uns ging es zur Kartstrecke nebenan, da der F1-Kurs zur Zeit unseres Besuches von einem Emirati exklusiv gebucht war, um seine diversen Ferraris und Lamborghinis mal auszufahren. 

 

Fakt ist, ob mit großen oder kleineren Gruppen, ob Teambuilding, Fahraktivitäten oder Dinner auf der Strecke – individuellen und kreativen Konzepten sind hier keine Grenzen gesetzt. Auf dem Rückweg nach Dubai besichtigten wir die Große Moschee, die 3. größte Moschee der Welt, bevor wir im Ritz Carlton JBR ankamen. 

Das 5* Resort am Jumeirah Beach liegt etwas versteckt in einem wunderschönen Garten, direkt am Strand hinter der Dubai Marina. Man taucht in eine andere Welt ein und fühlt sich sofort sehr wohl. Das Resort bietet viele Möglichkeiten für MICE-Gruppen, egal ob in den Veranstaltungsräumen, in den unterschiedlichen Restaurants, im weitläufigen Park oder am Strand. Das JBR Team um Verena Heemann ist MICE-erfahren und ein kreativer, flexibler Partner vor Ort. Wir genossen zum Abschluss eines langen Tages ein köstliches Dinner im Palm Grill.

 

Montag, 11. Dezember

Mit einem early wake-up call starteten wir gemeinsam mit Nicole Dittrich, der Oman-Expertin von AA, zur dritten Destination unserer Reise: das Sultanat Oman.

 

Nach kurzem Flug (1h10) landeten wir am Flughafen Muscat in einer anderen Welt. 

Arabian Adventures arbeitet hier mit einem operativen Partner zusammen und die modernen Jeeps standen schon bereit für den Weg Richtung Nizwa. Die alte Landeshauptstadt am Al-Hadjar-Gebirge, 200 km nördlich von Muscat, war immer ein politisches und religiöses Zentrum, sowie auch Handelsplatz. 

 

Die Souks sind eher klein, teilweise renoviert und auf Touristen ausgerichtet. Aber es gibt auch noch ursprüngliche Märkte. Der Anziehungspunkt der Stadt ist das Fort, das komplett renoviert wurde, das auf seinen Grundmauern komplett wieder aufgebaut wurde. Man hat von dort einen umwerfenden Rundumblick in das karge Gebirge, aber auch in Richtung ausgedehnter Palmenhaine. Durch die umfassenden Modernisierungsarbeiten in den 90ern ist leider der authentische Charme etwas verloren gegangen. Die Stadt bietet eine gute Infrastruktur, einen Stop-over-Punkt, wenn man weiter ins Gebirge fahren möchte, aber leider aktuell kein 5* oder 4*+ Hotel.  

 

Von Nizwa aus fuhren wir 20 Minuten weiter Richtung Gebirge, bevor wir von der befestigten Straße abbogen, über Schotterwege und Geröll fuhren, und dann in einem Wadi landeten. Dort, am gefühlten Ende der Welt, empfing uns ein Beduinenzelt mit Kissen, Decken und einem traditionellen Mittagessen. Abseits der modernen Welt auf dem Boden sitzen, den umherlaufenden Ziegen zuzuschauen, mit den Fingern zu essen oder einen Spaziergang zu den verborgenen Tälern und Wasserstellen zu unternehmen – diese unbeschwerte Einfachheit und Kargheit steht im krassen Gegensatz zu der Glitzerwelt Dubais.

 

Nach der Mittagsrast ging es zurück Richtung Muscat mit einem kurzen Stopp in den Mutrah Souks, einem Stadtteil von Muscat mit einem der größten Häfen der Region. Der Souk ist der größte des Omans und bietet eine tolle Auswahl an omanischen Handwerkstücken.

 

Am letzten Ziel unserer Reise, dem Al Bustan Palace - a Ritz Carlton Hotel, werden wir charmant durch die deutsche Hotelchefin Katrin Herz und ihr Team begrüßt. Das Luxushotel besticht durch seine atemberaubende Lage direkt am Meer und mit dem Hadjar-Gebirge im Hintergrund. Die imposante 38 Meter hohe Empfangshalle empfängt die Gäste mit Eleganz und Luxus, die Gärten und der Privatstrand laden ein, hier zu verweilen. Das oberste Stockwerk ist weiter im Privatbesitz des Sultans, der hier häufig internationale Gäste beherbergt. Für MICE-Planer interessant: die 4000 qm große Veranstaltungsfläche, einschließlich des größten Ballsaal des Omans. Unser exquisites Abschlussessen nahmen wir allerdings am Strand, in unglaublicher Atmosphäre an einer langen Tafel beim Rauschen des Meeres und mit den Füssen im Sand ein.

 

Das Fazit der Reise: Natürlich kann man während eines eintägigen Besuchs nur einen ersten Eindruck bekommen, jedoch hat man die Unterschiedlichkeit und die Schlüsselfaktoren der drei Destinationen erkennen können. Vor allen Dingen der Oman war für alle Beteiligten eine neue Destination, die es zu entdecken lohnt. Die arabische Welt des Sultanats ist nicht mit den VAE zu vergleichen. Der Oman befindet sich noch in der Entwicklung der MICE-Infrastruktur, aber gerade das macht es interessant. Man fühlt sich in der Zeit zurückversetzt und die Landschaft zwischen Gebirge und Meer ist einfach beeindruckend. Auch eine Kombination von Dubai und Oman kann durch die vollkommene Gegensätzlichkeit sehr reizvoll sein.

 

 

Wir danken Arabian Adventures und dem MIE Team für die wundervolle Zusammenstellung und perfekte Organisation des Fam-Trips! 

Das sagen unsere Mitreisenden:

„Ein anstrengender, aber sehr interessanter Fam-Trip.

3 Destinationen (Dubai, Abu Dhabi und Muscat) innerhalb nur weniger Tage mit vielen Highlights zu Land, zu Wasser und in der Luft.

Arabian Adventures hat einen sehr professionellen und ortskundigen Eindruck gemacht. 

Vielen Dank auch an die Sponsoren Emirates und The Ritz Carlton.“

 Thilo Baumgärtner, Service Factory GmbH - Account Director

 

"3 Länder in 4 Tagen…klingt nach einer Herausforderung, war es auch. ;)

Das Team von Arabian Adventures und Ritz Carlton hat es aber definitiv zu einem Erlebnis gemacht.

Für Dubai Kenner waren auch neue Highlights (z.B. der Wasserflugzeug-Flug) dabei.

Auch den Oman (auf den die gesamte Gruppe sehr gespannt war) durften wir einen Tag erleben, was einen guten ersten Eindruck vermittelt und Lust auf mehr gemacht hat.

Vielen Dank für die vielen tollen Eindrücke und die super Betreuung des gesamten Teams."

 Alexandra Schulte, Initialwerk GmbH - Senior Projektmanagerin  

Site Inspection VAE 2016 - Ahlan wa sahlan

Live-Report Dubai / Abu Dhabi Inspection. Erlebt von Anja Dickmann-Schüler und Carmen Glaser-Gallion. Organisiert von Arabian Adventures.

Nach einem entspannten 6-stündigen Flug mit Emirates von Frankfurt nach Dubai werden wir von unserem Guide Mohamed am Flughafen vor der Passkontrolle/Visa-Stelle abgeholt. Schnell geht es durch die Fast Lane und schon empfängt uns Dubais bei warmen 35°C. Nach einem 20-minütigem Transfer sind wir in Dubai Downtown angekommen. Der Burj Khalifa empfängt uns mit dem allabendlichem  Lichtermeer und genau gegenüber liegt unser Hotel Manzil. 

 

Für jene, die noch nicht in Dubai waren: eine generelle Einteilung der Stadt in Dubai Downtown (zentral Innenstadt), Dubai Jumeirah (Beachproperties), Dubai Marina (Hafen mit neuem Bluewater Island) und The Palm hilft den Überblick zu behalten.

 

Übrigens, Dubai heißt übersetzt: Du = zwei, Bai = Hafen 

 

 Manzil Downtown ist ein 4-Sterne-Hotel (196 Zimmer) der EMAAR-Hospitality-Group, zu der auch das Schwesterhotel „VIDA“, „The Palace“ und „The Adress Hotels & Residences“ gehören. Das Manzil ist im modernen Boutique-Stil mit arabischem Touch ausgestattet. Die Zimmer sind 32 qm groß, gut durchdacht und man fühlt sich sofort wohl.  Genau wie im VIDA verfügen sie über ein TV-System, über das man mit der Reservierung kommunizieren, Bestellungen machen und das Veranstaltungsprogramm der Stadt anschauen kann. Aber das Highlight des Hotels ist der Courtyard, der zum Restaurant gehört und in dem sich jeden Abend Einheimische und Gäste treffen. Dort herrscht eine schöne, relaxte Atmosphäre in der man sich meilenweit vom pulsierenden Leben Downtowns entfernt fühlt.  Das Hotel ist sicherlich ein Geheimtipp, allerdings nicht für Gross-Frühstücker. 

 

Wir gehen zum Abendessen in Richtung Burj Khalifa, bestaunen das Fontainenspiel, das alle 30 Minuten stattfindet und landen dann im Karma Kafe, weil wir - für Deutsche typisch – draußen sitzen möchten und natürlich mit Blick auf die Fontaine. Das Karma ist einer der Hotspots in Dubai, stylish, hipp gemäß des Konzepts der Buddha-Bar gestaltet. In Kombination mit der bereits mehrfach ausgezeichneten Pan-Asian Küche erleben wir einen tollen, ersten Abend.

 

Downtown steht weiter auf dem Programm. „The Adress Fountainview“ ist nach dem Silvester-Brand 2015/16 nach wie vor in der Renovierung. Allerdings entsehen zur Zeit weitere „The Adress“ Häuser wie das „Dubai Boulevard“ und die bereits geöffneten „The Adress Dubai Mall“ und „Dubai Marina“.  

 

Das Armani Hotel ist seit der Eröffnung ein Anziehungspunkt für alle markenaffinen Gäste. Für deutsche Incentives ist das Haus sicherlich nur etwas bei großen Budgets und das dunkle Design ist Geschmackssache. Ein absolut gelungenes Outdoor-Venue für große Gruppen ist der Armani Pavilion, auf dessen Freifläche/Terasse bis zu 1.500 Gäste mit Blick auf Burj Khalifa und die Fountains bewirtet werden können. 

 

Ebenfalls vielseitig nutzbar ist der Armani Ballroom, der mit einer Deckenhöhe von 8 m schon einigen Automotive-Events (z. B. für Aston Martin) einen Rahmen verliehen hat.

 

Vida Downtown, das Schwesterhotel des Manzil verfügt über 156 Zimmer, steht unter deutscher Leitung und entspricht dem 4* Boutique-Standard des Manzil. Allerdings ist der Stil „contemporary“, nicht arabisch, das Frühstücksbuffet wesentlich umfangreicher und die Cabana-Pool-Area beim wöchentlichen Brunch ein Hotspot.

 

The Palace ist mit 242 Zimmern größer und von Wasser umgeben. Man fühlt sich wie in einer Oase und hat vom Haupthaus den Blick auf die neue Oper. Der künstliche See, der zu den Fountains führt, umschließt auch das auf dem Grundstück gelegene Thai Restaurant Thiptara – eine wunderschöne Dinnerlocation mit grandiosem Blick auf die Wasserspiele in modernem Thai-Design. 

 

Dubai Marina erkunden wir vom Wasser aus mit einer Yellow Boat Tour: Die Schnellboote bieten verschiedene Routen an und man bekommt, neben einer Menge Spaß, einen guten Überblick. Das Ganze funktioniert für Gruppengrößen bis max 77 pax gleichzeitig in 11 Booten. Größere Gruppen müssten in unterschiedliche Zeitslots fahren.

 

 

Incentive Hotspot Dubai Marina: 

- Zero Gravity nicht nur als Disco – set up’s möglich 

- Pier 7 als Restaurant-Venue mit 7 Restaurants aus 7 Ländern

- The Adress Marina – Hotel

- NEU im Bau auf Bluewaters Island: Das Dubai Eye. Ähnlich dem Konzept des London Eye wird hier das größte Riesenrad der Welt entstehen, in unmittelbarer Nähe des neuen im Bau befindlichen Jumeirah Hotels

 

 

Al Habtoor City ist das neue Hotelprojekt an der Sheikh Zayed Road mit Blick auf den neuen Dubai Water Canal und den Arabischen Golf und umfasst das St. Regis Dubai (ehemals Metropolitan), das W Hotel Dubai und das Westin Dubai. Diese drei Hotels gehören zu einem  Komplex, der ineinander übergeht und eine Gesamtkapazität von insgesamt 1.600 Zimmern bietet. 

Die eigene Marina vor den Hotels befindet sich im Bau. Wenn der Al 

Maktoum International Airport ausgebaut ist, liegt der Komplex genau zwischen beiden Airports und bietet damit eine perfekte Anbindung.

 

Für den deutschen Markt sicherlich am interessantesten ist das W Dubai-Al Habtoor City, das erste Haus der Hotelmarke in den Emiraten, geleitet vom dynamischen, deutschsprachigen Peter Katusak-Huzsvar. Es umfasst 356 Zimmer auf 30 Stockwerken. Zum Tagungsbereich zählen ein 725 qm großer Ballsaal und fünf Konferenzräume. Extra entworfene, runde Betten, das futuristische Design, die Keyless Zimmer-Technologie mit der SPG App für Smartphones und Wearables, bieten ein einzigartiges Produkt für ein junges, lifestyle-orientiertes Gästeklientel.

 

Im Zentrum des Komplexes zwischen St. Regis und W eingebettet liegt The Atrium, ein Dining-/Shopping- und Theater-Spot, in dem wahrscheinlich 2017 „La Perle by Dragone“ eröffnen wird. La Perle ist eine Show des ehemaligen Cirque du Soleil-Kreativen Franco Dragone. Im Vegas-Stil inszeniert, wird die Performance über und unter Wasser spielen und verspricht ein außergewöhnliches Spektaktel zu werden.

 

Mit Spannung erwartet wird in 2017 die Eröffnung des „W Dubai The Palm“, dem weitere W Hotels in Abu Dhabi und Muscat folgen sollen.

 

Dubai Parks & Resorts ist ein Vergnügungspark, der bis Ende 2016 in verschiedenen Phasen eröffnet. Es sollen MICE-Programme angeboten werden, die sich zur Zeit noch in Entwicklung befinden. Legoland, Bollywood, Motiongate, Riverland und Lapita sind familienorientiert und sehr auf den asiatischen Markt ausgerichtet. Man muss aber abwarten, wie es sich entwickelt und wie man die gigantischen Bauwerke eventuell für große Produktionen nutzen kann. 

 

Als Stadthotel angesehen haben wir uns das RCFC Ritz Carlton Financial District. Das ansprechende Hotel ist in klarem, modernen und charmanten Stil gestaltet, bietet 342 Zimmer sowie nette Restaurants und Cafés. Das Hotel bietet sich vor allem für Meetings oder Fachreisen an, die mit dem Finanzdistrikt zu tun haben. 

 

Das Conrad an der Sheikh Zayed Road ist ein gutes Hotel für Messebesucher, da das World Trade and Exhibition Center genau gegenüber liegt. Der Ballrooom wird für große Konferenzen genutzt. Mit 555 Zimmern ist das Hotel sehr groß, der Stil eher nüchtern und zurückhaltend. Gut zu wissen: die urbane Weinbar „Cave“ steht unter deutscher Leitung.  

 

Von Dubai fahren wir weiter nach Abu Dhabi, das man innerhalb einer Stunde auf der Schnellstraße erreicht. Die Incentive-Alternative: mit dem Wasserflugzeug ins Nachbar-Emirat. 

 

 

Abu = Vater und Dhabi = Antilope =>  das Land der Antilopen. 

1958 entdeckte man erstmals Öl und seither nimmt das Land rasant Fahrt auf. Und doch wirkt es nahezu verschlafen, im Vergleich zur pulsierenden Metropole Dubai.  

Von den sieben Emiraten gehören 80% der Fläche zu Abu Dhabi. Damit ist das Emirat, das sich auf über 70 Inseln verteilt, mit Abstand das Größte.

 

Der Fokus liegt hier wesentlich stärker auf Kultur, Strand und Wüste. Der erste Eindruck wirkt fast karibisch. Palmen und endlose Sandstrände bestimmen das Bild und man findet sogar Mangroven.

 

Wir haben noch etwas Zeit bevor wir zum Observation Desk des Etihad Tower fahren und werfen einen Blick in die Heritage Village. Diese liegt direkt gegenüber der Großbaustelle des neuentstehenden Fairmont Marina Hotel – einem beeindruckenden Gebäude. Im Heritage Village geht man auf Zeitreise zu den Beduinen. Charmant und hübsch am Stadtstrand gelegen bekommt man Einblicke in die traditionelle arabische Kultur vor Gründung der Emirate.  

 

Etihad Tower: 

Mamor wohin man sieht!  Ein pompöses Luxushaus mit Apparthotel und Zimmertrakt, wie häufig in den Emiraten. Die großzügige Lobby, clean und modern gestaltet, empfängt uns mit angenehmer Kühle. Die 382 Zimmern sind ebenfalls modern und klar gehalten und mit originell konzipierten Badezimmern ausgestattet. Der Ethiad Tower gehört der Jumeirah Kette an, ein beeindruckendes Hotel am Strand gelegen.  Das 360° Observation Desk im 74. Stockwerk ist definitiv ein cooler Start, um die Stadt zu entdecken. Nehmen Sie hier einen Café, lassen Sie den Blick schweifen und entdecken Sie ein Füllhorn an Möglichkeiten für spannende Aktivitäten:

 

• den Yachtclub als Startpunkt für Segelturns 

• das Red Bull Air Race Gelände entlang des Stadtstrandes 

• Heritage Village

• Emirates Palace 

• Die drittgrößte Moschee der Welt, die Grand Mosque

 

Weiter geht es zum Treffpunkt einer der Kajak – Touren. Auf der Fahrt dorthin kommen wir am Adnec Convention Center vorbei, dem Capitale Gate Hyatt das dem schiefen Turm von Pisa anlehnt und natürlich deutlich mehr Neigung aufweist und dem Aloft Hotel – ein Hotel, das ideal in Verbindung mit dem ADNEC Convention Center zu kombinieren ist. 

 

Es gibt verschiedene Ausgangsorte für Kajaktouren in Abu Dhabi und man sollte sich auf keinen Fall einen Halb- oder Ganztagesausflug entgehen lassen. Die Touren können unterschiedlich kombiniert werden. Mit Picknick, Schnorchelerlebnis, Naturexpedition, Flora und Fauna Erklärungen, Rücktransfer per Jet Ski bzw. Speedboot direkt zum zum Hotel kann ein individuelles Paket für jede Gruppe genschnürt werden. Für uns steht fest: zu Abu Dhabi  gehört eine Fahrt in die Mangroven und deren Schönheit.  

Oh, sooo schön ist Panama!

Informationsreise nach Panama mit ESA Latin America und der Lufthansa

Mittwoch, 13.04.2016

Am Vormittag starteten wir mit dem neuen Direkt-Flug von Frankfurt nach Panama Stadt und konnten bei Live-Fussball on board und einer tollen Crew den 12 Stunden Flug genießen. Am Flughafen wurden wir von unseren ESA Latin America-Kolleginnen Giulia Gonzalez & Friederike Kreft und als Überraschung mit einer panamaischen Tanzgruppe begrüßt. Nach einer ca. 30-minütigen Autofahrt vom Flughafen in den Regenwald, fanden wir uns fernab des Großstadttrubels inmitten der unberührten Umgebung des Soberania Nationalparks wieder. Die erste Nacht verbrachten wir im 4-Sterne Gamboa Rainforest Resort, das sich aufgrund seiner einmaligen Lage für Incentive-Gruppen eignet und 166 Zimmer bietet.

 

Donnerstag, 14.04.2016

Wir wurden mit einem der schönsten Sonnenaufgänge der Welt geweckt. Der eine oder andere konnte aufgrund der Zeitverschiebung diesen in den frühen Morgenstunden direkt aus der Hängematte auf dem Balkon des Zimmers bewundern. Heute stand der Tag unter dem Motto des wilden und unberührten Regenwaldes, der dort als einziger auf der Welt innerhalb der Grenzen einer Hauptstadt liegt.

 

Auf einer Bootsfahrt durch den Panama-Kanal auf den Gatun-See erkundeten wir geheime Wasserstraßen mit versteckten Inseln, die Refugien verschiedener Affen-, Vogel-, Schmetterlings- und Krokodilarten sind. Das Highlight waren kleine Springaffen, die uns aus Kekse aus der Hand stibitzten. Neben der einzigartigen Natur konnten wir auf der anderen Seite große Containerschiffe auf ihrem Weg durch den Panama-Kanal bestaunen.

Nach der Bootstour erlebten wir den grünen Regenwald von Gamboa ganz nah auf einer Seilbahn-Tour durch die Baumkronen. Durch das dichte Unterholz brachte uns die Seilbahn 280 Meter bis ans obere Ende des Regenwaldes. Von einem 30 Meter hohen Aussichtsturm wurden wir mit einem unvergesslichen Blick auf den Chagres und den Panama-Kanal belohnt!

 

Nach dem Mittagessen fuhren wir zu den Emberas in den Regenwald. Der Besuch der indigenen Ureinwohnerstämme Panamas ist eines der Top 5 Incentive-Erlebnisse in Panama. Bei Ankunft im Dorf wurden wir mit traditioneller Musik begrüßt und von den Emberas in ihre Kultur & Geschichte eingeführt. Im Anschluss daran geleitete uns der Stammesführer auf einen botanischen Wanderweg, um zu erklären, wie die Embera im Einklang mit der Natur leben. Später haben die Frauen uns einen traditionellen Snack, bestehend aus frittierten Kochbananen („patacones“), gebratenem Fisch und Früchten, angeboten. Wir konnten auch die einzigartige Handwerkskunst des Stammes bestaunen und kaufen. Zum Ende dieser aufregenden kulturellen Erfahrung luden uns die Embera in  die Haupthütte zu ihren lokalen Tänzen ein. Begleitet von Bambusflöten und handgefertigten Trommeln tanzten wir zusammen.

 

Präsentiert von einer Salsa-Tanzgruppe, die das Abendessen begleitete, konnten wir uns ein Bild der traditionellen Tracht machen.

 

Freitag, 15.04.2016

Am dritten Tag des Programmes erlebt wir zunächst den Panama-Kanal an der Miraflores Schleuse. Im Besucherzentrum erfuhren wir alles über die Geschichte und die heutige Benutzung des  Kanals. Die spektakuläre Terrasse kann auch für private Events bis zu 300 Personen genutzt werden.

 

Von dort aus ging es weiter in Richtung der ersten Hauptstadt Panamas, genannt „Panama La Vieja“. An diesem Ort wurde am 15. August 1519 von Pedro Arias Dávila die erste europäische Siedlung an der Pazifikküste gegründet. Heute erinnern nur noch die Ruinen an die bewegte Geschichte dieses Ortes, der 1671 von Piraten zerstört wurde. Dieses Special Venue ist perfekt für unvergessliche Events von bis zu 600 Personen.

Anschließend entdeckten wir die berühmte und wunderschöne Altstadt von Panama („Casco Viejo“). Am Eingang der Altstadt besichtigten wir das 5-Sterne Boutique-Hotel American Trade Hotel, das Incentive-Gruppen 50 wunderschöne Zimmer bietet. Nach fast vollständiger Zerstörung der ursprünglichen Siedlung „Panama La Vieja“ wurde der Stadtkern im Jahre 1673 an diesen Ort umgesiedelt. Hier konnten wir die wunderschönen Gebäude aus der Kolonialzeit bestaunen. Das Viertel ist UNESCO Weltkulturerbe und verzauberte uns mit seinem Charme. Unser Mittagessen haben wir in dieser einmaligen Kulisse eingenommen, herrlich.

 

Es folgte die Besichtigung weiterer Venues, wie das „Mi Pueblito“, das dem Aufbau eines traditionellen Dorfes nachempfunden ist. Es bietet die perfekte Kulisse für Events & Abendessen mit einem traditionellen & kulturellen Touch für bis zu 250 Personen. Auch haben wir das neu erbaute Museum der Biodiversität von Frank Ghery besucht, das für Naturliebhaber ein „Must-See“ ist und als Venue für Events genutzt werden kann.

 

Das Highlight des Tages erwartete uns am frühen Abend. Auf einer Bootstour auf einem traditionellen Holz-Zweimaster bei Sonnenuntergang, bestaunten wir bei einer angenehmen Brise und leckeren Snacks und Getränken die Wolkenkratzer-Silhouette von Panama-Stadt. Dies wird uns als einzigartige und unvergessliche Erfahrung im Gedächtnis bleiben.

 

Um unsere Reise gebührend ausklingen zu lassen, haben wir die letzte Nacht in einem der exklusivsten 5-Sterne Hotels der Stadt, dem The Bristol, verbracht.  Das Bristol Hotel ist ein exklusives Boutique-Hotel mit 125 Zimmern, das im Herzen des Geschäftsviertels, inmitten des pulsierenden Nachtlebens von Panama-Stadt, liegt. Jährlich als "Bestes Hotel in Panama" und von Condé Nast Traveler unter die "Top 10 Hotels in Lateinamerika" gewählt, als auch zu den „Leading Hotels of the World“ gehörend, empfehlen wir das The Bristol Hotel als eines der Top 5-Sterne Häuser der Stadt für den MICE-Sektor.

 

An unserem letzten Abend in Panama wurden wir von der exquisiten panamaischen Küche mit einem kreativen Twist im Salsipuedes Restaurant verzaubert, welches uns nicht ohne Grund als eines der besten Restaurants der Stadt empfohlen wurde.

 

Samstag, 16.04.2016

Nach den historischen, kulturellen und abenteuerlichen Erfahrungen der letzten Tage haben wir am Morgen zunächst das 5-Sterne Resort Westin Playa Bonita besichtigt, das ca. 15 Minuten von Panama Stadt auf der anderen Seite des Kanals liegt. Mit seinen 611 Zimmern, Meerblick, drei Infinity-Pools, sechs Restaurants, 13 SPA-Behandlungsräumen sowie 20 Tagungsräumen ist das Westin Playa Bonita der ideale Ort für große Conventions und Kongresse. 

 

Im Anschluss ging es in das 5-Sterne Trump Ocean Club Hotel, das sich mit seiner Architektur, seiner Lage, 2 Infinity-Pools mit Blick über den Ozean und seinen 369 luxuriösen Zimmern perfekt sowohl für Incentives als auch Meetings im Zentrum von Panama Stadt anbietet.

 

Zum Abschluss besuchten wir den 66. Stock des Trump Gebäudes, und das höchste Restaurant der Stadt – das Panaviera. Neben einem Casino bietet es auch eine Dachterrasse mit unvergleichlichem Ausblick auf die Skyline und die Bucht von Panama.

 

 

Glücklich mit viel Wissen und tollen Eindrücken dieser neuen MICE-destination im Gepäck konnten wir während des Heimfluges die Premium Economy Klasse der Lufthansa kennenlernen und landeten erholt am nächsten Tag gegen 13 Uhr in Frankfurt. Durch diese Flugzeit hält sich der Jetlag auch sehr in Grenzen.

Fam-Trip Venedig - Wunderschön und Einzigartig

Ein beeindruckendes Wochenende – wir entdeckten das “unkonventionelle Venedig”

- begleitet von Anja Dickmann-Schüler

Freitag, 8. April 2016 

Das Domizil unseres Venedig-Wochenendes ist das JW Marriott Venice Resort & Spa, das auf der „Isola delle Rose“, einer Privatinsel, nur wenige Minuten vom Markusplatz entfernt, wunderschön gelegen ist. Ein kostenloser Shuttleservice bringt die Gäste vom Markusplatz direkt zu diesem ultimativ luxuriösen Rückzugsort. Sowohl Insel als auch das Hotel bietet viel Platz, außergewöhnlich in den sonst eher räumlich begrenzten Hotels und Eventlocations in Venedig.

 

Eventplaner wissen dies sehr zu schätzen, ebenso wie die charmante Gastfreundlichkeit des sehr kompetenten MICE Sales Managers Michele Gaidano, der uns herzlich willkommen heißt. Das im März 2015 eröffnete Resort bietet 266 modern gestaltete Zimmer und Suiten, die der Stararchitekt Matteo Thun entworfen hat. 

 

Das Fazit der Gruppe – this is the place to be! 

 

Der Transfer im Privattaxi vom Flughafen dauerte lediglich 35 Minuten -  ein wunderbarer Einstieg in ein entspanntes Wochenende. Die Begrüßung fand im Restaurant Sarga auf der Dachterrasse mit einzigartigem Blick auf Venedig statt.

 

Das “unkonventionelle Venedig”, die Stadt fernab aller Touristenpfade, zu zeigen, war das Ziel von Heather Wiliams, CEO und Gaia Terrazzi, Verkaufs- und Marketingleitung unseres Partners +39 Italy.

 

Unser erstes Ziel war der Palazzo Corner Spinelli, ein Palazzo im Privatbesitz der Familie Rubelli. Hier entstand 1835 die wohl beeindruckenste und bekannteste Textilproduktion und Kreation im Venedig der Renaissance - für Gruppen ein Kleinod mit möglichem Einblick hinter die Kulissen. 

 

Nach einer Fahrt im Canale Grande erreichten wir unser zweites Ziel, die „Arsenale“, eine Schiffswerft die im 12. Jahrhundert entstanden ist. Der Bau des Arsenals wurde unter dem Dogen Ordelaf Falier ab 1104 begonnen. Das Grundstück besteht aus zwei sumpfigen Inseln im Stadtteil Castello. Diese Werft, die als größter Produktionsbetrieb Europas vor dem Zeitalter der Industrialisierung betrachtet werden kann, wurde zum Vorbild für andere Marinearsenale in Europa. Das Gebiet umfasst heute 32 Hektar, ein Zehntel des historischen Zentrums von Venedig und ist mit seinen großen Hallen für viele unterschiedliche Verwendungszwecke nutzbar. 

 

Den Abend ließen wir im kleinen, gemütlichen Restaurant Al Covo mit köstlichen italienischen Spezialitäten ausklingen! 

 

Samstag, 9. April 

Der Tag begann mit einer Führung durch die traumhafte Hotelanlage des JW Mariott, ein fantastisches Produkt, das Venedig als MICE Destination sehr bereichert. 

 

Danach folgten Spaziergänge durch die Viertel Dorsoduro und Zattere – der Nieselregen unterstrich geradezu die Einzigartigkeit der Stadt. Ein Location-Highlight war die Scuola Grande di San Rocco. Um die heilige Rochus Kirche, die im Jahre 1295 erbaut wurde, entstanden faszinierende Säle der Erzbruderschaften.  

 

Im Restaurant Antica Besseta wurden wir kulinarisch verwöhnt und konnten uns von den sehr schönen Strapazen des Vormittages erholen.

 

Nach einem Einblick hinter die Kulissen des weltberühmten Theaters La Fenice und einem kurzen Sparziergang über den Markusplatz, ging es zurück zum Hotel.

 

In der Sapori Cooking Academy stand uns ein witziger und lehrreicher Abend bevor. Unter der Leitung von Chef Micki Milan, lernten wir zahlreiche, kniffelige Tricks der italienischen Küche kennen. Nach einigen Stunden harter Arbeit belohnten wir uns selbst mit einem außerordentlich köstlichen Abendessen.

 

Sonntag 10 April 2016 

Die Sonne strahlte und wir fuhren per Wassertaxi zum Lido, dem Ort, der einmal im Jahr in die Glamourwelt des internationalen Films eintaucht. Auf Fahrrädern erkundeten die exklusive Gegend entlang der Küstenstraße.

 

Der Palazzo del Cinema et Casinò stellt einen mondänen Veranstaltungsort dar. Große Räume voller Historie, Artdeco und die Zeit der 30iger Jahren spiegeln sich in allen Winkeln wider. 

 

Das abschließende Highlight war der Helikopterrundflug vom Nicelli Airport über die Lagunenstadt - ein außergewöhnliches Erlebnis! 

 

 

 

Danke an Heather Wiliams und Gaia Terrazzi für die charmante Begleitung und hervorragende Organisation!

Das sagen unsere Mitreisenden:

 

"+39 Italy überzeugt mit außergewöhnlichen Ortskenntnissen im ganzen Land. In Venedig kennt CEO Heather scheinbar jeden Winkel der Stadt – versteckte Restaurants, ausgefallene Veranstaltungslocations unterschiedlichster Größen und Stile sowie geschichtliche Hintergründe zu zahlreichen Baudenkmälern gehören zum Standardrepertoire der Kennerin und Liebhaberin. Gaia, Director of Sales and Marketing, besticht durch freundschaftliche Kollegialität, unbestechliche Professionalität und Zuverlässigkeit, die über jeden Zweifel erhaben ist. Generell ist es die Leidenschaft an Italien und seinen Städten, die bei +39 Italy jenseits der Einzelperson für das gewisse Etwas sorgt. Für mich gibt es nach meinen Erlebnissen in Venedig für Veranstaltungen in Italien keine nennenswerte Alternative mehr zu +39 Italy."

 Stefan Kost / Projektleiter  peerevents GmbH

 

 

"Heather äußerst professionell und sehr sympathisch. Kannte sich hervorragend aus und hat wohl auch immense Erfahrung im Bereich Events u. a. in Venedig. Wie wir gesehen haben ist das ja gerade in Venedig sehr wichtig mit all den Besonderheiten, auf die man achten muss … +39 Italy ist auch in Verbindung mit Gaia sicher eine verlässliche „Adresse“."

 Gabriele Dorn, Senior Projektleiter Realize GmbH 

 

 

"Toller, abwechslungsreicher FamTrip mit Highlights wie Heli Flug, Rubelli und dem Fischrestaurant."

 

"+39 Italy macht einen sehr kompetenten Eindruck für die Destination Venedig.

Die Locations auf Lido sind für unsere Kunden nicht passend, aber es war interessant auch eine der Inseln besucht zu haben."

 Anne Verena Back, Senior Projektleiter – Cebra Event GmbH 

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